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Von Nüssen bis zur Christbaumkugel: Woher kommt die Tradition´, den Weihnachtsbaum zu schmücken?

08.12.2021 • 13:06

Ein Höhepunkt der Weihnachtszeit ist für viele Menschen das Schmücken des Weihnachtsbaumes. Woher stammt der Brauch, Glaskugeln, Lichter, Lametta und Figuren hineinzuhängen? Und wie fing alles an?

Ein Höhepunkt der Weihnachtszeit ist für viele Menschen das Schmücken des Weihnachtsbaumes. Woher stammt der Brauch, Glaskugeln, Lichter, Lametta und Figuren hineinzuhängen? Und wie fing alles an?

Weihnachtsschmuck am Baum gibt es seit über 500 Jahren

Der Ursprung dieses Weihnachtsbrauchs liegt zu Anfang des 16. Jahrhunderts, wie die Website weihnachtszeit.net schreibt. Die ersten Weihnachtsbäume lösten die bis dahin aufgehängten immergrünen Zweige ab. Die Menschen dekorierten sie mit essbaren Früchten wie Äpfeln, die den Sommer darstellen sollten und auch, weil der Weihnachtsbaum an den Baum der Erkenntnis im Paradies erinnern sollte. Nüsse und andere Trockenfrüchte galten als Symbol für Fruchtbarkeit, symbolische Figuren als Glücksbringer.

Die Christbaumkugel wurde in Thüringen erfunden

In der Glasbläserstadt Lauscha in Thüringen gab es Mitte des 19. Jahrhunderts nur wenige Aufträge im Winter. Als neue Produktidee entstand die Christbaumkugel, die versilbert oder bemalt wurde. Dann kamen die beiden anderen klassischen Farben Gold und Rot hinzu. Zunächst war ein Satz Kugeln sehr teuer. Der prächtige Baumschmuck wurde deswegen innerhalb der Familie an die nächste Generation weitergereicht. Noch heute werden die Kugeln in Lauscha mundgeblasen, nach der Rezeptur von 1870 versilbert und in allen Formen und Farben in die ganze christliche Welt verschickt.

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