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Schwerelosigkeit

Raumfahrt: Russischer Kosmonaut stellt Weltrekord auf

  • Veröffentlicht: 05.02.2024
  • 14:20 Uhr
  • Lara Teichmanis
Kosmonaut Oleg Kononenko in seinem Raumanzug in der Montage- und Testanlage des Kosmodroms Baikonur.
Kosmonaut Oleg Kononenko in seinem Raumanzug in der Montage- und Testanlage des Kosmodroms Baikonur.© picture alliance/dpa/TASS

Nicht nur Weltrekord, sondern quasi Weltallrekord: Oleg Kononenko hat fast zweieinhalb Jahre in der Schwerelosigkeit verbracht. 

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Wie es sich im Weltall anfühlt: Das weiß Oleg Kononenko am besten. Er ist der Raumfahrer mit der meisten Erfahrung. Insgesamt kommt er auf mehr als 878 Tage auf der Raumstation ISS, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). 

Der russische Kosmonaut übertraf am Sonntag den bisherigen Rekord seines Kollegen Gennadi Padalka, wie die russische Nachrichtenagentur Tass mitteilte. Für den 59-Jährigen ist es der fünfte Aufenthalt auf der internationalen Weltraumstation ISS. Gemeinsam mit der NASA-Astronautin Loral O'Hara und seinem russischen Kollegen Nikolai Chub startete Kononenko am 15. September 2023 zur aktuellen Mission Richtung ISS. Die Expedition in rund 400 Kilometern Höhe ist aktuell bis zum 23. September 2024 geplant. Der Kosmonaut ist Kommandeur bei der Raumfahrtbehörde Roskosmos.

Ich fliege in den Weltraum, um das zu tun, was ich liebe, nicht um Rekorde aufzustellen. Ich habe davon geträumt, Kosmonaut zu werden, seit ich ein Kind war.

Oleg Kononenko

International im All

Trotz andauernder Spannung zwischen Russland und den USA, auch nach Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine im Februar 2022, wird auf der Internationalen Raumstation ISS gemeinsam gearbeitet. Sowohl russische als auch amerikanische Raumfahrer:innen arbeiten Hand in Hand an Forschungsprojekten im Weltall. Wie die Deutsche Welle berichtet, haben sich die amerikanische NASA und die russische Roskosmos für eine Verlängerung des Abkommens für gemeinsame Flüge geeinigt. 

Im Video: Überraschungsfund: Gemüse auf der Internationalen Raumstation aufgetaucht

Die ISS ist bereits seit 1998 im All unterwegs. Ursprünglich sollte der Betrieb 2024 enden, jedoch kündigte die NASA an, die Raumfahrtstation bis 2030 zu erhalten. Erst im September 2023 war die US-Amerikanerin Loral O'Hara gemeinsam mit Kosmonaut Oleg Kononenko und Nikolai Chub in einer russischen Sojus-Kapsel zur ISS aufgebrochen.

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