Die größten Gewinner

James Cameron hat ein Gespür für preisverdächtige Filme. Mit "Avatar" erlebten die Kinozuschauer 2010 ihr - im wahrsten Sinne - blaues Wunder. Doch das 3D-Spektakel ist nicht der größte "Oscar ®"-Erfolg des Regisseurs...

In Realität mag ihr Untergang eine Katastrophe gewesen sein, bei der "Oscar"-Verleihung 1998 segelte die "Titanic" jedoch allen anderen Filmen davon. Vierzehn Nominierungen holte sich der Blockbuster von James Cameron, elf Preise gewann er am Ende - darunter auch die Königskategorie "Bester Film". Mit so vielen Auszeichnungen steht "Titanic" auf einer Stufe mit "Ben Hur" und Peter Jacksons "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs".
 
Immerhin zehn "Oscars" konnte Anfang der Sechziger "Westside Story" mit nach Hause nehmen, mit nur einer Trophäe Abstand sind "Gigi", "Der englische Patient" und "Der letzte Kaiser" dem New Yorker Musical jedoch dicht auf den Fersen.
 
Nur fünf der begehrten Trophäen erhielt 2012 "The Artist" – und doch zählt der Film zu den großen Gewinnern. Denn nach 83 Jahren ist es der erste Stummfilm, der in der Hauptkategorie "Bester Film" ausgezeichnet wurde. Zudem wurde Jean Dujardin als erster Franzose überhaupt mit einem "Oscar" als "Bester Hauptdarsteller" geehrt.

In den Schauspiel-Kategorien haben Kathrine Hepburn mit insgesamt vier "Oscars" und Daniel Day-Lewis mit drei "Oscars" die Nase vorn. Die Nominierungsliste führt ungeschlagen Meryl Streep an – stolze 18 Mal war die Schauspielerin bereits für einen "Academy Award" nominiert. Bei den Herren liegt Jack Nicholson mit 12 Nominierungen vorn.

Und last, but not least: Der absolute Rekordhalter unter den "Oscar"-Gewinnern und -Nominierten hält wohl Walt Disney. Unglaubliche 59 Mal war der Zeichentrick-Filmproduzent für den "Academy Award" nominiert, davon durfte er ihn 22 Mal mit nach Hause nehmen und ist damit auch der Mann mit den meisten "Oscar"-Auszeichnungen ever ever ever!

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