- Bildquelle: Getty Images © Getty Images

Hinweis: Die im Folgenden genannten Regelungen können sich jederzeit ändern. Die Gesetze beinhalten mitunter Feinheiten, die im Überblicksartikel unter Umständen keine explizite Erwähnung finden. Dieser Beitrag stellt weder eine Rechtsberatung noch eine medizinische Beratung dar.

Abtreibung im Ausland: Das gilt in Europa

Die Regeln innerhalb Europas sind sehr unterschiedlich. In einigen Ländern haben Frauen wenig Möglichkeiten, wenn sie ungewollt schwanger werden. Sehr restriktiv sind etwa die Gesetze in Polen, Malta, Monaco, Andorra und San Marino.

Abtreibung: Die Gesetzeslage in Deutschland

In Deutschland ist der Schwangerschaftsabbruch nach Paragraf 218 des Strafgesetzbuches immer noch grundsätzlich rechtswidrig. Auf Grundlage der sogenannten Beratungsregelung bleibt er jedoch bis zur zwölften Woche straffrei. Dafür muss die Schwangere zwingend an einer Konfliktberatung teilgenommen haben.

Straffrei bleibt der Schwangerschaftsabbruch auch, wenn Gefahr für das Leben oder die körperliche und/oder die seelische Gesundheit der Frau besteht. Auch im Fall einer Vergewaltigung ist ein Abbruch bis zur zwölften Schwangerschaftswoche legal.

In Ausnahmefällen kann ein Schwangerschaftsabbruch auch bis zur 22. Woche straffrei bleiben, wobei weiterhin die Beratungsregelung gilt. Die Straffreiheit wird dann allerdings nicht für die durchführenden Ärzt:innen gewährt. Bei Gefahr für das Leben gibt es keine Schwangerschaftswochenfrist.

Der umstrittene Paragraf 219a verbietet außerdem die Werbung für Schwangerschaftsabbrüche.

Im Clip: "Es hat sich nichts geändert" - 150 Jahre Abtreibungsparagraf 218

Österreich

In Österreich ist die Abtreibung seit 1975 nach vorheriger Beratung erlaubt. Die legale Frist reicht bis zum Ende des dritten Monats nach Beginn der Schwangerschaft, danach ist eine Abtreibung nur bei einer ernsten Gefahr für die psychische oder physische Gesundheit der Mutter, starker fetaler Schädigung oder bei einem Alter der Mutter unter 14 Jahren straffrei.

Schweiz

Seit einer Neuregelung aufgrund einer Volksabstimmung 2002 bleibt ein Schwangerschaftsabbruch in der Schweiz bis zur zwölften Woche straffrei, sofern die Frau den Abbruch schriftlich einfordert und erklärt, sich in einer Notlage zu befinden. Ein Beratungsgespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin ist ebenfalls verpflichtend.

Niederlande

In den Niederlanden ist die Gesetzgebung sehr liberal: Seit 1984 ist ein Schwangerschaftsabbruch nach dem Willen der Frau möglich, so lange der Fötus noch nicht außerhalb des Körpers der Mutter lebensfähig ist, was etwa der 22. bis 24. Schwangerschaftswoche entspricht. Ein Beratungsgespräch und eine fünftägige Bedenkzeit sind vorgeschrieben. Die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen. Die Niederlande zählen zu den Ländern mit den weltweit wenigsten Abtreibungen.

Belgien

In Belgien sind Abtreibungen seit 1990 bis zur zwölften Woche der Schwangerschaft legal, im Fall einer Vergewaltigung unter Umständen auch noch etwas später, und bei medizinischen Bedenken unbegrenzt.

Polen

Besonders strenge Gesetze gelten im katholisch geprägten Polen, wo sie im Oktober 2020 noch einmal verschärft wurden. Das Verfassungsgericht entschied, dass Frauen Föten mit schweren Fehlbildungen nicht mehr abtreiben dürfen. Eine Abtreibung ist nur legal, wenn die Frau vergewaltigt wurde oder in Lebensgefahr schwebt. Zudem gestattet es eine "Gewissensklausel" Ärztinnen und Ärzten, den Eingriff zu verweigern, etwa aus religiösen Gründen.

Viele polnische Frauen reisen ins benachbarte Ausland, um ungewollte Schwangerschaften zu beenden.

Irland und Nordirland

In Irland dürfen Frauen seit einem Referendum von 2018 legal abtreiben. Zwei Drittel der Iren stimmten dafür. Schwangerschaftsabbrüche sind bis zur zwölften Woche erlaubt. Ähnlich ist die Rechtslage inzwischen in Nordirland, wobei unter bestimmten Umständen längere Fristen gelten.

England, Schottland und Wales

In England, Schottland und Wales ist ein Eingriff innerhalb einer Frist von 24 Wochen legal. Dafür müssen zwei Ärzte der Frau bescheinigen, dass die Schwangerschaft ihr körperlich oder seelisch schaden könnte.

Frankreich

In Frankreich wurde der Schwangerschaftsabbruch 1975 legalisiert. 2001 wurde hier die Fristenregelung auf die zwölfte Woche der Schwangerschaft verlängert. Zwei Beratungen sind vorab erforderlich. Bis zur fünften Woche sind auch medikamentöse Abtreibungen zugelassen – während der Corona-Pandemie wurde die Frist dafür auf sieben Wochen erweitert.

Schwangerschaftsabbrüche zu behindern, etwa durch bewusste Fehlinformationen, ist in Frankreich strafbar.

Liechtenstein

Abtreibungen auf Wunsch der Frau sind in Liechtenstein verboten. Zulässig sind sie nur im Fall einer Vergewaltigung, wenn es einen zwingenden medizinischen Grund gibt oder die Betreffende unter 14 ist.

Malta

Die sehr katholische Insel Malta hat das strengste Gesetz europaweit: Hier sind Abtreibungen grundsätzlich verboten, auch bei Gefahr für Leben und Gesundheit der Frau. Frauen drohen bei einem Abbruch bis zu drei Jahren Haft.

San Marino

In San Marino galt bislang ein absolutes Abtreibungsverbot, das jedoch nach einem Referendum am 26. September 2021 schon bald abgeschafft werden wird.

Gibraltar

Die Bewohner Gibraltars haben in diesem Jahr bei einem Referendum mehrheitlich für eine Lockerung der strengen Abtreibungsgesetze gestimmt. Erlaubt sind jetzt Schwangerschaftsabbrüche bei gesundheitlichen Gefahren, Vergewaltigung, Inzest oder schweren Missbildungen des Embryos.

Portugal

Seit 2007 gilt in Portugal eine Fristenregelung: Frauen können unerwünschte Schwangerschaften innerhalb der ersten zehn Wochen straffrei unterbrechen, wenn zuvor eine Beratung stattgefunden hat.

Türkei

In der Türkei sind seit 1983 Schwangerschaftsabbrüche auf Wunsch der Frau bis zum Ende der 10. Woche legal, in Ausnahmefällen auch bis zur 20. Woche. In der Praxis lehnen jedoch immer mehr staatliche Krankenhäuser den Eingriff ab, so eine Recherche der Deutschen Welle.

Russland

Russland legalisierte Abtreibungen erstmals 1920 unter Lenin, als erstes Land der Welt. Zwischenzeitlich verboten, sind Schwangerschaftsabbrüche seit 1955 wieder straffrei. Es gilt eine 12-Wochen-Frist mit einer vorgeschriebenen Beratung. Bei einer Vergewaltigung gilt eine 22-Wochen-Frist, aus dringenden medizinischen Gründen auch später.

Die Abtreibungsquote ist hoch, so gab es einer russischen Zeitung zufolge 2018 rund 661.000 Abtreibungen bei 1,6 Millionen Geburten.

Gesetze zum Schwangerschaftsabbruch in Nordamerika

Kanada

Seit 1988 sind Abtreibungen in Kanada legal – ohne Fristen oder andere gesetzliche Beschränkungen werden sie wie jeder andere medizinische Eingriff behandelt. Nach Schätzungen finden 90 Prozent der Schwangerschaftsabbrüche im ersten Drittel der Schwangerschaft statt.

USA

In den USA ist Abtreibung seit 1973 erlaubt. Die Regelungen der einzelnen Bundesstaaten sind jedoch sehr unterschiedlich und erschweren den Zugang zum Teil erheblich. Aktuell könnte die Legalisierung zudem grundsätzlich rückgängig gemacht werden: Die entsprechende Verhandlung vor dem Supreme Court zu einem Rechtsstreit aus dem Bundesstaat Mississippi ist für den 1. Dezember angesetzt.

Am liberalsten sind die Regelungen in den Bundesstaaten Alaska, Connecticut, Hawaii, Kalifornien, Nevada, New Jersey, New Mexico, New York, Oregon, Vermont und Washington. Sehr restriktiv sind sie dagegen beispielsweise in Alabama, Arkansas, Mississippi und Texas.

In Arkansas etwa sind Schwangerschaftsabbrüche nur noch erlaubt, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist – Ausnahmen für Schwangerschaften nach Vergewaltigung oder Inzest gibt es seit diesem Jahr nicht mehr.

In Texas sind seit dem 1. September Abtreibungen fast unmöglich. Es trat ein Gesetz in Kraft, das den Eingriff verbietet, sobald der erste Herzschlag des Fötus zu hören ist, also ab etwa der sechsten Woche. Zu diesem Zeitpunkt wissen viele Frauen noch nicht, dass sie schwanger sind. Auch bei Vergewaltigungen und Inzest werden keine Ausnahmen gemacht.

Besonders kontrovers dabei ist, dass der Vollzug des Gesetzes den texanischen Bürgerinnen und Bürgern überlassen wird: Sie sollen Ärztinnen und Ärzte, die Betreiber von Kliniken und deren Personal anzeigen. Es erlaubt ihnen auch, zivilrechtlich gegen Menschen vorzugehen, die einer Frau bei einem Schwangerschaftsabbruch helfen. Die US-Regierung klagt gegen das texanische Gesetz, weil es verfassungswidrig sei.

Abtreibungsgesetze in Südamerika

In einigen Ländern des Kontinents wurden in letzter Zeit die Gesetze zum Schwangerschaftsabbruch nach Protesten der Bevölkerung gelockert. In anderen Ländern ist die Gesetzeslage nach wie vor extrem restriktiv.

Kuba

Kuba legalisierte 1965 als erstes lateinamerikanisches Land die Abtreibung bis zur zehnten Woche. Unter bestimmten Bedingungen ist sie auch darüber hinaus gestattet.

Uruguay

In Uruguay ist der Schwangerschaftsabbruch seit 2012 bis zur 12. Schwangerschaftswoche und bis zur 14. Woche bei einer Vergewaltigung legal. Davor sind Beratungsgespräche und eine fünftägige Bedenkzeit vorgeschrieben.

Chile

Erst seit 2017 sind Schwangerschaftsabbrüche in Chile bei einer Schwangerschaft durch Vergewaltigung, bei Gefährdung der Mutter oder einer tödlichen Erkrankung des Fötus legal. Viele Ärzte weigern sich jedoch nach wie vor, den Eingriff durchzuführen.

Am 28. September 2021 hat nun das Parlament ein Gesetz auf den Weg gebracht, das einen Schwangerschaftsabbruch bis zur 14. Woche straffrei machen soll. Die Zustimmung des Senats steht noch aus.

Mexiko

In Mexiko erklärte kürzlich der Oberste Gerichtshof Strafen bei einer Abtreibung als verfassungswidrig. Weitere Gesetzesänderungen könnten folgen. Bislang können Frauen nur in 4 der 32 Bundesstaaten legal bis zur zwölften Woche abtreiben: Mexiko-Stadt, Oaxaca, Veracruz und Hidalgo.

Argentinien

In Argentinien dürfen Frauen künftig bis zur 14. Woche abtreiben lassen. Dem Gesetz stimmten Abgeordnetenkammer und Senat im vergangenen Jahr zu.

Kolumbien

In Kolumbien entschied das Verfassungsgericht 2020, die Gesetzeslage nicht zu verändern, nach der eine legale Abtreibung nur vorgenommen werden darf, wenn die Frau vergewaltigt wurde oder Inzest vorlag, der Embryo von lebensgefährlichen Missbildungen betroffen ist oder die Schwangerschaft eine körperliche oder seelische Gefahr für die Mutter darstellt.

Venezuela, Ecuador, Costa Rica u.a.

Auch in Ländern wie Venezuela, Ecuador oder Costa Rica sind Schwangerschaftsabbrüche nur unter bestimmten Bedingungen legal, beispielsweise wenn das Leben der Frau gefährdet ist.

El Salvador

Im sehr katholisch geprägten El Salvador gilt ein totales Abtreibungsverbot. Selbst eine Vergewaltigung ist kein Grund für eine legale Abtreibung, eine Fehlgeburt gilt als Mord. Schwangerschaftsabbrüche können mit Haftstrafen bis zu 40 Jahren geahndet werden. Es wird angenommen, dass jährlich tausende heimliche Abtreibungen durchgeführt werden.

Nicaragua

In Nicaragua gilt ein absolutes Abtreibungsverbot – auch dann, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. Lässt man den Eingriff trotzdem vornehmen, droht eine Strafe von ein bis zwei Jahren Haft.

So ist Schwangerschaftsabbruch in den Ländern Afrikas geregelt

Auf dem afrikanischen Kontinent gibt es einige Länder, die Abtreibungen generell verbieten, andere sind liberaler. Viele Frauen sterben durch illegale Abtreibungen.

Senegal

Im Senegal ist ein Schwangerschaftsabbruch nur erlaubt, wenn drei Ärzt:innen bescheinigen, dass er erforderlich sei, um das Leben der Frau zu sichern.

Malawi

In Malawi drohen bei einem illegalen Schwangerschaftsabbruch sieben Jahre Haft.

Nigeria

In Nigeria drohen bei einer Abtreibung hohe Strafen. Ausnahmen gibt es in einigen Bundesstaaten höchstens, wenn das Leben der Frau durch die Schwangerschaft bedroht ist.

Eine Studie der US-amerikanischen Johns-Hopkins-Universität von 2019 schätzt, dass in Nigeria jährlich mehr als 6.000 Frauen bei illegalen Abtreibungen sterben.

Südafrika

In Südafrika ist Abtreibung seit 1997 nach dem Willen der Frau während der ersten drei Monate der Schwangerschaft und darüber hinaus aus medizinischen Gründen mit Zustimmung des medizinischen Personals erlaubt.

Trotzdem ist es für viele Frauen nicht einfach, den legalen Eingriff zu bekommen, weil Fehlinformationen und Stigmatisierung den Zugang erschweren. Jährlich sterben hunderte Frauen in Südafrika an den Folgen unsicherer (Selbst-)Abtreibungen.

Tunesien

In Tunesien ist Abtreibung theoretisch bis zum dritten Monat der Schwangerschaft erlaubt. Darüber hinaus nur im Falle einer Gefahr für Mutter oder Fötus. Jedoch sind Abbrüche oft schwer zugänglich und gesellschaftlich tabuisiert.

Mosambik

In Mosambik ist Abtreibung seit 2014 in den ersten 12 Schwangerschaftswochen (16 bei Inzest oder Vergewaltigung) legal, jedoch ist dazu die schriftliche Zustimmung von zwei Ärzten oder Ärztinnen erforderlich, was den Zugang erheblich erschwert.

Schwangerschaftsabbruch: Rechtsprechung in Asien

Zu den asiatischen Ländern mit den liberalsten Abtreibungsgesetzen zählen China, Kambodscha, Nordkorea, die Mongolei, Singapur, Tadschikistan, Turkmenistan, Vietnam, Kirgisistan und Kasachstan. Selektive Abtreibungen an weiblichen Föten werden in China, Indien, Nepal, Vietnam, Nordkorea und Taiwan vorgenommen.

Singapur

In Singapur ist Schwangerschaftsabbruch auf Antrag basierend auf verschiedenen Fristen bis zur 24. Woche erlaubt.

Kambodscha

Eine Abtreibung ist in Kambodscha seit 2002 im ersten Trimester der Schwangerschaft legal, nach Ablauf von zwölf Wochen unter bestimmten Umständen.

Thailand

In Thailand wurde 2020 ein neues Abtreibungsgesetz verabschiedet. Bis zur zwölften Woche ist ein Schwangerschaftsabbruch legal, wenn er unter bestimmten Voraussetzungen von medizinischem Fachpersonal durchgeführt wird. Danach wird ein Abbruch mit einer Gefängnisstrafe von bis zu sechs Monaten und/oder einer Geldstrafe geahndet.

Indien

Abtreibungen sind in Indien bereits seit 1971 unter bestimmten Bedingungen bis zur 20. Woche erlaubt, z.B. wenn die Schwangerschaft die geistige und körperliche Gesundheit der Frau gefährdet, bei einer Vergewaltigung, bei schwerwiegender Behinderung des Fötus oder wenn die Verhütungsmethode versagt hat.

Im März 2021 wurde ein Gesetz angekündet, das einen Schwangerschaftsabbruch auch bis zur 24. Woche ermöglicht und in einigen Fällen die Frist sogar gänzlich aufhebt. Viele weibliche Föten werden abgetrieben, obwohl die Selektion gesetzlich verboten ist, etwa weil die Familien die Kosten für eine Mitgift bei einer Heirat fürchten.

Japan

In Japan brauchen Frauen für eine legale Abtreibung die Erlaubnis des Partners. Zum Schutz von Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden, ließ das Gesundheitsministerium 2021 jedoch die Ausnahme zu, dass eine Abtreibung ohne Zustimmung möglich ist, wenn die Ehe als zerbrochen gilt. Auch bei unverheirateten Frauen kommt es vor, dass Ärzt:innen den Partner nach einer Erlaubnis fragen.

Taiwan und Südkorea

In Taiwan und Südkorea müssen Frauen nach wie vor die Erlaubnis des Ehepartners einholen, um eine Abtreibung legal vornehmen zu lassen.

Hongkong

In Hongkong wurde der Schwangerschaftsabbruch 1976 in bestimmten Fällen legalisiert, etwa wenn die körperliche oder geistige Gesundheit der Schwangeren bedroht ist, bei Vergewaltigung und Inzest oder einer Beeinträchtigung des Fötus. Dazu ist die Zustimmung von zwei Ärzten oder Ärztinnen erforderlich.

Indonesien

Für Abtreibungen drohen Frauen in Indonesien bis zu zehn Jahren Haft, es sei denn, die Schwangerschaft ist durch eine Vergewaltigung entstanden oder gefährdet die Gesundheit der Frau. Auch dann ist der Abbruch nur für verheiratete Frauen mit Zustimmung des Ehemanns möglich.

Abtreibungsgesetze in Ozeanien

Australien

Abtreibung ist in Australien seit 2019 in allen Bundesstaaten erlaubt. New South Wales entkriminalisierte den Schwangerschaftsabbruch als letzter Staat. Die maximale Frist variiert zwischen 16 und 24 Wochen.

Neuseeland

In Neuseeland ist der Schwangerschaftsabbruch seit März 2020 bis zur 20. Schwangerschaftswoche oder darüber hinaus nach Genehmigung durch zwei Ärzt:innen erlaubt. Der Eingriff ist für Neuseeländerinnen kostenlos.