"taff" Wochenserie

Fuck Cancer - Mein Kampf gegen Krebs

Jedes Jahr erkranken rund 500.000 Menschen an Krebs - auch junge Menschen. Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben. Doch Aufgeben ist für sie keine Option! taff begleitet die Patienten und das Stationsteam in ihrem schwierigen Alltag in der taff Wochenserie "Fuck Cancer - Mein Kampf gegen Krebs" (ab 4. Dezember 2017, Montag bis Freitag, 17 Uhr auf ProSieben). Erfahrt hier mehr zu den Protagonisten, den Stationen und Teams - und wie auch ihr Krebspatienten helfen könnt.

Vanessa

Vanessa, 17
Granulosazelltumor

Vanessa ist 15 Jahre, als die Ärzte bei ihr einen seltenen, bösartigen Tumor am Eierstock diagnostizieren - Granulosazelltumor. An dieser Krebsart leiden jährlich nur etwa 4 Prozent der 1.800 tumorerkrankten Jugendlichen deutschlandweit. Die 17-Jährige hat eine Heilungschance von 95 Prozent. Während einer halbjährigen Behandlung muss sich die Schülerin vier Operationen und vier Chemotherapien unterziehen. Ihr linker Eierstock wird entfernt. Vanessas "Mut-Perlen-Kette" besteht aus 125 Perlen und misst zwei Meter. Heute gilt die 17-Jährige als krebsfrei und kann ihrem großen Traum nachgehen: eine Ausbildung zur Zweiradmechatronikerin bei "Harley Davidson".

  

Justin

Justin, 22
Leukämie

Justin ist 16 Jahre, als er die Diagnose Blutkrebs erhält. Zwei Jahre lang kämpft er mit Chemotherapien gegen den Krebs. Seine "Mut-Perlen-Kette" hat eine Länge von drei Metern. Bis zu seiner Krebserkrankung ist er leidenschaftlicher Fußballspieler mit dem Ziel, Profifußballer zu werden. Er spielt Vereinsfußball und ist einer der Besten in seiner Mannschaft. Fußballspielen kann er heute nicht mehr, denn die Chemotherapien haben seine Kniescheiben zerstört. Zum Ausgleich besucht der mittlerweile 22-Jährige das Fitnessstudio. Heute ist Justin krebsfrei und arbeitet als Fahrer bei der Berliner Stadtreinigung. Gemeinsam mit seiner Familie engagiert sich Justin ehrenamtlich für den Krebsverein "Kolibri e.V." und macht anderen betroffenen Kindern und Jugendlichen mit seiner Geschichte Mut. 

  

Mark

Mark, 19
Knochenkrebs

Vor einem Jahr bemerkt Mark eine schmerzhafte Beule an seinem linken Kniegelenk. Die Ärzte diagnostizieren einen hochgradig, bösartigen Knochenkrebs. Der Tumor wächst stetig. Mark muss sich vier Chemotherapien unterziehen. Seine stationäre Behandlung dauert ein Jahr. Nach Hause darf der 19-Jährige nur selten. Seine Eltern und sein 11-jähriger Bruder Alexander wohnen im knapp 300 km entfernten Chemnitz. Seine Mutter nimmt diesen langen Weg fast täglich auf sich - seinen kleinen Bruder sieht er nur wenig, er geht zur Schule. Mark hat dieses Jahr sein Abi mit 2,6 absolviert. Durch die Chemotherapie und die vielen Krankenhausaufenthalte kann er weder studieren, noch einer Ausbildung nachgehen. Sein Berufswunsch: Grafikdesigner.

  

Nicole_Pia-Jolie

Nicole, 26 & Pia-Jolie, 3
Leukämie

Die dreijährige Pia-Jolie leidet seit einem Jahr an Leukämie, Blutkrebs. Leukämie zählt mit 12.000 Patienten in Deutschland zu der häufigsten Krebsart im Kindesalter. Seit der Diagnose ist die alleinerziehende Mutter Nicole Tag und Nacht an Pias Seite. Die junge Mutter ist dabei ganz auf sich alleine gestellt. Ihre Ausbildung zur Erzieherin bricht die 26-Jährige ab. Unterstützung bekommen Nicole und Pia vom Team der Jugendstation. Das Krankenhaus ist ihr zweites Zuhause. Die Chemotherapie dauert noch drei Monate - wenn alles gut geht, darf die kleine Pia-Jolie dann endlich wieder nach Hause. Pia-Jolies "Mut-Perlen-Kette" misst schon vier Meter und besteht aus 260 Perlen.

  

Eric

Eric, 18
Leukämie

Eric bekommt mit 15 Jahren die Diagnose: Leukämie, Blutkrebs. Er wird sofort behandelt. Das Krankenhaus wird für eine Zeit von über einem Jahr zu seinem zweiten Zuhause. Erics "Mut-Perlen-Kette" misst fünf Meter und hat 350 Perlen. Über eineinhalb Jahre bekommt er acht Chemotherapien. Nach seiner Entlassung Anfang dieses Jahres hält die Freude nur kurz an. Seine Blutwerte verschlechtern sich. Der Schüler der 10. Klasse bekommt einen Rückfall. Der 18-Jährige ist auf eine Stammzellentransplantation angewiesen. Größte Unterstützung bekommt der Schüler von seiner Freundin Lea (17) und seiner Familie.

  

Yannick

Yannick, 17
Knochenkrebs

Mit 13 Jahren bemerkt Yannick eine faustgroße Beule an seinem Knie. Die Ärzte diagnostizieren Knochenkrebs. 13 Monate musste der mittlerweile 17-Jährige im Krankenhaus verbringen. Seine Mut-Perlen-Kette misst drei Meter und besteht aus 250 Perlen. Insgesamt erhält Yannick 14 Chemotherapien. Nach der achten Chemotherapie wird sein linkes Bein amputiert. Die Entscheidung zur Amputation trifft er selbst. Der Grund: Yannicks große Leidenschaft ist der Fußball. Er selbst spielt als Abwehrspieler in einem Verein. Mit einem künstlichen Kniegelenk müsste er den Sport komplett aufgeben. Er entscheidet sich für eine Prothese. Heute steht Yannick wieder mitten im Leben und spielt sogar erfolgreich Fußball. Halbjährlich muss er zur Nachsorgeuntersuchung in die Klinik. Der Schüler macht in diesem Jahr sein Abitur und möchte anschließend Maschinenbau studieren.

  

fuckcancer

Noch mehr Infos hier: http://www.myriam-von-m.de/spenden.php

Die Stationen und die Teams

Carl-Thiem-Klinik, Cottbus

Carl-Thiem-Klinik, Cottbus

Mit knapp 1.200 Betten und rund 2.500 Mitarbeitern und Auszubildenden ist die Carl-Thiem-Klinik der größte Arbeitgeber in Cottbus und gehört zu den größten Krankenhäusern in Deutschland. Über 100.000 Patienten werden hier pro Jahr behandelt. Eine der Stationen ist die "K1" - dort werden Kinder und Jugendliche mit schweren Krebserkrankungen behandelt. Ein 18-köpfiges Team, geleitet von Chefarzt Dr. Georg Schwabe, kümmert sich jährlich um 15 Krebspatienten. Über 80 Prozent der Patienten können nach durchschnittlich einem Jahr Therapie wieder geheilt entlassen werden.

Homepage: www.ctk.de

Dr. Georg Schwabe

Dr. Georg Schwabe, 51
Leitender Chefarzt

Dr. Georg Schwabe ist seit 2015 leitender Chefarzt der Jugendstation "K1" der Cottbusser Carl-Thiem-Klinik. Vor 20 Jahren spezialisiert sich der heute 51-Jährige auf Kinder- und Jugendonkologie. Im Laufe seiner Karriere bekommt er mehrere Auszeichnungen z.B. den "Heinrich-Finkelstein-Preis" für Kinder- und Jugendmedizin. Ein Preis, der hervorragende Arbeiten in der Medizin auszeichnet. Dr. Schwabe verbringt sehr viel Zeit im Krankenhaus und kämpft um das Wohl jedes einzelnen Patienten. Durch die intensive Betreuung seiner Schützlinge hat der "Stations-Papi" zu den Jugendlichen und Familien einen sehr guten Draht. Gemeinsam mit seinem 17-köpfigen Team kämpft er täglich ums Überleben der Patienten.

Dr. Ebru Saribeyoglu

Dr. Ebru Saribeyoglu, 48
Kinderhämatologin und -onkologin

Dr. Ebru Saribeyoglu ist eine von vier Ärzten, die sich um die krebskranken Patienten auf der Jugendstation "K1" kümmern. Die gebürtige Türkin hat 20 Jahre an der Istanbuler Universitätsklinik gearbeitet, bevor sie mit ihrem Mann - ebenfalls Arzt - und ihren zwei Kindern nach Deutschland kam. Seit zwei Jahren arbeitet sie an der Carl-Thiem-Klinik in Cottbus. Dr. Ebru Saribeyoglu schätzt die familiäre Beziehung zwischen Patienten und Krankenhauspersonal an der Cottbusser Klinik.

Manja Koal

Manja Koal, 39
Mobilisations-Trainerin

Manja Koal ist die "Gute-Laune-Fee" der Jugendstation. Sie arbeitet seit zwei Jahren als Mobilisations-Trainerin auf der Krebsstation. Ihre Aufgabe: die jungen Patienten "mobil" zu machen und aus dem Bett zu holen. Zudem hat sie für ihre Schützlinge immer ein offenes Ohr und eine Schulter zum Ausheulen. Schon vor ihrem jetzigen Job als Trainerin hat Manja einen starken Bezug zu kranken Menschen. Als diplomierte Maschinenbauingenieurin entwickelte sie Beinprothesen und Rollstühle.

Jenny

Jenny Mark, 21
Auszubildende Kinderkrankenschwester

Jenny Mark ist seit zwei Jahren am Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus und seit einem halben Jahr auf der Jugendstation "K1". Hier macht sie ihre zweijährige Ausbildung zur Kinderkrankenschwester. 

  

Charité, Berlin

Charité, Berlin

Die Charité Berlin versorgt mit 800.000 Fällen jährlich die meisten Patienten deutschlandweit. Die Charité umfasst 100 Kliniken und Institute. Auf über 540.000 Quadratmetern arbeiten über 13.000 Mitarbeiter. Der medizinische Schwerpunkt liegt auf Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie. Mit 96 Betten, mehr als 2.700 stationären und 8.000 ambulanten Behandlungen pro Jahr bietet die Charité eine große Erfahrung im Bereich Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen. Die Station "39i" hat sich ausschließlich auf Knochen- und Stammzellentransplantationen spezialisiert. Die Station ist mit zehn Betten ausgestattet. Im Jahr werden etwa 40 Kinder und Jugendliche behandelt.

Homepage: www.charite.de

Dr. Sandra Cyrull

Dr. Sandra Cyrull, 39
Fachärztin für Kinderheilkunde

Dr. Sandra Cyrull ist Fachärztin für Kinderonkologie und Kinderheilkunde. Die 39-Jährige ist seit vier Jahren an der Berliner Charité. Dr. Cyrull arbeitet an der Tagesklinik der Onkologie, d.h. sie untersucht Patienten, die täglich zur Blutabnahme kommen und wieder nach Hause dürfen. In der Tagesklinik findet der Übergang von der stationären zur ambulanten Behandlung statt.

Dilara Ince

Dilara Ince, 26
Krankenschwester

Die gelernte Krankenschwester ist seit einem halben Jahr auf der Station für krebskranke Jugendliche "39i". Die 26-Jährige kümmert sich um insgesamt zwölf Patienten. Die gebürtige Türkin hat ihre dreijährige Ausbildung zur Krankenpflegerin in Bonn absolviert

  

Helios Klinik, Buch

Helios Klinikum, Berlin-Buch

Im Nordosten Berlins befindet sich das Helios Klinikum Berlin-Buch. 150.000 Patienten werden hier jährlich behandelt. Die Jugendstationen "D1" und "D2" haben sich auf tumororthopädische Erkrankungen spezialisiert. Hier werden Kinder und Jugendliche mit schweren Tumorerkrankungen behandelt. Bei 30 Prozent der Patienten werden Arme oder Beine amputiert – durchgeführt von den erfahrensten Chirurgen Deutschlands. Die Klinik ist von der Deutschen Krebsgesellschaft als Onkologisches Zentrum gleich dreimal ausgezeichnet worden. 

Homepage: www.helios-gesundheit.de/kliniken/berlin-buch

Prof. Lothar Schweigerer

Prof. Dr. Lothar Schweigerer
Chefarzt

Prof. Dr. Lothar Schweigerer ist seit zehn Jahren an der Helios Klinik in Berlin. Er ist Chefarzt und leitet die Kinder- und Jugendstation der Onkologie. Vor 30 Jahren spezialisiert sich der Arzt auf Kinderheilkunde mit Schwerpunkt Krebserkrankungen. Der ausschlaggebende Grund: sein bester Freund verstirbt im Kindesalter an Leukämie.

Dr. Maya Niethard

Dr. Maya Niethard, 39
Oberärztin

Dr. Maya Niethard ist leitende Oberärztin der Tumororthopädie. Vor elf Jahren beginnt die 39-Jährige als Fachärztin für Unfallchirurgie an der Helios Klinik Berlin-Buch. Seit 2008 hat sich die Oberärztin auf tumororthopädische Erkrankungen spezialisiert. Dr. Maya Niethard operiert täglich etwa 2-3 Patienten. Zu ihren Hauptaufgaben als Chirurgin zählt die Amputation bei Krebspatienten.

   

Angehörige, Freunde & Familien

Vanessa
... von Vanessa
Kathleen

Kathleen, 44
Vanessas Mutter

Vanessa lebt zusammen mit ihrer Mutter Kathleen in Golßen, einer 3.000-Einwohner-Stadt in Brandenburg. Die 44-Jährige weicht seit der Diagnose nicht von Vanessas Seite. Sie pausiert ihren Job als Einzelhandelskauffrau, um Tag und Nacht für Vanessa da zu sein. Die Krankheit hat Mutter und Tochter noch enger zusammengeschweißt.

Mirko

Mirko, 46
Vanessas Vater

Vanessas Vater Mirko lebt in München – der Heimatstadt von Vanessa. Ihre Eltern trennen sich, als Vanessa fünf Jahre alt ist. Vanessa und ihre Mutter Kathleen ziehen nach Brandenburg, ihr Vater bleibt in München. Der 46-Jährige ist Inhaber einer Abwasserfirma mit fünf Angestellten. Vanessa sieht ihren Vater nur alle paar Monate.

Laura

Laura, 17
Vanessas beste Freundin

Laura ist Vanessas beste Freundin. Die beiden 17-Jährigen kennen sich seit der 5. Klasse. Für Laura ist die Diagnose ihrer Freundin ein Schock. Während der Krebserkrankung ist sie immer an Vanessas Seite und unterstützt ihre Freundin in der besonders schweren Zeit. Vanessa und Laura haben dieses Jahr zusammen die Hauptschule abgeschlossen. Die 17-Jährige beginnt eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester.

Chris

Chris, 17
Vanessas bester Freund

Chris und Vanessa kennen sich seit zehn Jahren, sie besuchen dieselbe Schule. Als Vanessa während der Krebstherapie die Haare ausfallen, rasiert sich der 17-Jährige kurzerhand eine Glatze - aus Solidarität. Vanessa, Laura und Chris sind beste Freunde. Chris hat dieses Jahr mit seiner Ausbildung zum Erzieher begonnen.

  

Justin
 
... von Justin
Andreas

Andreas, 47
Justins Vater

Der 47-Jährige arbeitet, wie sein Sohn Justin, als Fahrer bei der Berliner Stadtreinigung. In seiner Freizeit engagiert er sich seit der Erkrankung seines Sohns ehrenamtlich für den Krebsverein "Kolibri e.V.". Dort ist er für die Wunscherfüllung der jungen Krebspatienten zuständig. Für seine Unterstützung erhält er 2014 sogar den Ehrenamtspreis der DKMS - Deutsche Knochenmarkspenderdatei.

Bettina

Bettina, 45
Justins Mutter

Justins Mutter wohnt mit Ehemann Andreas (47) und Tochter Joseline (15) in Fredersdorf bei Berlin. Die 45-jährige Außendienstmitarbeiterin hat während der Erkrankung ihres Sohns alle wichtigen Ereignisse in einem Tagebuch festgehalten und bewahrt Justins "Mut-Perlen-Kette" auf - eine Erinnerung für die härteste Zeit in seinem Leben. 

Chantal

Chantal, 19
Justins Freundin

Die Abiturientin ist seit zweieinhalb Jahren mit Justin zusammen. Kennengelernt haben sich beide bei einer Feier in Straußberg bei Berlin. Die 19-Jährige wohnt gemeinsam mit Justin im Haus ihrer Mutter in Neuenhagen bei Berlin.

Martin

Martin, 22
Justins bester Freund

Martin ist Justins bester Freund. Beide kennen sich seit der Grundschule. Als Justin gegen den Krebs kämpft, war Martin immer an seiner Seite. Statt für die Prüfung zu pauken, verbringt Martin viel Zeit am Krankenbett seines besten Freundes. Der 22-Jährige ist heute Angestellter bei der Deutschen Bahn.

Franzi

Franzi, 22
Tierarztassistentin

Die 22-Jährige hat Justin im Krankenhaus vor sechs Jahren kennengelernt. Gemeinsam haben sie ein halbes Jahr auf der Jugendstation verbracht. 2011 erhält Franzi die Diagnose Knochenkrebs. In der Folge musste ihr rechts Bein amputiert werden. Doch Franzi kämpft sich zurück ins Leben. Nach der überstandenen Krebserkrankung kann sie heute wieder ihrem Lieblingshobby, dem Reiten, nachgehen. Heute ist Franzi gesund und arbeitet als Tierarztassistentin in Wolgast bei Usedom. 

 

Eric
... von Eric
Heike

Heike, 47
Erics Mutter

Erics Mutter Heike besucht Eric täglich im Krankenhaus. Die 47-Jährige lebt mit ihrem Mann und Erics 14-jährigem Bruder in Luckau, Brandenburg. Täglich fährt Heike 200 km nach Berlin, damit sie Eric während der Krebstherapie unterstützen kann.

 

Mark
... von Mark
Irina

Irina, 44
Marks Mutter

Marks Mutter arbeitet als pharmazeutische Assistentin. Die 44-Jährige lebt gemeinsam mit ihrem Mann und Marks jüngerem Bruder Alexander (11) in Chemnitz. Sie pausiert ihren Job, damit sie Mark während der Krebstherapie unterstützen kann. Dafür fährt sie täglich 300 km in das Krankenhaus, um ihren Sohn zu besuchen. 

 

Yannick
... von Yannick
Susann

Susann, 45
Yannicks Mutter

Yannicks Mutter arbeitet als selbständige Friseurunternehmerin in Weißwasser bei Dresden. Die 45-Jährige lebt gemeinsam mit Ehemann Thomas (45), Tochter Helena (6) und Sohn Yannick in Weißkeißel bei Weißwasser in Sachsen.

 

fuckcancer_logo

Fuck Cancer gemeinnützige GmbH

Die Deutsch-Amerikanerin Myriam von M. kämpft selbst seit 14 Jahren gegen den Krebs an und musste schon zahlreiche Operationen und Therapien über sich ergehen lassen. Mit ihrer Vorsorge- und Aufklärungskampagne FUCK CANCER, die seit Anfang 2014 am Start ist, hat sie bereits unzähligen krebskranken Menschen mit ihrer unbändigen Leidenschaft für die gute Sache geholfen, tausende Fragen beantwortet und immer wieder Herzenswünsche erfüllt. All das macht sie von ganzem Herzen, denn Myriam von M. weiß, wie wichtig ihre Arbeit ist. Bei ihrem Filmprojekt "Gesichter einer Krankheit: wir Helden gegen Krebs", einer Dokumentation, die im Dezember 2015 erfolgreich Kinopremiere hatte, kommen Betroffene zu Wort und berichten, wie der Krebs ihr Leben verändert hat. So will Myriam von M. nicht nur das Tabuthema Krebs aufgreifen, sondern Erkrankten vor allem auch Mut machen! Für ihre anstrengende, unermüdliche und aufopfernde Kampagnenarbeit wurde sie im April 2015 mit der prestigeträchtigen Auszeichnung "myAid Award 2015" ausgezeichnet.

www.myriam-von-m.de

Kolibri-Verein

Kolibri Hilfe für Krebskranke Kinder Deutschland e.V.
Krebsverein

Kolibri e.V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der Familien mit krebskranken Kindern oder Jugendlichen hilft. Die Hilfe erfolgt durch finanzielle Unterstützung, professionelle Beratung, Sachspenden und Veranstaltungen.

Seit 2012 kümmern sich zehn Mitarbeiter um 40 betroffene Familien im Jahr. Der Verein organisiert jährlich 25 Veranstaltungen wie Ausflüge, Herzenswunscherfüllungen und Kochabende im Krankenhaus. Monatliche Kochabende sollen die Kinder für wenige Stunden vergessen lassen, wie schwer sie es haben.

www.kolibrihilft.de

Mut Perlenkette
"Mut-Perlen-Kette"
Das Symbol krebskranker Patienten 
Die Mut-Perlen-Kette ist weltweit das gemeinsame Symbol krebsranker Kinder und Jugendlicher bis 18 Jahre. Jede Mut-Perle symbolisiert eine Behandlung, eine Untersuchung, einen Eingriff oder ein Ereignis. Die Perlensammlung besteht aus 30 verschiedenen Motiven. So gibt es zum Beispiel jeweils eine eigene Perle für Chemotherapie, Notaufnahme, Scan, Punktion, Haarausfall, Supertag, Operation oder Aufnahme auf die Intensivstation. Bei der Diagnose bekommt der Patient einen gewachsten Faden mit der ersten Perle - einem Anker. Das Zeichen der Hoffnung - und Buchstabenperlen für den Namen des Patienten. Im Laufe der Zeit kommen die Perlen für die Behandlung hinzu. So lässt sich an der "Mut-Perlen-Kette" der individuelle Krankheitsverlauf ablesen. Bis zum Ende der Krebserkrankung entsteht eine lange, bunte Kette. Die kleine Belohnung soll den Patienten die Ängste nehmen und Mut für die Zukunft machen. Die Deutsche Kinderkrebsstiftung hat in Anlehnung an das amerikanische Modell "Bravery Beads" die "Mut-Perlen-Kette" in Deutschland eingeführt. Die erste "Mut-Perlen-Kette" wurde am 7. April 2004 in der Berliner Charité begonnen.

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