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Ziviler Ungehorsam

"Frühlings-Rebellion" in Berlin: Klimaaktivisten planen Protestcamp

  • Aktualisiert: 12.04.2023
  • 16:38 Uhr
  • Stefan Kendzia
Aktivisten der Klimagruppe Extinction Rebellion bauen ein Protestcamp vor dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz auf.
Aktivisten der Klimagruppe Extinction Rebellion bauen ein Protestcamp vor dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz auf. © Christoph Soeder/dpa

Berlin wird in den kommenden Tagen zum Zentrum für rebellische Umweltaktivist:innen. Sowohl "Extinction Rebellion" als auch die "Letzte Generation" wollen mit Protesten die Hauptstadt zum Erliegen bringen. Regierende sollen endlich Tempo machen im Kampf gegen die globale Erderwärmung.

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Es soll ein heißer Frühling werden. Zumindest für unsere Regierenden. Klimaaktivist:innen planen für die kommenden Tage Proteste in Berlin, die spürbar werden sollen. Und zwar so, dass sich alle Bürger:innen auf Störungen einstellen müssen.

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Kreativ und nicht gehorsam

Zunächst will die Gruppe "Extinction Rebellion" mit "kreativen Aktionen des zivilen Ungehorsams" die Aufmerksamkeit auf eines der brennendsten Themen unserer Zeit lenken: Der Kampf gegen die Erderwärmung. Danach folgen Aktionen der "Letzten Generation", wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. "Wir kommen nach Berlin, bringen die Stadt zum Stillstand, um die Regierung zum Aufbruch zu bewegen", wie die Gruppe auf ihrer Webseite schreibt.

Wir kommen nach Berlin, bringen die Stadt zum Stillstand, um die Regierung zum Aufbruch zu bewegen.

Letzte Generation

Beide Gruppen haben sich der Umwelt verschrieben und agieren ähnlich. Sowohl "Extinction Rebellion" als auch die "Letzte Generation" bezeichnen ihr Handeln als gewaltlos -  wobei die "Letzte Generation" gerade in den vergangenen Monaten für Wut und Unverständnis gesorgt hat bei Autofahrer:innen wie in der Politik. "Extinction Rebellion" hat sich hingegen auf ihre Fahne geschrieben, mit "kreativen Aktionen des zivilen Ungehorsams" zu punkten. Genau dafür werden im Protestcamp vor dem Bundeswirtschaftsministerium Aktionstrainings angeboten.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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