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Er sei ihr Unterstützer

Trump macht Rückzieher: Polizei wird "ihren größten Freund" nicht verhaften

  • Aktualisiert: 21.03.2023
  • 07:56 Uhr
  • Lena Glöckner
New Yorker Polizeibeamte verlegen Barrikaden in der Nähe des Gerichtsgebäudes vor der erwarteten Anklageerhebung gegen Donald Trump.
New Yorker Polizeibeamte verlegen Barrikaden in der Nähe des Gerichtsgebäudes vor der erwarteten Anklageerhebung gegen Donald Trump.© AP

Noch am Wochenende sprach Donald Trump von einer drohenden Festnahme und forderte seine Unterstützer zu Protesten auf. Jetzt kann er sich das plötzlich nicht mehr vorstellen.

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Angesichts seiner angeblich bevorstehenden Verhaftung hat Ex-US-Präsident Donald Trump seine Anhänger zu Protesten aufgerufen. Er werde am Dienstag (21. März) festgenommen werden, behauptete Trump am Wochenende - eine offizielle Bestätigung dafür gab es nicht. Jetzt glaubt Trump plötzlich nicht mehr daran.

Im Video: Ermittlungen gegen Trump wegen Schweigegeldzahlung - wird er bald verhaftet?

Ermittlungen gegen Trump wegen Schweigegeldzahlungen: Wird er bald verhaftet?

Auf seiner Social-Media-Plattform schrieb er in Großbuchstaben, er könne sich nicht vorstellen, dass ihn die New Yorker Polizei wirklich verhaften würde, weil er zu ihren Unterstützern gehöre. "Können Sie sich vorstellen, dass die großartige New York City Polizei [...] ihren größten Unterstützer und Freund [...] ins Gefängnis stecken wird?", fragt Trump seine Anhänger auf Truth Social.

Trump-Anhänger bereiten sich vor

Die bereiten sich derweil tatsächlich auf Widerstand vor, nachdem Trump am Wochenende auf Truth Social schrieb: "Protestiert, holt euch unsere Nation zurück!" Auf der Online-Plattform Reddit planen Trumps radikale Anhänger, dessen Anwesen Mar-a-Lago zu umzingeln und bei seiner Verhaftung mit Gewehren auf Ordnungskräfte zu schießen

Der Staatsanwalt von New York ermittelt gegen Trump wegen Schweigegeldzahlungen an die Pornodarstellerin Stormy Daniels. Eine Anklage in dem Fall erscheint immer wahrscheinlicher. Falls es dazu käme, würde Trump sich an das übliche Verfahren halten, versicherte sein Anwalt. Eine Verhaftung wäre dann nicht nötig.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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