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Deutschland-Trend

 Deutsche befürchten Verschlechterung der eigenen wirtschaftlichen Lage

  • Veröffentlicht: 22.12.2023
  • 03:28 Uhr
  • Malika Baratov
Viele Deutsche blicken negativ auf ihre zukünftige finanzielle Lage.
Viele Deutsche blicken negativ auf ihre zukünftige finanzielle Lage.© Uli Deck/dpa/dpa-tmn

41 Prozent der deutschen Bevölkerung sind der Meinung, dass das kommende Jahr eine finanzielle schlechter für sie wird. Lediglich etwa jede:r Zehnte geht davon aus, dass sich ihre oder seine wirtschaftliche Situation verbessern wird. 

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutsche zeigen sich pessimistisch bezüglich ihrer finanziellen Zukunft, da 41 Prozent befürchten, dass es ihnen im kommenden Jahr wirtschaftlich schlechter gehen wird.

  • Insbesondere Haushalte mit geringem Einkommen und Anhänger:innen der AfD äußern Bedenken über ihre finanzielle Lage.

  • Zehn Prozent der Deutschen machen sich Sorgen wegen möglicher Einsamkeit an Weihnachten.

Die Deutschen gehen mit zurückhaltenden Erwartungen bezüglich ihrer persönlichen wirtschaftlichen Lage ins kommende Jahr. Laut dem aktuellen Deutschland-Trend für das "ARD-Morgenmagazin" befürchten 41 Prozent der Befragten eine Verschlechterung ihrer finanziellen Situation in einem Jahr.

Insbesondere Menschen, deren gegenwärtige finanzielle Lage bereits problematisch ist, äußern sich pessimistisch. In Haushalten mit einem monatlichen Einkommen unter 1.500 Euro Netto sind 47 Prozent besorgt, dass sich ihre wirtschaftliche Lage in einem Jahr verschlechtern wird. Lediglich 9 Prozent erwarten eine Verbesserung.

Die Anhänger:innen der AfD zeigen besonders pessimistische Einstellungen bezüglich ihres Wohlstands (75 Prozent). Trotzdem rechnet etwa jede zweite befragte Person (46 Prozent) nicht mit bedeutenden persönlichen wirtschaftlichen Veränderungen, ähnlich wie im Dezember 2022. Nur jede:r elfte Teilnehmer:in ist zuversichtlich, dass es ihr oder ihm in einem Jahr finanziell besser gehen wird.

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Angst vor Einsamkeit an Weihnachten

10 Prozent der Deutschen äußern zudem Besorgnis, sie könnten an Weihnachten einsam sein, wobei diese Sorge bei Menschen zwischen 18 und 34 Jahren (17 Prozent) und älteren Menschen über 65 Jahren (10 Prozent) besonders ausgeprägt ist. Bei Personen mit einem Netto-Haushaltseinkommen von weniger als 1.500 Euro haben 25 Prozent die Befürchtung, an den Feiertagen einsam zu sein.

Im Video: Allein an Weihnachten - Familienministerin appelliert, Hilfsangebote gegen Einsamkeit zu nutzen

Im Rahmen des Deutschland-Trends wurden im Auftrag des "ARD-Morgenmagazins" insgesamt 1.210 wahlberechtigte Personen in Deutschland sowohl telefonisch als auch online von Infratest Dimap befragt. Die Umfragen wurden zwischen dem 18. und dem 20. Dezember durchgeführt. Es ist zu beachten, dass Wahlumfragen generell mit Unsicherheiten verbunden sind. Sie geben lediglich ein Abbild der Meinungen zum Zeitpunkt der Befragung wieder und stellen keine Prognosen für den Ausgang von Wahlen dar.

  • Verwendete Quellen:
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