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Unstimmigkeiten in der Ampel

Neue Umfrage: Ampel-Parteien ohne Mehrheit - Union baut Vorsprung aus

  • Aktualisiert: 06.04.2023
  • 12:23 Uhr
  • Joachim Vonderthann
Die Ampel-Koalition hat einer aktuellen Umfrage zufolge keine Mehrheit mehr.
Die Ampel-Koalition hat einer aktuellen Umfrage zufolge keine Mehrheit mehr.© Kay Nietfeld/dpa

Die zahlreichen Streitigkeiten in der Regierung wirken sich auch in Umfragen aus. Die Ampel-Koalition hätte aktuelle keine Mehrheit mehr. Die Union zieht davon.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Ampel-Regierung verliert in einer aktuellen Umfrage weiter an Zustimmung.

  • SPD, Grüne und FDP haben keine eigene Mehrheit mehr.

  • Die Union kann ihren Vorsprung auf die SPD weiter ausbauen.

Im Video: Mehrheit befürwortet Ampel-Aus

Die Unstimmigkeiten in der Ampel-Koalition schlagen sich auch in aktuellen Umfragen nieder. Nach einer repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov kämen SPD, Grüne und FDP auf keine Mehrheit mehr. Rund zwei Drittel der Befragten äußerten sich zudem unzufrieden über die Arbeit der Regierungsparteien.

Ampel-Koalition hat keine Mehrheit mehr

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die SPD gegenüber der März-Umfrage unverändert auf 20 Prozent. Die Grünen büßen einen Punkt auf 15 Prozent ein. Die FDP verharrt bei 6 Prozent. Mit 41 Prozent hätten die drei Parteien keine Regierungsmehrheit.

Die Union konnte ihren Vorsprung hingegen ausbauen. CDU und CSU kämen jetzt auf 30 Prozent, das wären zwei Prozentpunkte mehr als im März. Die AfD liegt wie im Vormonat bei 17 Prozent und damit vor den Grünen. Die Linke erreicht 6 Prozent und verschlechtert sich damit um einen Prozentpunkt.

Die Ergebnisse und das Erscheinungsbild der Ampel-Koalition werden der YouGov-Umfrage zufolge äußerst negativ bewertet. Mit der Arbeit des Bündnisses sind 68 Prozent der Befragten sehr oder eher unzufrieden. Nur eine Minderheit von 26 Prozent äußerte sich sehr oder eher zufrieden. 57 Prozent nehmen die Ampel-Koalition als gespalten wahr. Lediglich 12 Prozent bescheinigen ihr ein geschlossenes Auftreten.

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CDU und CSU bauen Vorsprung aus

An ein vorzeitiges Ende der Ampel-Regierung glauben aber dennoch nur wenige: 19 Prozent halten eine Neuwahl des Bundestages "in den nächsten Monaten" für wahrscheinlich. 67 Prozent glauben dies hingegen nicht.

In einer INSA-Umfrage für die "Bild" vom Mittwoch (5. April) hatte eine Mehrheit ein Ampel-Aus befürwortet. Auf die Frage "Wünschen Sie sich, dass die derzeitige Ampel-Koalition auf Bundesebene weiter regiert?", sagten 55 Prozent der Befragten, sie wollen das nicht. Nur 30 Prozent der Befragten wünschen sich eine fortgesetzte Ampel-Regierung.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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