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Strikte Maßnahmen ergriffen

Extrem schlechte Luft in Italien: Mailand leidet unter Smog

  • Veröffentlicht: 20.02.2024
  • 13:56 Uhr
  • Clarissa Yigit
Im italienischen Mailand sorgt extreme Luftverschmutzung für schlechte Luft.
Im italienischen Mailand sorgt extreme Luftverschmutzung für schlechte Luft.© Foto: Luca Bruno/AP/dpa

Seit Tagen kämpfen die Bewohner:innen im Norden Italiens gegen extreme Feinstaubbelastungen. Laut dem privaten Schweizer Umweltunternehmen IQAir gilt die Luft in Mailand als drittschlechteste der Welt.

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Eine extrem schlechte Luftqualität bereitet zurzeit den Menschen in Italien starke Probleme. Insbesondere die norditalienische Metropole Mailand und acht umliegende Provinzen haben seit Tagen mit Smog zu kämpfen. So ersticke die Poebene in einer gigantischen Smogwolke, schreibt "La Repubblica". Die Rede ist von feinsten für die Lunge schädlichen Staubpartikeln, deren zum Teil "himmelhohe Konzentrationen" die Grenzwerte bis um das Vierfache überschreiten.

Laut einem Ranking des privaten Schweizer Umweltunternehmens IQAir am Sonntag (18. Februar) sei damit die Luft Mailands – nach Dhaka (Bangladesch) und Chengdu (China) – die drittschlechteste der Welt, schreibt die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Zudem seien laut Umweltbehörde Arpa am Wochenende viele Grenzwerte stark überschritten worden.

Im Video: Luxusyachten stehen in Flammen - Feuerinferno in Italien

Beschränkungen sollen Luft verbessern

Daher gelten seit Dienstag (20. Februar) für die betroffenen Gebiete bestimmte Beschränkungen – wie etwa ein teilweises Diesel-Fahrverbot, Verbot von offenem Feuer oder der Verwendung bestimmter Holzöfen – um die schmutzige Luft und die Feinstaubbelastung in den Griff zu bekommen. Zudem sollen in Mailand die Heizungsregler auf 19 Grad gedrosselt werden, um Emissionen zu reduzieren.

Auch über Bologna liege dichter Smog, schreibt der "Merkur". Daher würden Expert:innen des Umweltamtes der Emilia Romagna den Einwohner:innen dringend davon abraten, Sport zu treiben oder im Freien herumzulaufen.

Bereits seit einiger Zeit leidet die bevölkerungsreiche Region im Norden Italiens unter hoher Feinstaubbelastung. Insbesondere im Winter bereitet der Smog in einigen italienischen Großstädten große Sorgen.

Vor allem in der Poebene im Norden ist die Emissionsbelastung aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte und der daraus resultierenden Anzahl an Häusern und Fahrzeugen sehr groß. Die geografische Lage zwischen hohen Gebirgen erschwert die Situation, da es wenig Wind und Regen gibt.

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Betroffen von den extremen Feinstaubwerten seien die Provinzen Monza, Como, Bergamo, Brescia, Mantua,  Cremona, Lodi, Pavia sowie die Metropolregion Mailand, ergänzt der "Merkur".

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Merkur: ""Geht nicht joggen": Smog-Alarm in Italien – Regierung greift in etlichen Gemeinden durch"
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