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Galileo

Das sind die schlimmsten Computerviren der Geschichte und ihre geschätzten Schäden

18.02.2022 • 16:36

Cybersicherheit wird heutzutage größer geschrieben als je zuvor. Denn Hacker-Angriffe gibt es immer mehr.

Cybersicherheit wird heutzutage größer geschrieben als je zuvor. Denn Hacker-Angriffe gibt es immer mehr. Doch wie fing das alles an und was waren die bisher schlimmsten Computerviren der Geschichte?
Erst im Jahr 1984 wurde der Begriff "Virus" erstmals im Zusammenhang mit Computern als Umschreibung für eine boshafte Schadsoftware verwendet. Zuvor tauchte Mitte März 1971 "Creeper", der erste Computervirus auf, so "itsicherheit-online.com". Ursprünglich war Creeper konzipiert als Sicherheitstest, ob sich eine Software selbstständig in einem Netzwerk von Rechner zu Rechner verbreiten kann. Einen Schaden bei den infizierten Computern verursachte die allererste Malware nicht. Das sollte sich mit der Zeit aber ändern.

Das war der Virus, der die größten finanziellen Schäden anrichtete

"MyDoom" war 2004 der Computervirus, der die größten finanziellen Schäden anrichtete. Der per E-Mail verbreitete Schädling befiel in der Spitze fast ein Viertel aller weltweit verschickten elektronischen Nachrichten - und sorgte insgesamt für Kosten in Höhe von 55 Milliarden Dollar, umgerechnet 48 Milliarden Euro, so "zdnet.com".
"WannaCry", zu Deutsch: "Weinen wollen", machte seinem Namen 2017 alle Ehre: Der Wurm befiel weltweit mehr als 200.000 Computer - und verursachte Schäden von geschätzt vier Milliarden Dollar, umgerechnet 3,5 Milliarden Euro.

Diese Firmen waren von "WannaCry" betroffen

Damals waren beispielsweise britische Krankenhäuser, Anzeigetafeln der Deutschen Bahn sowie Computer unter anderem bei der Reederei Maersk, dem Nivea-Konzern Beiersdorf und dem Autobauer Renault betroffen, so die dpa.
Der aktuellste Hacker-Angriff ist ein Krypto-Coup in den USA. Die Justizbehörden haben Anfang Februar 2022 einen Bitcoin-Schatz sichergestellt, der bei einem Hackerangriff erbeutet wurde. Zwei Verdächtige sind in Haft. Ihnen wird Verschwörung zur Geldwäsche und zum Betrug vorgeworfen. Es geht um Kryptowährungen im Wert von insgesamt etwa 4,5 Milliarden Dollar, umgerechnet 3,9 Milliarden Euro.

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