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WHO meldet "besorgniserregende" Varianten: Das wissen wir über BA.4 und BA.5

14.04.2022 • 11:21

In Südafrika und einigen europäischen Ländern sind die neuen Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 nachgewiesen worden. Die WHO ruft dazu auf, die Subvarianten genau zu überwachen.

WHO meldet „besorgniserregende" Varianten: Das wissen wir über BA.4 und BA.5

Nachdem sich vor einigen Monaten Omikrons „kleiner Bruder", die Subvariante BA.2, weltweit verbreitete, meldet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nun zwei weitere Geschwister der Corona-Mutation:
BA.4 und BA.5 gelten demnach als „besorgniserregend", wie „FOCUS Online" berichtet.
Die Varianten weisen ähnlich viele Veränderungen wie andere Omikron-Typen auf.
Sie seien in Südafrika und in einigen europäischen Ländern nachgewiesen worden, so die WHO-Covid-19-Expertin Maria van Kerkhove.
Forschende untersuchen nun, ob sich BA.4 und BA.5 schneller als andere Virus-Linien ausbreiteten und ob sie sich im Hinblick auf den Krankheitsverlauf von anderen unterscheiden und wie Impfstoffe dagegen wirken.
Bislang gebe es keine Anzeichen, dass mit BA.4 oder BA.5 infizierte Menschen einen schwereren Krankheitsverlauf haben, sagte van Kerkhove. 

Offizielle Nachweise der Varianten in Deutschland gibt es bislang keine

Offizielle Nachweise der Varianten in Deutschland gibt es bislang keine.
Wie das Robert-Koch-Instituts (RKI) auf Nachfrage von „FOCUS Online" erklärt, würden BA.4 und BA.5 allerdings bislang noch als Sublinien von BA.2 und nicht als eigene Stränge verzeichnet.