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Landkreis Lörrach

Nach Unfall in Kandern mit 29 Verletzten: Maiwagen war nicht zugelassen

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© Gudrun Gehr/Oberbadisches Verlagshaus/dpa

Bei einem schweren Unfall mit einem Maiwagen werden im äußersten Südwesten Deutschlands viele Menschen verletzt. Einen Tag nach dem Unglück werden weitere Einzelheiten bekannt.

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Der bei einem schweren Unfall umgekippte Maiwagen in Südbaden war der Polizei zufolge nicht zugelassen. Es werde nun geprüft, ob der Anhänger versichert war, teilte die Polizei am Donnerstag (2. Mai) mit.

Der von einem Traktor gezogene Anhänger war in Kandern nahe Freiburg in einer abschüssigen Kurve auf die Seite gekippt, sodass die Mitfahrenden herausfielen. Nach Angaben der Polizei wurden bei dem Unfall am Mittwoch 29 Menschen verletzt, zehn davon schwer. "Lebensgefahr kann weiterhin ausgeschlossen werden", berichteten die Ermittler.

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Zur Unfallursache schrieb die Polizei, das langsam fahrende Gespann sei nach links in eine Straße eingebogen. Wegen des Quergefälles dieser Straße "sowie der Beladung und Besetzung" sei der Anhänger nach rechts umgekippt. Der 22-jährige Traktorfahrer war den Angaben zufolge nicht alkoholisiert.

Unterschiedlichste Verletzungen

Insgesamt hätten sich auf dem Gespann 40 Personen befunden, sagte Redling. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um eine Freundesgruppe aus umliegenden Gemeinden. Die Gruppenmitglieder seien alle zwischen 20 und 25 Jahre alt. Kinder waren demnach nicht dabei.

Die Art der Verletzungen reiche von Schädel-Hirn-Traumata, Gehirnerschütterungen und Knochenbrüchen bis hin zu Stauchungen. Die drei Schwerverletzten seien mit Hubschraubern in umliegende Krankenhäuser gebracht worden.

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Gegen den Fahrer des Traktors wird nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt. An dem Einsatz waren rund 90 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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