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Norditalien

Südtirol: Tragischer Felssturz tötet Dutzende Tiere

  • Veröffentlicht: 27.02.2024
  • 14:32 Uhr
  • Kira Born
Nach einem Geröllrutsch in Südtirol wird neben den Stallungen eins Bauernhofes auch ein älteres Fiat-Panda-Modell von den herunterstürzenden Massen zerstört.
Nach einem Geröllrutsch in Südtirol wird neben den Stallungen eins Bauernhofes auch ein älteres Fiat-Panda-Modell von den herunterstürzenden Massen zerstört.© Facebook der Freiwilligen Feuerwehr Partschins EO

Ein Unglück ereignet sich in Südtirol. Ein Ferienbauernhof wird von einem Rutsch aus Geröll und Fels getroffen. Fast 50 Tiere sterben durch das herabgestürzte Gestein.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einem Felsrutsch in Partschins wird ein Bauernhof und dessen Stall getroffen.

  • Es gab keine Verletzten, jedoch werden bei dem Unglück Dutzende Tiere des Hofs verschüttet.

  • Erdrutsche sind in der beliebten Ferienregion Südtirol keine Seltenheit. 

Dutzende Tiere werden bei Felsrutsch begraben und sterben

Bei einem Felssturz in dem Ort Partschins bei Meran werden Dutzende Tiere eines Bauernhofs unter Geröll verschüttet. Der tragische Vorfall ereignete sich im 3.900-Bewohner-Dorf auf dem Greiterhof. Am Hang oberhalb des Hofs lösten sich zwischen 400 und 500 Kubikmeter Gestein.

Der Ferienhof liegt am Meraner Höhenweg in Norditalien und ist ein beliebtes Urlaubsziel. Bei dem Hangrutsch blieben das Wohnhaus und die Ferienwohnungen des Hofs verschont. "Glücklicherweise waren keine Personen betroffen, aber zahlreiche Tiere sind in den Trümmern verendet", gab die Freiwillige Feuerwehr Partschins an.

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Der Greiterhof mit angegliedertem Restaurant bietet neben Urlauber:innen auch diversen Nutztieren eine Heimat. "Hühner, Enten, Hasen und einige Ziegen konnten durch die Wehrmänner unversehrt in Sicherheit gebracht werden. Für ca. 45 Schafe und 2 Ziegen gab es leider keine Rettung mehr", gab die Feuerwehr Partschins am 27. Februar auf ihrem Facebook-Kanal bekannt.

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Klimawandel auch in Bergen spürbar

Dramatisch: Südtirols Berge bröckeln und fallen zusammen

Die Berge sollen immer brüchiger werden - verantwortlich dafür soll der Klimawandel sein. Aber auch Eingriffe des Menschen wie Bauprojekte in den Bergen beschädigen die Alpenwelt nachhaltig. Der Alpenverein Südtirol (AVS) will die Politik von weiteren künstlichen Eingriffen in die Natur abhalten.

  • 26.09.2023
  • 09:16 Uhr

Nach dem tragischen Hangrutsch gehen die Aufräumarbeiten los

Für das Familienunternehmen Greiterhof wird es eine wirtschaftliche Katastrophe sein. Die örtliche Feuerwehr teilte mit, dass sowohl eine Baufirma als auch Anwohner:innen den Einsatzkräften bei der Bergung der Tiere halfen. Doch das Urlaubsziel war schon zuvor von sich lösenden Erdmassen betroffen. 2011 wurde die Straße, die zum Hof führte, durch einen schweren Felssturz unbefahrbar gemacht. Die Folge: Der Bauernhof konnte über Jahre hinweg nur über einen Fußweg erreicht werden.

Im Video: "Klimakrise: Darum gibt es momentan so viele Bergstürze"

Klimakrise: Darum gibt es momentan so viele Bergstürze

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Felsstürze sind in Südtirol keine Seltenheit

Laut der Südtiroler Landesverwaltung sind "Steinschläge, Muren, Felsstürze und Erdrutsche" in der Region häufige Ereignisse. Neben der Beschaffenheit der Alpenregion tragen auch die Bebauung des Landes mit Straßen und Wohngebieten sowie der Klimawandel durch Abnahme des Permafrosts zu Felsstürzen bei.

In den letzten Monaten häuften sich Steinlawinen in der norditalienischen Provinz. Erst am 29. Januar hatte ein Geröllsturz die Brennerautobahn getroffen. Beide Spuren der A22 bei Atzwang waren gesperrt. Auch am Gardasee stürzte sowohl im Dezember als auch im Januar ein Felsabbruch auf der Gardesana-Straße am Westufer des Sees nieder.

  • Verwendete Quellen:
  • Südtiroler Landesverwaltung: "Muren und Steinschlag"
  • tz: "Felssturz begräbt Ferienbauernhof in Südtirol unter sich – dutzende Tiere sterben"
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