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Schon gewusst? Darum leuchtet der Mond wirklich

20.12.2021 • 16:06

Seit viereinhalb Milliarden Jahren begleitet der Mond die Erde. Sein besonderes Licht übt auf viele Menschen eine besondere Faszination aus. Dabei sind Helligkeit und Farbe nicht immer gleich.

Seit viereinhalb Milliarden Jahren begleitet der Mond die Erde. Sein besonderes Licht übt auf viele Menschen eine besondere Faszination aus. Dabei sind Helligkeit und Farbe nicht immer gleich.

Der Mond reflektiert nur einen kleinen Bruchteil des Sonnenlichts

Der Mond leuchtet bekanntlich nicht selbst, sondern wird von der Sonne angestrahlt, und ist nach ihr der hellste Himmelskörper. Nur spärliche 7 Prozent des Sonnenlichts werden reflektiert. Bei unserem Nachbarplaneten Venus sind es 75 Prozent. Trotzdem strahlt der Mond 26.000 Mal so hell wie der hellste Stern am Nachthimmel, Sirius, obwohl er die Erde gar nicht so nah umkreist, wie viele Menschen glauben. Der Durchmesser des Mondes beträgt mit 3.476 Kilometern ungefähr ein Viertel dessen der Erde, seine Umlaufbahn um die Erde ist im Mittel 110 Mal so groß.

 Mondlicht ist nicht immer silbern

Ist der Abstand zur Erde bei Vollmond besonders klein, spricht man vom Supermond, weil der Erdtrabant eindrucksvoll groß erscheint. Wenn der Mond in den Schatten der Erde eintritt, leuchtet er blutrot, was in früheren Zeiten als böses Omen galt. Ist nur eine Sichel zu sehen, ist die von der Sonne nicht beschienene Fläche aber nicht schwarz, sondern dunkelblau. Die Sonnenseite unseres Blauen Planeten strahlt so hell, dass sie noch auf dem Mond Licht ins Dunkel bringt.