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Brückentage 2017: So kriegt man mit 31 Urlaubstagen 71 Tage frei

Wenn ihr euch im Jahr 2017 alle Brückentage frei nehmt habt ihr das große Los gezogen. Denn mit 31 Urlaubstagen habt ihr dann ganze 71 Tage frei. Im Video verraten wir euch wann diese Brückentag sind.

01.11.2016 07:00 | 1:00 Min | © Wochit

Brückentage 2017 – ein Traumjahr für Arbeitnehmer

2016 war in Bezug auf die Brückentage eher enttäuschend: Sowohl der erste Mai als auch der erste Weihnachtsfeiertag und Neujahr lagen auf einem Sonntag. Dieses Jahr sieht es ganz anders aus: 2017 ist ein wahres Paradies für Brückenbauer. Mit geschickter Planung – und wenn es gelingt, sich mit den Kollegen zu einigen – könnt ihr aus 31 Urlaubstagen insgesamt 71 freie Tage herausholen und eure Urlaubszeit mal eben mehr als verdoppeln. Darüber hinaus hält das Jahr anlässlich des 500-jährigen Jahrestags der Reformation für die meisten Bundesländer einen zusätzlichen Feiertag bereit. Höchste Zeit also, den Kalender hervorzuholen und schnell noch den Resturlaub für 2017 zu beantragen.

500 Jahre Reformation: Das Luther-Jahr beschert uns einen Extra-Feiertag

Dass 2017 das Luther-Jahr ist, hat mittlerweile wohl jeder mitbekommen. Wie ist Video erwähnt, ist das vor allem für Schüler und Arbeitnehmer ein Grund zur Freude: Zu Ehren des Reformators Martin Luther ist der Reformationstag am 31. Oktober in diesem Jahr per Sonderregelung zum gesetzlichen Feiertag erklärt worden. Normalerweise ist der Reformationstag nur in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein Feiertag, in Baden-Württemberg ist an diesem Tag kein Schulunterricht. Da der 31.10 dieses Jahr auf einen Dienstag fällt, kann man sich mit nur einem Urlaubstag ein viertägiges verlängertes Wochenende gönnen.

Streitthema Urlaubsplanung – wer zuerst kommt, mahlt zuerst?

In vielen Betrieben birgt die Urlaubsplanung Konfliktpotenzial. Um sich abzustimmen und die Organisation zu erleichtern, beantragen viele Arbeitnehmer gleich zu Beginn eines Jahres den Urlaub für das gesamte restlichen Jahr. Dabei kann es zu Streitigkeiten kommen: Gerade in den Sommermonaten möchten fast alle Kollegen mehrere Wochen Urlaub nehmen, und auch die Brückentage sind heiß umkämpfte Urlaubstage. Meist gilt das ungeschriebene Gesetz, dass Eltern von schulpflichtigen Kindern bei der Urlaubsplanung Vorrang haben, da sie sich nach den Schulferien richten müssen. Das letzte Wort bei der Genehmigung der Urlaubsanträge hat aber der Chef – und der entscheidet natürlich nicht ausschließlich nach sozialverträglichen Aspekten, sondern achtet auch darauf, dass der Betrieb trotz Urlaub möglichst reibungslos weiterläuft. Grundsätzlich kann man sich viel Stress sparen, wenn man die Urlaubsplanung frühzeitig und möglichst in Absprache mit allen Kollegen erledigt – dann ist es meist auch kein Problem, spontan noch ein paar freie Tage dazwischenzuschieben. 

Urlaub an den Brückentagen: ideal für kurze Auszeiten

Der große Vorteil an den Brückentagen ist, dass die beliebten Urlaubsziele zu dieser Zeit meist nicht ganz so gut besucht sind wie zur Hauptreisezeit. Oft finden sich über Himmelfahrt und Pfingsten oder am Reformationstag im Herbst noch kurzfristige Reise-Schnäppchen für Singles, Paare oder für die ganze Familie. Urlaubsziele in Deutschland sind wegen der kurzen Anreise besonders beliebt für die Brückentage. Aber auch Ferieninseln wie Mallorca oder Kreta oder Metropolen wie London, Paris und Amsterdam lohnen sich für einen Kurzurlaub. Meist sind die Brückentage ohnehin schulfrei, etwa der Freitag nach Christi Himmelfahrt – und so kann man sich problemlos mit der ganzen Familie eine kleine Auszeit gönnen.  

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