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Verkehrsaufkommen hat deutlich angezogen

Stau-Bilanz: Hier standen die Deutschen 2022 am längsten

  • Veröffentlicht: 02.02.2023
  • 13:16 Uhr
  • Stefan Kendzia
Im vergangenen Jahr hat der Verkehr wieder deutlich zugenommen. Ergebnis sind lange und zeitraubende Staus. 
Im vergangenen Jahr hat der Verkehr wieder deutlich zugenommen. Ergebnis sind lange und zeitraubende Staus. © Marijan Murat/dpa

Freie Autobahnen. Keine Staus, kein Zeitverlust. Eine der ganz wenigen positiven Auswirkungen, die Corona mit sich gebracht hat. Zumindest während des Lockdowns. Inzwischen hat sich der Verkehr wieder einigermaßen erholt und es wird auf deutschen Autobahnen wieder Schritt gefahren. 

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Das Wichtigste in Kürze

  • Das Verkehrsaufkommen hat 2022 deutlich angezogen.

  • Gezählt wurden 474.000 Staus mit einer Gesamtlänge von 733.000 Kilometern.

  • Auch dieses Jahr ist mit einer Verkehrszunahme und mehr Stau zu rechnen.

Das vergangene Jahr hat den Autofahrern viele Nerven gekostet. Laut "ntv" zählte der ADAC insgesamt 474.000 Staus mit einer Gesamtlänge von 733.000 Kilometern. Das entspricht einer Blechlawine, die sich etwa 18.300-mal um die Erde wickeln könnte. Nur, um die Dimension zu verbildlichen. 

Im Video: München und Berlin - über 70 Stunden Stau pro Jahr - Verkehrsexperte klärt auf.

Stau, wo man hinsieht

Der Verkehr auf deutschen Autobahnen hat sich 2022 wieder "normalisiert". Was sich zynisch anhört, entspricht der Tatsache, wenn man bedenkt, dass das Stau-Niveau im Vor-Corona-Jahr 2019 noch nicht wieder erreicht ist. Aber man ist auf dem besten Wege dorthin.

Die A8 in Bayern ist im Jahr 2022 der Spitzenreiter, wenn es um die längsten Staus in Deutschland geht. Am 23. Juli des vergangenen Jahres gab es einen 44 Kilometer langen Stau im Chiemgau und am 15. Dezember waren es 40 Kilometer kurz vor München bei Fürstenfeldbruck. Laut ADAC sind die führenden Bundesländer in Sachen Stau Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Ohne Hindernis durchfahren konnte man am ehesten in den neuen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die genannten Bundesländer machten insgesamt nur 9 Prozent der Staustunden aus.

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Aussichten

Wie berichtet, hat der Verkehr im vergangenen Jahr wieder deutlich an Fahrt aufgenommen. Das wird sich auch 2023 fortsetzen. Zu spüren sein wird ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Aber nicht nur aufgrund von erhöhtem Reiseverkehr, sondern aufgrund von vielen Baustellen und der Erneuerung Hunderter maroder Autobahnbrücken.

  • Verwendete Quellen:
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urn:newsml:dpa.com:20090101:240524-99-152594
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