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"Es wäre schön"

König Charles und Prinz Harry: Gibt es bald die große royale Versöhnung?

  • Aktualisiert: 04.03.2024
  • 09:45 Uhr
  • teleschau
Kommt es endlich zur großen Aussprache zwischen Prinz Harry und der Royal Family?
Kommt es endlich zur großen Aussprache zwischen Prinz Harry und der Royal Family?© 2022 Getty Images/WPA Pool

Bringt ausgerechnet die Krebs-Diagnose von König Charles III. (75) die englische Königsfamilie wieder im Guten zueinander? "Es wäre schön", sagte der König bei einem Termin über die Aussicht, seinen Sohn Harry (39) wieder ins "royale Team" zu integrieren.

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Jahrelang herrscht frostiges Klima zwischen dem englischen Königshaus und seinen Exilanten: Prinz Harry hatte sich mit seiner amerikanischen Ehefrau Meghan Markle (42) zum Schmollen in deren Heimat Kalifornien abgesetzt. In Interviews, TV-Shows und Büchern fanden die beiden kein gutes Wort über die Familie auf der Insel. Besonders König Charles und dessen älterer Sohn, Prinz William (41), bekamen ihr Fett ab.

Jetzt halten es britische Medien und royale Experten für möglich, dass es zumindest eine Versöhnung zwischen Charles und seinem jüngeren Sohn Harry geben könnte.

Comeback von Prinz Harry? König Charles: "Es wäre schön"

Erste Anzeichen für eine Annäherung gab es bereits vor einem Jahr, wie "mirror.co" jetzt berichtete. Im Februar 2023 feierte die University of East London ihr 125-jähriges Bestehen. Charles, gerade fünf Monate als König im Amt, war Ehrengast. Als er einigen Studierenden und anderen Besucher:innen die Hand schüttelte, meinte einer der Gäste: "Bringen Sie Harry bitte zurück. Können Sie ihn bitte zurückbringen, Sir?"

Der König verhörte sich wohl zunächst, wie "mirror,co" berichtete, fragte nach: "Wen?" Der Gast wiederholte: "Harry, Ihren Sohn!" Charles soll schallend gelacht haben und sich nach einem warmen "Es wäre schön" eilends verabschiedet haben.

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"Wiedervereinigender Effekt" durch Charles' Krankheit?

Viel hatte sich seither allerdings nicht getan, was die Beziehungen verbessern könnte. Bis Anfang Februar die Nachricht verkündet wurde, dass der König an Krebs erkrankt sei. Seither, so berichtete die "Times", soll es mehrere "herzliche Gespräche" zwischen Charles und Harry gegeben haben. Die Zeitung berief sich dabei auf eine Quelle aus dem royalen Zirkel. Demnach wolle sich Charles "unbedingt mit seinem Sohn versöhnen" und "mehr von ihm sehen", weil er annehme, dass dies der "Monarchie zugutekommen" würde.

Auch von Harry kamen zuletzt positive Zeichen. In einem Interview mit "Good Morning America", sagte er, "Ich liebe meine Familie", was viele Royal-Fans als Zeichen der Versöhnungsbereitschaft interpretierten. In der US-Frühstücksfernsehen-Show meinte Harry, dass er "sicher" sei, dass eine plötzliche Krankheit innerhalb einer Familie einen "wiedervereinigenden Effekt" haben könne.

Zusammen mit Meghan besuchte Prinz Harry drei Tage lang das Wintertraining für die Invictus Games 2025 in Kanada. Am Rande gab er ein Interview für "Good Morning America".
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Prinz Harry (39) hatte bereits im Vorfeld mit dem angekündigten Interview für die TV-Show "Good Morning America" für Wirbel gesorgt. Dort schlug er überraschend versöhnliche Töne in Richtung der Royal Family an, verriet einige Details über seine Kinder und dachte über die amerikanische Staatsbürgerschaft nach.

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Neues Vertrauen zwischen Harry und Charles - was denkt Prinz William?

Das beste Zeichen für eine Normalisierung der Vater-Sohn-Beziehung war allerdings, dass sich beide für etwa 30 Minuten persönlich trafen, nachdem Harry aufgrund der Krankheitsmeldung sofort nach England geflogen war. Danach gab Harry zwar Interviews, weigerte sich aber, irgendwas zum Gesundheitszustand seines Vaters zu sagen. "Das bleibt zwischen ihm und mir", wies er Nachfragen ab, was ihm royale Fans sehr positiv anrechneten.

Ebenso wie Harrys Ankündigung: "Ich habe weitere Reisen geplant, die mich durch Großbritannien oder zurück nach Großbritannien führen werden, also werde ich so oft wie möglich vorbeischauen und meine Familie sehen."

Was Prinz William und dessen ebenfalls in der Vergangenheit von Harry und Meghan angefeindete Prinzessin Kate (42) auf das "royale Tauwetter" zwischen Harry und Charles denken, ist noch nicht bekannt.

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