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Einschätzung von Alfons Mais

Bundeswehr kann NATO-Zusagen nicht erfüllen

  • Aktualisiert: 11.04.2023
  • 16:51 Uhr
  • Max Strumberger
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Die Bundeswehr ist offenbar nicht in der Lage, ihren NATO-Zusagen nachzukommen. Das geht aus einer Einschätzung von Alfons Mais, dem Inspekteur des Heeres, hervor.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einem Sondervermögen von 100 Milliarden Euro will die Bundesregierung die Bundeswehr aufrüsten.

  • Das ist auch bitter nötig, denn das Heer ist einem Bericht zufolge aktuell nur "bedingt" einsatzfähig.

  • Demnach fehlt es vor allem an Großgeräten.

Einem Medienbericht zufolge kann die Bundeswehr ihre NATO-Zusagen und Bündnisverpflichtungen nicht erfüllen. Wie die "Bild" berichtet, könne die Einsatzbereitschaft der von Deutschland ab 2025 zugesagten Division nur "bedingt" hergestellt werden. Damit beruft sich die Zeitung auf ein Schreiben des Inspekteurs des Heeres, Alfons Mais, an den Bundeswehr-Generalinspekteur.

Selbst das Zusammenziehen der gesamten Heeresbestände könne dem Schreiben zufolge keine volle Ausstattung ermöglichen. Auch die Einsatzbereitschaft der zweiten Division, die die Bundeswehr ab 2027 bereitstellen will, ist laut dem Bericht "unrealistisch".

Mais: Heer kann Verpflichtungen nicht erfüllen

Die Division werde "in 2027 nicht ausreichend mit Großgerät ausgestattet sein", zitiert die "Bild"-Zeitung den Inspekteur. Ohne Gegensteuern werde "das Heer im hochintensiven Gefecht nicht durchhaltefähig bestehen und auch seine Verpflichtungen gegenüber der Nato nur eingeschränkt wahrnehmen können", wird Mais weiter zitiert.

  • Verwendete Quellen:
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