Christopher Street Day am 28. Juni

Am 28. Juni feiern queere Menschen und ihre Allies – also ihre Unterstützer:innen - in Deutschland und vielen anderen Ländern den Christopher Street Day (CSD). Zelebriert wird das Jubiläum des sogenannten Stonewall-Aufstands in New York, bei dem sich die LGBTIQ*-Community am 28. Juni 1969 gegen gewalttätige Razzien der Polizei wehrte. 

Zwischen Party und Politik

Heute – also 52 Jahre später – wird der Christopher Street Day gern mit bunten und schrillen Paraden begangen. Doch die Teilnehmer:innen feiern nicht nur die vielen positiven Entwicklungen der Gesellschaft, sondern weisen im Zuge der CSD-Demonstrationen auch immer wieder auf gesellschaftliche und politische Missstände im Umgang mit LGBTIQ* hin.

Themen, auf die dabei teilweise seit kurzem, teilweise bereits seit Jahren aufmerksam gemacht wird, sind beispielsweise:

  • Nationale und internationale Anti-LGBTIQ*-Politik
  • Gewalt gegen queere Menschen
  • Mangelnde Repräsentation
  • Alltagshomo- bzw. Trans*phobie
  • Kampf für Gleichstellung der Rechte
  • Diskriminierung in der Arbeitswelt

Mit dem Aufzeigen der Probleme sollen einerseits die Sichtbarkeit und allgemeine Dialogbereitschaft erhöht werden, aber im Zuge dessen natürlich auch Lösungsansätze und Verbesserungsmöglichkeiten zur aktuellen Situation vorgeschlagen und umgesetzt werden.