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Bleaching - das solltest du über die Zahnaufhellung wissen

Bleaching ist wortwörtlich in aller Munde: Denn weiße Zähne und ein strahlendes Lächeln mögen wir doch alle - verfärbte Zähne können hingegen ungepflegt wirken. Eine Zahnaufhellung ist heute kein riesen Ding mehr, über das nur hinter vorgehaltener Hand getuschelt wird. Neue Formulierungen und langjährige Erfahrung bringen das Bleaching in unser eigenes Badezimmer und machen das Treatment zu einem easy Case, den wir mal einfach selbst in die Hand nehmen. Der schlechte Ruf – macht das nicht die Zähne kaputt? – hält sich trotzdem recht hartnäckig. Zahnarzt Dr. Muggenthaler aus München erklärt, woran das liegt: „Früher war zu wenig über mögliche Langzeitfolgen bekannt. Heute weiß man, dank zahlreicher Studien, dass ein fachgerecht durchgeführtes Bleaching den Zähnen nicht schadet.“ Was fachgerecht genau bedeutet und warum es sich langfristig lohnt einige Punkte vor dem Home Bleaching abzuklären erfahrt ihr im Folgenden.

Strahlend weiße Zähne – und das im Handumdrehen direkt in deinem Zuhause!
Strahlend weiße Zähne – und das im Handumdrehen direkt in deinem Zuhause! Wir haben die besten Tipps zum DIY-Zähne-bleachen. © GettyImages | Ivan Pantic

Zähne bleichen von Zuhause: Diese Methoden für das Zähne bleichen gibt es 

Mittel, die die Zähne weiß machen sollen, gibt es wie Sand am Meer. Das eine Zahn-Bleaching für zu Hause existiert also nicht. Unterscheiden kann man allerdings zwischen einem frei verkäuflichen DIY Home Bleaching und einem professionellen Bleaching Home Kit vom Zahnarzt. Wir empfehlen in jedem Fall vor jeder Art der Zahnaufhellung die Zahngesundheit vom Zahnarzt bestätigen zu lassen, denn „Freiliegende Zahnhälse, Karies und undichte Füllungen können zu starken Schmerzen beim Bleaching führen, das sollte vorab unbedingt abgeklärt werden,“ so der Facharzt Dr. Muggenthaler.

Bleaching mit dem Whitening Kit aus Instagram oder Online Shop

Frei erhältliche Whitening Kits arbeiten häufig mit Licht. Ihr kennt bestimmt diese Bilder und Videos, in denen jemand ein leuchtendes Mundstück hält. Auf den Teil, der an die Zähne kommt, wird das mitgelieferte Gel aufgetragen. Das Mundstück ist aber nicht auf das eigene Gebiss angepasst, weshalb das Gel nicht direkt am Zahn und vor allem den Zwischenräumen liegt. Außerdem ist so fast nicht zu vermeiden, dass auch Gel auf Zahnfleisch oder Gaumen kommt, was nicht passieren sollte, da es die Schleimhäute reizen kann. Das eingesetzte Licht soll den Bleaching-Prozess beschleunigen sowie die tägliche Anwendungsdauer (teilweise nur 10 Minuten), da es die Wirkung des Bleichgels verstärken soll. Studien belegen dies allerdings (noch) nicht. Der unabhängige Dachverband CED (Council of European Dentists) rät seit Mai 2015 sogar von lichtaktivierter Zahnaufhellung ab. Grund ist eine mögliche Überempfindlichkeit als Folge. Wird das Gel nämlich zu warm, kann es den Zahn angreifen, was zu Schmerzen führen kann. Autsch! Bei richtiger Anwendung kann das Bleachen mit einem lichtaktivierenden Whitening Kit zu weißeren Zähnen führen. Man sollte sich allerdings keine allzu großen Farbunterschiede erhoffen sowie sich bewusst sein, dass durch falsche Anwendung (zu lange, zu viel Gel, …) die Zahngesundheit gefährdet werden kann. Andere Whitening Kits für zu Hause arbeiten ohne Licht, dafür bekommt man eine Masse, die man erwärmt, um sich dann selber einen individuellen Abdruck zu nehmen. Dies hat den Vorteil, dass das Gel gezielt aufgetragen werden kann – also nur vorne in der Schiene und so wenig, dass es nicht überläuft und das Zahnfleisch berührt. Außerdem kann es so direkt am Zahn wirken was ein gleichmäßiges Bleachen möglich macht. Das frei verkäufliche Gel (lichtaktiviert oder nicht) ist allerdings wesentlich weniger aufhellend als das vom Zahnarzt. „Grundsätzlich ist es schwächer und hat eine andere Zusammensetzung. Dadurch ist das Bleaching eher oberflächlich und weniger effektiv“, so Dr. Muggenthaler. Ein softer Aufhelleffekt kann damit erzielt werden, stärkere Kaffee-, Tee-, oder Tabakverfärbungen bekommt das Drogerieprodukt allerdings nicht weg.

Strahlend weiße Zähne - wir haben die besten DIY-Tipps zum Zähne selber bleachen
Schöne weiße Zähne für ein strahlendes Lächeln – ein Traum vieler von uns! Wie du deine Zähne im Handumdrehen einfach selber bleachen kannst, liest du im Beauty-Artikel. © GettyImages | Ridofranz

Zähne aufhellen mit Aktivkohle

Die fein pulverisierte Aktivkohle hat sich vor etwa zwei Jahren ihren Weg in die Beauty-Welt gebahnt und ist seither als Power-Wirkstoff in Cremes, Masken oder Zahnpasta am Start. Die medizinische Kohle wird bereits seit vielen Jahren in der Medizin angewandt und soll Giftstoffe binden und bei der Ausscheidung helfen. Der neueste Clue? Das reine, schwarze Pulver wird als Aufhellmittel für weißere Zähne verwendet. Durch die verhältnismäßig grobe Struktur der Körner können sich andere Teilchen (mikrofeine Verschmutzungen) daran festhalten und nach mehrmaliger Anwendung entfernt werden. Die Zähne werden tatsächlich weißer. Grund dafür ist aber, der, im Vergleich zu handelsüblicher Zahnpasta, stärkere Abrieb, der den Zahnschmelz angreift bzw. mit der Zeit immer mehr abschrubbt. Die zerstörte Schutzschicht macht die Zähne anfälliger für Karies wie auch für stärkere Verunreinigung, da die Oberfläche aufgeraut ist. Ein Vorteil ist der natürliche Ursprung (keine Chemie). Und was ist mit Aktivkohle-Zahnpasta? Anders als in Reinform, ist die käufliche Pastenvariante sanfter, da sie gewissen Standards unterliegt. Langzeitstudien gibt es zu diesem Trendprodukt allerdings noch keine, weshalb wir vor allem bei empfindlichen Zähnen vom Gebrauch abraten.

Weißere Zähne mit Whitening Stripes

Whitening Stripes sind häufig in Kombi mit einer Entwicklerflüssigkeit erhältlich. Die Flüssigkeit wird direkt auf die gereinigten Zähne aufgetragen, darauf kommen dann die Stripes, die sich nach ca. 7 Minuten auflösen. Danach kann der Mund ausgespült werden. Es gibt aber auch Stripes die solo auf die Zähne geklebt werden und dort ca. 30 Minuten wirken sollen. Innerhalb von zwei Wochen, bei täglicher Anwendung, sollen die Zähne dann gebleacht werden. Die Anwendung ist total easy und geht fix – bzw. stören die Stripes nicht. Auf Essen und Trinken muss man in der Zeit aber verzichten. Was die Wirksamkeit angeht, ist es ähnlich wie bei anderen frei erhältlichen Home Bleaching Kits. „Durch die schwächere Dosierung und Mischung werden die Zähne nur gering aufgehellt“, erklärt der Fachmann. Außerdem gilt auch hier, das Bleaching-Mittel kann beschädigte Zähne angreifen, weshalb ein Arzt unbedingt vorab die Zahngesundheit testen sollte. Dr. Muggenthaler ergänzt: „Übrigens können Kronen und Füllungen generell nicht aufgehellt werden, weshalb diese gegebenenfalls nach dem Bleaching ausgetauscht werden müssen, um ein einheitliches Ergebnis zu erzielen.

Professionelles Home Bleaching

Grundsätzlich gibt es zwei Arten für ein Profi-Zahnarzt-Bleaching: Das einmalige Bleaching in der Praxis auch Power Bleaching genannt oder eben das professionelle Home Bleaching für zu Hause. Ich bin mit dem Wunsch, meine Zähne aufhellen zu lassen auf Empfehlung zu Herrn Dr. Muggenthaler in die Praxis in den Asamhöfen in München gegangen. Der erste Termin startete mit einem Beratungsgespräch. Als Erstes wurde meine Zahngesundheit geprüft. Dazu wird eine Sichtprobe gemacht, da schaut der Arzt in den Mund, das kennt ihr von der jährlichen Kontrolle. Ergänzend wird ein Röntgenbild aufgenommen, sofern nicht bereits eines vorliegt. Diese erste Kontrolle ist essenziell, um abzuklären, ob ein Bleaching möglich ist. Dr. Muggenthaler erklärt: „Freiliegende Zahnhälse, Karies oder undichte Füllungen können zu starken Schmerzen beim Bleaching führen. Auch entzündetes Zahnfleisch kann zum Problem werden.“ Heißt das also, dass bei einem dieser Probleme ein Bleaching ausgeschlossen ist? Der Fachmann gibt Entwarnung: „In so einem Fall ist eine Vorbehandlung notwendig. Offene Zahnhälse können versiegelt werden, undichte Füllungen erneuert und Karies behandelt. Entzündetes Zahnfleisch bekommt man mit einer Parodontitistherapie in den Griff.“ Aus diesem Grund ist der Check so wichtig. Denn selber wissen wir nicht unbedingt von jedem Mini-Loch oder einer undichten Füllung. Wird in diesem Zustand dann trotzdem gebleached, kann es zu Schmerzen kommen und im schlimmsten Fall die Zahngesundheit kosten, sollte das Bleaching-Mittle in den Zahn dringen. Außerdem wird geprüft, ob und wo bereits schon mal was gemacht wurde: „Kronen und Füllungen können nicht gebleacht werden und müssen gegebenenfalls im Nachgang gegen hellere ausgetauscht werden.“ Befinden sich diese weiter hinten oder innen – also nicht im Sichtfeld – ist der Farbunterschied vernachlässigbar. Sind Zähne und Zahnfleisch in Ordnung steht weißeren Zähnen fast nichts mehr im Weg. Der Profi empfiehlt unbedingt eine Zahnreinigung, ist die letzte schon ein Weilchen her. Es macht keinen Sinn auf Zahnstein und andere Ablagerungen zu bleachen – die Basis für ein erfolgreiches Bleaching sind saubere Zähne. Da meine letzte Zahnreinigung erst zwei Monate zurückliegt und alles gut aussieht, gibt Dr. Muggenthaler das Go. Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden. Ehrlicherweise wollte ich das Bleaching direkt in der Praxis machen lassen. Meine Sorgen, etwas falsch zu machen oder, dass es umständlich wäre zu Hause wurden aber direkt ausgeräumt. In meinem Fall riet der Zahnarzt sogar zu der Home-Bleaching-Variante, da ich etwas empfindliche Zähne und teilweiße auch leicht offene Zahnhälse habe. Die Vorteile vom Bleaching zu Hause sind nämlich Folgende:

  • Schonender: da weniger starkes Bleaching-Gel verwendet wird und der Effekt nicht mit einer Behandlung erreicht werden muss.
  • Reproduzierbarkeit: Mit den passgenauen Schienen kann das Bleaching bei Bedarf wiederholt werden.

Beim zweiten Termin wurde dann ein Abdruck für die Home-Bleaching-Schienen genommen. Dafür wird eine feste, gekühlte Masse in ein Metallteil gegeben, das dann – jeweils einmal unten und einmal oben – fest auf das Gebiss gedrückt wird. Das tut überhaupt nicht weh und ist nach wenigen Momenten auch schon vorbei. Anhand dieser Abdrücke werden dann die Schienen, in die später das Bleaching-Gel kommt, gefertigt. Beim dritten Termin werden die angefertigten Schienen sowie das Gel ausgehändigt. Plus eine Erklärung, wie man genau vorgeht:

  • Zähne putzen
  • Gel in einer dünnen Wurst in den vorderen Teil der Schiene geben. Die ersten beiden Tage hab ich das Gel in die Mitte der Schiene gegeben. Dann aber festgestellt, dass das Quatsch ist, da ich die Zähne ja nicht innen oder an den Kauflächen bleachen will, sondern nur außen.
  • Schiene aufdrücken, sodass sie festsitzt.
  • Läuft Gel über, dieses mit einem trockenen Tuch / Taschentuch entfernen. Zahnfleisch und Schleimhäute können sonst gereizt werden. Trotz Vorsicht kann etwas Gel ans Zahnfleisch kommen, sodass dieses Morgens kurz etwas blass aussieht, das vergeht aber sehr schnell wieder. Generell nicht überdosieren, lieber einen Tag länger bleachen. In der ersten Nacht hab ich viel zu viel Gel rein und gefühlt die Hälfte davon geschluckt. Besonders gesund ist das sicher nicht.
  • Morgens die Schienen rausnehmen, Mund ausspülen, 10 Minuten warten, dann Zähneputzen.
  • Diesen Vorgang wiederholt man vier- bis achtmal. Ich hab nach der vierten Nacht aufgehört, da ich mit dem Ergebnis bereits zufrieden war (wollte kein schneeweißes Hollywood-Lächeln, eher eine natürliche Korrektur) und weil meine Zähne etwas empfindlich wurden und ich ihnen eine Pause gönnen wollte.
  • Achtung: Währen der Bleaching-Tage sollte auf färbende Lebensmittel wie Rotwein, Kaffee und auch Zigaretten verzichtet werden.
Das Geheimnis für gesunde Zähne: Täglich gründlich Zähneputzen!
Das A und O für strahlend weiße und vor allem gesunde Zähne ist, … na klar: Täglich gründlich Zähneputzen! © GettyImages | visualspace

Hausmittel für weißere Zähne

  • Backpulver und Natron: die Klassiker unter den Hausmitteln für weißere Zähne. Da sich die feinen Körner dieser beiden Produkte nicht auflösen, schmirgeln wir den Zahn tatsächlich damit ab, was ihn heller erscheinen lässt – allerdings verletzt das auch den Schmelz und führt zu einer unebenen Schutzschicht, in der sich Schmutzpartikel anhaften können. Der Verfärbungsgrad kann so auf Dauer also sogar schlimmer werden.
  • Apfel, Zitrone, Erdbeere: Die enthaltene Säure kann Verfärbungen auflösen, die Fasern schleifen den Zahn leicht ab – das lässt die Zähne weißer wirken. Allerdings greift die Säure auch den Zahnschmelz an.
  • Aktivkohle: Die medizinische Kohle hat eine reinigende Wirkung und soll Giftstoffe wie ein Schwamm binden. Außerdem sorgt die raue Struktur der feinen Körnchen für einen Abriebeffekt. Ähnlich wie bei den anderen Hausmittelchen schadet das auf Dauer aber den Zähnen.
  • Kurkuma: Die Wurzel, die alles sofort gelb färbt – mit Ausnahme von, richtig, den Zähnen: die macht das Gewürz nämlich weiß. Entweder Paste im Verhältnis 1 zu 1 anrühren, dir rohe Wurzel kauen oder, unser Tipp: täglich das gesunde Pulver trinken.
  • Kokosöl: Ölziehen soll die Zähne weißer machen. Dafür verwenden wir natives Bio-Kokosöl, ein Teelöffel voll wird 20 Minuten durch die Zähne gezogen.
  • Bei täglicher Anwendung sollen dadurch Zahnfleischentzündungen sowie die Bakterienbelastung reduziert werden, sogar Karies soll vorgebeugt. Erwiesen sind diese Effekte nicht, allerdings schadet Ölziehen im Gegensatz zu vielen anderen Hausmitteln auch nicht. Ausprobieren kann sich also lohnen.

Zähne selber bleichen: Das solltest du beachten

Bevor es losgeht, sollte unbedingt ein Facharzt ran und die Zahngesundheit prüfen. Ist da alles ok, steht dem Home Bleaching nichts mehr im Weg. Während der Bleaching-Phase und zwei, drei Tage danach sollte man unbedingt auf färbende Lebensmittel wie rote Beete, rotes Fleisch, Rotwein, Schwarztee, aber auch Kaffee und Zigaretten verzichtet werden. „Alles was hell ist, ist gut, Dunkles lieber lassen“, gibt mir Dr. Muggenthaler noch als Faustregel mit. Die Zähne können tatsächlich empfindlicher werden, das ist aber erst mal nicht ungewöhnlich und sollte nach wenigen Tagen wieder vergehen. Werden daraus aber Schmerzen, sollte man unbedingt den Zahnarzt kontaktieren. Eine Pause einzulegen schadet außerdem auch nicht. Dank der personalisierten Schienen kann ja jederzeit wieder nachgebleacht werden. Einen super Tipp hat mir Herr Dr. Muggenthaler außerdem mit auf den Weg gegeben. Bevors losgeht, ein Selfie machen und dann nach jedem Tag. Dabei sollte man auf die immer gleichen Lichtverhältnisse achten. Tatsächlich sieht man den Fortschritt ansonsten selbst nicht so gut, da man sich ja ständig im Spiegel sieht.

Zähne bleichen Zuhause: Vor- und Nachteile 

Die Vorteile des Bleachings zu Hause – Pro

  • Schonend: geringere Konzentration sowie andere Zusammensetzung. Die Zähne werden langsamer aufgehellt, der Zahn nicht so aggressiv behandelt
  • Helligkeitsgrad: Wie viel weißere Zähne wir uns wünschen – von einer leichten Aufhellung bis zu einem reinweißen Strahlelächeln – können wir zu Hause selbst kontrollieren. Ist der gewünschte Aufhellungsgrad erreicht, ist das Home Bleaching abgeschlossen. 
  • Wiederholbar: Dank der angepassten Schienen kann das Bleaching jederzeit wiederholt werden. Nach ein, zwei Jahren machen sich häufig neue Ablagerungen bemerkbar, die wir so schnell wieder wegbekommen.
  • Sensibelchen: Auch für Menschen mit sensiblen Zähnen (wie starkes Heiß-Kalt-Empfinden) wird das Bleaching so schmerzfrei möglich.

 Die Nachteile des Belachings zu Hause – Contra

  • Geduld: Muss vier bis acht Nächte wiederholt werden, erst dann ist das Endergebnis erreicht.
  • Unsicherheit: Jemandem, der sehr ängstlich ist, etwas falsch zu machen, könnte das Home Bleaching Kopfzerbrechen bereiten.
  • Anwendungsfehler: Es kann zu viel Gel aufgetragen werden, was das Zahnfleisch reizen kann. Dem kann mit dem richtigen Handling (Überschüssiges entfernen) aber gut entgegengewirkt werden.

Zahnbleaching Zuhause - Diese Nebenwirkungen können auftreten

  • Kurzfristige Überempfindlichkeit: Die Zähne können in und kurz nach der Bleaching-Phase empfindlicher reagieren. Das sollte sich nach wenigen Tagen wieder legen. Ansonsten unbedingt den Zahnarzt kontaktieren.
  • Blitzartiger Schmerz: Freiliegende Zahnhälse können zu punktuellen Schmerzen führen. Zieht es unangenehm, sollte die Behandlung sofort unterbrochen und der Zahnarzt kontaktiert werden.
  • Gereiztes Zahnfleisch: Kommt Bleaching Gel auf Zahnfleisch oder Gaumen, kann es zu Reizungen kommen. Dies sollte sich nach wenigen Tagen legen.
  • Aufgehelltes Zahnfleisch: Gelangt Bleaching Gel aufs Zahnfleisch, kann dieses direkt danach etwas blass wirken, das sollte sich nach wenigen Momenten legen.
Gesunde weiße Zähne – wir verraten dir die Tipps zum DIY-Bleaching
Gesunde weiße Zähne – in unserem Beauty-Artikel verraten wir dir unsere DIY-Tipps zum Zähne bleachen! © GettyImages | Eva Katalin

FAQ: Die wichtigsten Fragen rund um das Thema Zähne zu Hause bleichen

Können gelbe Zähne wieder weiß werden?

Gelbe Zähne können definitiv weiße Zähne werden. Die Zähne wirken gelb, wenn sich verschiedene Verfärbungen seit langer Zeit am Zahn ablagern. Nach jahrelangem Tee, Kaffe oder Zigarettenkonsum ist ein verfärbter Zahn leider relativ normal. Auch Fruchtsäfte, Wein, Safran und Softdrinks können die Zähne mit der Zeit dunkler werden lassen. Außerdem spielt die Genetik sowie die Einnahme von Medikamenten eine Rolle. Ein Bleaching entfernt diese tiefen Verfärbungen und macht unsere Zähne weiß.

Wie funktioniert Bleaching zu Hause?

Nach einem Zahngsundheits-Check beim Arzt sowie einer professionellen Zahnreinigung kann das Home Bleaching beginnen. Mit einem Home Bleaching vom Zahnarzt seid ihr auf der sicheren Seite. Alternativen wie Stripes oder Pens können nach der Abklärung beim Arzt auch angewendet werden. Wirksamkeit sowie Langzeitfolgen sind hier allerdings nicht umfassend erforscht.

Tools zum Zähne bleachen zuhause
Finde heraus, wie du mit wenigen Handgriffen und Tools deine Zähne direkt zuhause bleachen kannst – und, welchen Produkten du wirklich dein Vertrauen schenken kannst. © GettyImages | Chalabala

Wie bekomme ich die Zähne weiß?

Ein professionelles Bleaching ist die sicherste Art unsere Zähne weißer zu bekommen. Dafür muss der Zahnarzt zuerst Zahnfleisch, Zahnhälse sowie auf Karies checken, um Schmerzen und Folgeschäden ausschließen zu können.

Was kostet Bleaching beim Zahnarzt?

Ein professionelles Bleaching beim Zahnarzt kostet zwischen 150 und 800 €.

Ein Home Bleaching vom Zahnarzt mit Schiene und Bleichgel kostet zwischen 250 und 800 €.

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