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Siebenfacher Vater im Koma

Vater in Sydney verhinderte Rettung seiner Kinder bei Brand - drei gestorben

  • Veröffentlicht: 08.07.2024
  • 17:21 Uhr
  • Lara Teichmanis
Ein Mann soll in Sydney die Rettung seiner Kinder bei einem Brand absichtlich verhindert haben. (Symbolfoto)
Ein Mann soll in Sydney die Rettung seiner Kinder bei einem Brand absichtlich verhindert haben. (Symbolfoto)© Adobe Stock

Die Polizei in Sydney hat einen 28-Jährigen unter dem schrecklichen Verdacht verhaftet, die Arbeit der Feuerwehr bewusst behindert zu haben. Der siebenfache Vater soll den Rettungseinsatz bei einem Brand gestört haben, bei dem drei seiner Kinder ums Leben kamen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • In Sydney wurde ein Mann festgenommen, der die Rettung seiner Kinder bei einem Brand verhindert haben soll.

  • Drei der sieben Kinder des 28-Jährigen sind bei dem Brand gestorben.

  • Die Mutter und vier weitere Kinder wurden ins Krankenhaus gebracht, ihr Zustand ist nicht lebensbedrohlich.

In Sydney wurde ein 28-jähriger Mann festgenommen, weil er die Rettung seiner Kinder bei einem Brand verhindert haben soll. Drei seiner Kinder, im Alter von zehn Monaten, drei und sechs Jahren, starben in den Flammen.

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Neben dem 28-jährigen Vater befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes auch die Mutter und die restlichen Kinder im Haus. Sie und die vier weiteren Kinder wurden ins Krankenhaus gebracht, ihr Zustand ist jedoch nicht lebensbedrohlich.

Mann soll Kinder absichtlich sterben lassen haben

Gegen den Vater wird wegen mehrfachen Mordes im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt ermittelt, da er die Einsatzkräfte am Betreten des brennenden Gebäudes gehindert haben soll.

Der Regierungschef von New South Wales, Chris Minns, erklärte am Montag (8. Juli) gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP laut "Spiegel", es handle sich um eine "schreckliche und sinnlose Tat". Der Chef der Mordkommission ergänzte, der 28-Jährige habe "mit der Absicht gehandelt, die Kinder während des Feuers im Haus zu halten".

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Der Tatverdächtige wurde bei dem Feuer selbst verletzt und danach in ein künstliches Koma versetzt. Aktuell werde er unter Polizeibeobachtung im Krankenhaus behandelt.

  • Verwendete Quellen:
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