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Hitzeausschlag loswerden: Mit diesen beliebten Hausmitteln lassen sich die juckenden Pickel bekämpfen

  • Veröffentlicht: 06.09.2022
  • 14:09 Uhr
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© Daniel Lozano Gonzalez

Viele von euch haben wahrscheinlich nach einem ausgedehnten Sonnenbad schon einmal an ihnen gelitten: kleine Bläschen oder Pickelchen im Dekolleté oder fiesen Stellen, wie Kniekehlen oder Achselhöhlen. Hitzepickel sehen nicht nur unschön aus, sondern können auch unangenehmes Jucken mit sich bringen. Aber keine Sorge: Meistens sind sie harmlos und verschwinden nach einer Weile wieder. Wir haben ein paar Tipps für euch, wie ihr dem Ausschlag vorbeugen oder nachhelfen könnt, damit er schneller verschwindet!

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Was sind Hitzepickel?

Bei steigenden Temperaturen und mehr Sonneneinstrahlung arbeiten die Schweißdrüsen auf Hochtouren, um den Körper kontinuierlich herunterzukühlen. Wenn wir größerer Hitze ausgesetzt sind und viel schwitzen, kann das manchmal zu verstopften Schweißdrüsen führen, was unschöne Folgen haben kann. Es bilden sich kleine Pusteln und Bläschen, ein Ausschlag, der unangenehm jucken kann. In der Regel können wir aber unbesorgt sein, denn die Hitzepickel verschwinden meist nach ein paar Tagen wieder.

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Wer bekommt Hitzepickel?

Um genau zu sein, ist niemand vor dem Hitzeausschlag geschützt. Es gibt natürlich ein paar Faktoren, die das Verstopfen von Schweißdrüsen begünstigen und dieses unschöne Resultat fördern können. Das Alter spielt nur bedingt eine Rolle, aber Kinder und Säuglinge neigen oft schneller zur Bildung von Hitzepickeln. Sie haben meistens noch nicht vollständig ausgebildete Schweißdrüsen, sehr dünne Haut und sind zudem noch sehr warm angezogen. Menschen, die in tropische Länder reisen, können sich auch nur langsam an die neuen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnen, wodurch die Bildung von Hitzepickeln gefördert wird. Ebenfalls kann zu warme und nicht atmungsaktive Kleidung bei großer Hitze verhindern, dass Schweiß verdunsten kann. Somit verstopfen die Poren und die Bildung des Ausschlags zeigt sich als unerfreuliche Folge. Habt ihr mit Pickelnarben zu kämpfen? Die besten Tipps gibt's hier.

Was sind Hitzepickel und warum können auch Babies darunter leiden? Die Antworten findet ihr im Beauty-Artikel.
Was sind Hitzepickel und warum können auch Babies darunter leiden? Die Antworten findet ihr im Beauty-Artikel.© globalmoments

Warum bekommt man Hitzepickel? Das sind die Ursachen der Schwitzbläschen

Wenn es besonders warm ist, produziert der Körper vermehrt Schweiß. Durch die Schweißdrüsengänge gelangt dieser an die Oberfläche der Haut, wo er verdunstet und für die Regulierung der Körpertemperatur sorgt. Kann der Schweiß an der Oberfläche nicht verdunsten und entsteht ein Stau, so verstopft der Schweißdrüsengang und kleine Bläschen entstehen. Ihr fragt euch, welche Faktoren das begünstigen? Einige Gründe sind große Hitze, schweißtreibende Aktivitäten wie Sport oder körperliche Anstrengungen oder vermehrtes Schwitzen durch Fieber. Zu warme, nicht atmungsaktive Kleidung und tropische Luftfeuchtigkeit gehören ebenfalls zu den Ursachen von Hitzepickeln.

Auch interessant: Sonne und Rosacea? Dr. Jetske Ultee erklärt, was man bei entzündeter Haut beachten sollte.

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Hitzepickel: So könnt ihr den Hitzeausschlag erkennen

Ihr seid euch unsicher, ob es sich bei den juckenden Bläschen um eine Sonnenallergie oder Hitzepickel, die man fachmännisch "Mililaria" nennt, handelt? Es gibt ein paar Faktoren, die eine Antwort auf diese Frage liefern können. Je nachdem, an welcher Position des Schweißdrüsengangs eine Verstopfung vorliegt, werden Hitzepickel in unterschiedliche Kategorien aufgeteilt und anders benannt. Sie weichen unter anderem in ihrer Beschaffenheit und Optik voneinander ab.

  • Miliaria cristallina: Wenn die Schweißdrüse an der Oberfläche verstopft ist, was hauptsächlich am Rumpf vorkommt, bilden sich Bläschen. Sie sind mit klarer Flüssigkeit gefüllt und so empfindlich, dass sie sehr schnell platzen können. In der Regel ist diese Variante recht harmlos und schnell vorüber.
  • Miliaria rubra: Sind die Schweißdrüsengänge tiefer verstopft, bilden sich oft kleinere Knötchen knapp unter der Hautoberfläche. Es wäre nicht untypisch, wenn ihr dazu noch ein Kribbeln oder Jucken verspürt. Häufig leiden Babys im Windelbereich unter dieser Form. Diese Pickel können sich leicht entzünden und sollten beobachtet werden. 
  • Miliaria produnfa: Sind die Schweißdrüsen noch tiefer, in unteren Hautschichten verstopft, so kann es problematisch sein, an diesen Stellen überhaupt noch zu schwitzen. Betroffene Personen spüren recht feste Knötchen und meist ist die umliegende Haut entzündet. Diese Form kommt allerdings sehr selten vor!
Heiß, heißer, Hochsommer! Bei den Temperaturen in diesem Sommer suchen wir alle nach Abkühlen – worauf ihr in der Hautpflege achten solltet, erfahrt ihr im Beauty-Artikel.
Heiß, heißer, Hochsommer! Bei den Temperaturen in diesem Sommer suchen wir alle nach Abkühlen – worauf ihr in der Hautpflege achten solltet, erfahrt ihr im Beauty-Artikel.© lechatnoir

Das sind typische Stellen für Hitzepickel

Es gibt bestimmte Körperstellen, an denen Hitzepickel typischerweise auftreten. Kritische Positionen am Körper sind eher gefährdet, den Ausschlag zu entwickeln. Dazu gehören:

  • die Achseln
  • das Dekolleté
  • die Armbeugen
  • zwischen den Schulterblättern
  • in der Leiste
  • in Hautfalten

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Hitzepickel loswerden und bekämpfen: Das beliebte Hausmittel gegen Hitzeausschlag

In der Regel kann man unbesorgt sein und davon ausgehen, dass die Hitzepickel nach einer Weile wieder von allein zurückgehen. Insbesondere, wenn ihr den Situationen, die die Verstopfung von Schweißdrüsen verursachen können, nicht mehr ausgesetzt seid. Um den Rückgang der Bläschen zu beschleunigen und eine schnelle Heilung zu erzielen, gibt es ein paar Tricks, die helfen können.

  • Die Hautstellen kühlen: Kühlpacks, ein Handtuch mit Eiswürfeln oder ein kühles Bad können für eine schnelle Linderung sorgen.
  • Wunderwaffe Apfelessig: Die Haut mit verdünnten Apfelessig abzuspülen, wirkt antibakteriell. Ebenfalls könnt ihr von den antientzündlichen Eigenschaften profitieren.
  • Heilerdekur: Eine Paste aus Wasser und Heilerde kann auf die betroffene Stelle gestrichen werden. Während die Tinktur 15 Minuten einwirkt, saugt sie jeden Schweiß auf. Einfach mit Wasser abspülen.
  • Zinksalbe: Gerade bei einer leichten Entzündung kann eine Zinksalbe sehr gut helfen und die Pickelchen schneller abheilen lassen.
  • Leichte Kortisonsalbe: Frei verkäufliche Kortisonsalben können bei einer Entzündung sehr hilfreich sein und den Juckreiz hemmen.
  • Antihistaminika: Bei extremem Juckreiz kann ein Arzt oder eine Ärztin auch ein Antihistaminikum verschreiben.

Eine Sache sollte man jedoch in keinem Fall machen, auch wenn es noch so sehr juckt: Bloß nicht kratzen! Sonst riskiert ihr unter Umständen eine vermeidbare Entzündung!

Apfelessig, Heilerde und auch Zinksalbe – wir verraten euch effektive Hausmittelchen gegen Hitzepickel.
Apfelessig, Heilerde und auch Zinksalbe – wir verraten euch effektive Hausmittelchen gegen Hitzepickel.© FG-Trade

Hitzepickel vorbeugen: Unsere besten Tipps, um Schwitzbläschen vorzubeugen

Vermeidung ist die beste Strategie! Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, könnt ihr versuchen, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen und die Bildung von Hitzepickeln zu vermeiden:

  • Tragt bei hohen Temperaturen lockere und atmungsaktive Kleidung.
  • Meidet zu viel Sonne.
  • Sorgt zwischendurch für Abkühlung.
  • Gönnt euch eine lauwarme Dusche, um den Schweiß abzuwaschen.
  • Bei großer Hitze solltet ihr vermehrte Anstrengung und starkes Schwitzen meiden.
  • Trocknet eure Haut zwischenzeitlich ab.
  • Verwendet sanfte Hautpflegeprodukte und Sonnencremes, die eure Poren nicht zusätzlich verstopfen.
  • Ein regelmäßiges Peeling entfernt abgestorbenen Hautzellen und befreit die Poren.
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Hitzepickel oder Sonnenallergie: So könnt ihr die Hautausschläge unterscheiden

Symptome einer Sonnenallergie können durchaus mit Hitzepickeln verwechselt werden. Rote Knötchen und juckende Bläschen tauchen ebenfalls bei einer Sonnenallergie auf. Was sich allerdings ganz klar von den Hitzepickeln abgrenzt, ist die Ursache! Eine Sonnenallergie entsteht durch UV-Strahlen, die auf die Haut wirken. Schweiß hat hiermit gar nichts zu tun. Während Hitzepickel auch an von Kleidung bedeckten Stellen entstehen können, taucht der Ausschlag, der von einer Sonnenallergie ausgelöst wird, nur an Hautarealen auf, die der Sonne ausgesetzt waren.

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