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Fleisch-Klassiker mal anders: Rezept für vegane Rouladen

  • Veröffentlicht: 25.01.2022
  • 13:45 Uhr
  • Heike Predikant

Es muss nicht Rinder-Roulade sein. Wir servieren dir im Veganuary 2022 eine Tofu-Variante, die dich geschmacklich umhauen wird. Guck dir im Clip an, wie man sie perfekt hinbekommt. Und weiter unten zeigen wir dir, wie du Tofu selbst herstellen kannst.

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Vegane Roulade: So sieht der Leckerbissen fertig zubereitet aus

Unsere leckeren Rouladen auf Sojabasis stehen den klassischen Rinds-Rouladen in nichts nach. Gürkchen, Senf und eine kräftige Sauce dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Das komplette Rezept gibt's im Video.
Unsere leckeren Rouladen auf Sojabasis stehen den klassischen Rinds-Rouladen in nichts nach. Gürkchen, Senf und eine kräftige Sauce dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Das komplette Rezept gibt's im Video.© Galileo
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Rezept für vegane Rouladen

4

Tofu-Steaks

600 ml

Gemüsebrühe

1

Schalotte

2

Gewürzgurken

1,5 EL

mittelscharfer Senf

Custom Unit

Für die vegane Soße:

0,5

Zwiebel

1

Knoblauchzehe

15 g

vegane Butter

1,5 TL

Thymian (getrocknet)

1,5 TL

Paprika-Pulver

0,5 EL

Agaven-Dicksaft

0,5 EL

Tomatenmark

0,5 EL

Weizenmehl

1,5 EL

Soja-Soße

120 ml

veganer Rotwein

300 ml

Gemüsebrühe

1

Lorbeerblatt

Custom Unit

Salz und Pfeffer

Vegane Roulade: Die Zubereitung

  1. Schritt 1 / 8

    Tofu-Steaks in eine Auflaufform geben und mit der Gemüsebrühe übergießen. Abdecken und 15 Minuten ziehen lassen.

  2. Schritt 2 / 8

    Schalotte abziehen und klein würfeln. Gewürzgurken in feine Scheiben schneiden.

  3. Schritt 3 / 8

    Die Soja-Steaks aus der Gemüsebrühe nehmen, gut ausdrücken. Mit Senf bestreichen und die kurze Seite mit den Gewürzgurken und den Schalotten belegen. Nun die Rouladen der Länge nach aufrollen und mit Zahnstochern fixieren.

  4. Schritt 4 / 8

    Rouladen mit veganer Butter von beiden Seiten scharf anbraten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und in eine Auflaufform legen.

  5. Schritt 5 / 8

    Für die vegane Soße Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und klein schneiden. Die Zwiebel-Stücke bei mittlerer Hitze glasig andünsten und den Knoblauch dazugeben.

  6. Schritt 6 / 8

    Thymian, Paprika-Pulver, Agaven-Dicksaft und Tomatenmark hinzufügen, verrühren und 2 Minuten braten. Zum Andicken das Mehl dazugeben, verrühren und alles für 1 weitere Minute anbraten.

  7. Schritt 7 / 8

    Mit der Soja-Soße und dem veganen Wein ablöschen. Gemüsebrühe und Lorbeerblatt hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und 10 Minuten köcheln lassen.

  8. Schritt 8 / 8

    Den Backofen auf 180° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Soße über die Rouladen gießen und die Auflaufform auf die mittlere Schiene im Ofen stellen. Garzeit: 30 Minuten. Die fertigen Rouladen nach Belieben servieren, zum Beispiel mit Rotkohl.

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Was ist Tofu eigentlich genau?

Tofu ist auch als Bohnenquark bekannt. Man gewinnt ihn aus zu Sojamilch verarbeiteten weißen Sojabohnen. Genauer gesagt, durch die Gerinnung der Eiweiß-Bestandteile mithilfe von Nigari (Meersalz-Extrakt), Zitronensäure oder Calciumsulfat. Der Quark, der so entsteht, wird entwässert und dann zu Blöcken gepresst.

In China soll Tofu bereits vor mehr als 2.000 Jahren hergestellt worden sein. Als Erfinder gilt Liu An, ein Prinz der Han-Dynastie. Das ursprünglich chinesische Lebensmittel wurde in vielen asiatischen Ländern neben Reis zum Grundnahrungsmittel - und hat längst auch die westliche Welt erobert. Beliebt ist es vor allem bei Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren.

Roher Tofu in Blockform: Er wird ähnlich hergestellt wie Käse aus Kuhmilch.
Roher Tofu in Blockform: Er wird ähnlich hergestellt wie Käse aus Kuhmilch.© Getty Images

Tofu kannst du auch selber machen - mit diesem Rezept

1L

Sojamilch (ungesüßt)

5 EL

Zitronensaft (oder 1 TL Nigari)

0,5 TL

Salz

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Zubereitung

  1. Schritt 1 / 5

    Zitronensaft (oder Nigari) mit dem Salz in eine Schüssel geben.

  2. Schritt 2 / 5

    Sojamilch erwärmen. Dann unter Rühren in die Schüssel gießen und darauf achten, dass sich die Zutaten gut vermischen. 20 Minuten stehen lassen. In dieser Zeit gerinnt die Sojamilch, und die festen Bestandteile trennen sich von der Molke.

  3. Schritt 3 / 5

    Ein Sieb mit einem Stofftuch auslegen. Die geronnene Sojamilch durch das Tuch gießen und die überschüssige Molke in einer Schüssel auffangen (man kann sie zum Kochen verwenden).

  4. Schritt 4 / 5

    Das Tuch zubinden und den Tofu auspressen. Je stärker man ihn auspresst, umso schnittfester wird er.

  5. Schritt 5 / 5

    Dann den Tofu aus dem Tuch nehmen und weiterverarbeiten. Brauchst du ihn nicht gleich, kannst du ihn in einem Schraubglas mit Salzwasser für ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren.

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