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Starkregen, Sturmböen und Hagel

Unwetter nähert sich Deutschland - Warnung vor Überflutungen

  • Veröffentlicht: 12.09.2023
  • 10:47 Uhr
  • Clarissa Yigit
Am Dienstagnachmittag verabschiedet sich der Sommer mit kräftigen Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturmböen.
Am Dienstagnachmittag verabschiedet sich der Sommer mit kräftigen Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturmböen.© Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Ab Dienstagnachmittag ist der Sommer erst einmal zu Ende. Kräftige Gewitter mit Starkregen und Hagel kühlen nicht nur die Temperaturen herunter, sondern sorgen auch für Herbstwetter. Erst am Freitag ist Besserung in Sicht.

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Es wird ungemütlich in Teilen Deutschlands. Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt, kann es am Dienstag (12. September) von Nordrhein-Westfalen (NRW) her über Teile Niedersachsens bis nach Vorpommern zu teils kräftigen Gewittern, lokalem Starkregen um 20 l/qm innerhalb kurzer Zeit, Hagel und stürmischen Böen kommen. 

Teilweise seien sogar Niederschläge von mehr als 25 l/qm innerhalb kürzester Zeit als auch 35 l/qm in mehreren Stunden nicht ausgeschlossen.

Die Gewitter könnten dabei die Gefahrenstufe zwei von vier erreichen, ergänzt der "Merkur".

Im Video: Schäden durch Wetter-Katastrophen: Funktioniert in Deutschland das Warnsystem?

Schäden durch Wetter-Katastrophen: Funktioniert in Deutschland das Warnsystem?

Zwischenzeitliche Beruhigung

Zwischendurch beruhigt sich das Wetter kurzzeitig im Westen, bis es am Nachmittag beziehungsweise Abend und in der Nacht zu Mittwoch (13. September) erneut zu sich kräftige Gewitter mit Starkregen (mehr als 30 l/qm in kurzer Zeit), Hagel (um drei cm) und Sturmböen (um 100 km/h) kommt. Diese ziehen dann allmählich nach Norden.

Auch in den südwestdeutschen Mittelgebirgen und am Alpenrand seien am Nachmittag und Abend ebenfalls vereinzelte kräftige Gewitter, Unwetter aufgrund von Starkregen und Hagel (über zwei cm) nicht ausgeschlossen.

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So sieht es in einigen Bundesländern aus

Rheinland-Pfalz, Saarland, Nordrhein-Westfalen

Laut dem DWD geraten Rheinland-Pfalz, das Saarland und Nordrhein-Westfalen am Dienstag in den Einflussbereich der Ausläufer eines nach Norwegen ziehenden Tiefs. Neben schwülwarmen Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad könnten hier innerhalb kurzer Zeit 20 Liter/qm Regen fallen. Ebenso ist kleinkörniger Hagel möglich.

Im Nordwesten werden bis zu 40 Liter/qm erwartet und große Hagelkörner. Zudem werden schwere Sturmböen (bis zu 100 km/h) prognostiziert. Heftiger Starkregen mit 60 bis 90 Liter/qm können zudem lokal herunterkommen.

Auch warnen Meteorologen in der Nacht zu Mittwoch vor weiteren Gewittern mit viel Regen oder Hagel. Die Temperaturen steigen an diesem Tag nur noch auf 18 bis 21 Grad.

Bayern

Im Südosten Bayerns bleibt es zunächst sonnig und warm bei Temperaturen zwischen 26 und 31 Grad.

Erst ab dem Nachmittag werden im Westen von Bayern zum Teil kräftige Gewitter mit Starkregen, Sturmböen (mit bis zu 85 km/h) sowie Hagel erwartet. Diese setzten sich in der Nacht zu Mittwoch fort.

Die Temperaturen fallen nachts auf 12 bis 17 Grad. Am Mittwoch bleibt es nass und kühl mit Höchstwerten zwischen 19 und 24 Grad.

Hessen

In Hessen kommt es ebenfalls am späten Nachmittag von Südwesten her zu zunehmender Gewitteraktivität, die sich am Abend und bis zum Mittwochmorgen verbreitet.

Insbesondere im Norden und der Mitte Hessens kann es zu Unwettern mit heftigem Starkregen (zwischen 25 und 40 l/qm in kurzer Zeit oder 30-60 l/qm in mehreren Stunden), größeren Hagelkörnern sowie schweren Sturmböen (bis 100 km/h) kommen. Lokal seien sogar Regenmengen zwischen 60 und 90 l/qm in mehreren Stunden nicht ausgeschlossen.

Wie der "Merkur" ergänzt, bestehe zudem in Niedersachsen die Gefahr vor sogenannten Blitzschlag, bei dem Lebensgefahr bestehe. Auch könnten vereinzelt Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden.

Erst ab Freitag (15. September) wird es in Deutschland wieder trocken und warm.

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