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Achtung, Probealarm

Schrillende Handys und heulende Sirenen am Warntag 2023

  • Aktualisiert: 14.09.2023
  • 11:46 Uhr
  • Emre Bölükbasi

Nach dem bundesweit ausgelösten Probealarm gibt es jetzt Entwarnung. Der Warntag 2023 ist damit vorbei.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Achtung, Alarm: An diesem Donnerstag (14. September) heulen bundesweit Tausende Sirenen, Millionen Smartphones schrillen laut.

  • Hintergrund ist der bundesweite Warntag 2023.

  • Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zu den Details.

14. September, 11:45 Uhr: Der Warntag 2023 ist offiziell vorbei. Das BBK teilt mit: "Entwarnung: In Deutschland findet heute der Warntag2023 mit einer bundesweiten Probewarnung für alle Warnmittel statt. Die bundesweite Probewarnung ist hiermit aufgehoben."

Probealarm ausgelöst

14. September, 11:00 Uhr: Der bundesweite Probealarm wurde ausgelöst. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gibt dazu bekannt: "Amtliche Gefahrendurchsage: Heute findet der Warntag 2023 mit einer bundesweiten Probewarnung statt. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung und kein Handlungsbedarf." 

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Vorbereitung für den Ernstfall

14. September, 7:53 Uhr: Um Punkt 11:00 Uhr sollen am heutigen Donnerstag (14. September) die Sirenen in ganz Deutschland heulen, unter anderem über Smartphones oder Fernseher soll ein Probealarm verschickt werden. Das BBK bereitet sich derzeit auf den bundesweiten Warntag 2023 vor.

Mit dem Warntag sollen laut BBK die Warnsysteme in ganz Deutschland erprobt werden. Damit soll für den Ernstfall geübt werden, um bestmöglich auf Katastrophenfälle vorbereitet zu sein.

Die Probewarnung werde "zeitversetzt an Warnmittel wie Fernseher, Radios und Smartphones" versandt, informierte das Amt weiter. "Parallel können auf Ebene der Länder, in den teilnehmenden Landkreisen und Kommunen verfügbare kommunale Warnmittel ausgelöst (z. B. Lautsprecherwagen oder Sirenen) werden." Gegen 11:45 Uhr soll schließlich eine Entwarnung durchgegeben werden.

So läuft der Warntag ab

12. September, 13:28 Uhr: BBK-Präsident Ralph Tiesler gab vor dem Probealarm im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) nähere Informationen zum Ablauf des Warntags 2023. "Bislang sind rund 38.000 Sirenen erfasst", sagte er mit Blick auf den Probealarm. Die exakten Zahlen und Daten zu den Sirenen in Deutschland sollen jedoch erst im kommenden Jahr vorliegen, sagte er.

Neben den heulenden Sirenen soll auch unter anderem über Warn-Apps, Radio- und Fernsehsender sowie über knapp 6600 digitale Anzeigetafeln der Probealarm verschickt werden. Während die Sirenen von den Leitstellen der Kommunen selbst ausgelöst werden müssten, könne das BBK die sogenannten Stadtinformationstafeln selber direkt ansteuern. 

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Eine weitere Methode, die Menschen zu erreichen, werde Cell Broadcast sein. Jeder Smartphone-Nutzer mit eingeschaltetem Handy, das nicht zu alt ist und die notwendigen Updates besitzt, soll dann eine entsprechende Textnachricht erhalten - angekündigt von einem Geräusch.

Der Warntag findet seit 2020 statt. Damals kam es zu gravierenden Pannen, sodass der damalige BBK-Chef Christoph Unger sein Amt verlassen musste. Am Warntag 2022 verlief die Übung für den Ernstfall erfolgreicher.

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