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Laut Umfrage

Neue Wagenknecht-Partei wäre aus dem Stand viertstärkste Kraft

  • Aktualisiert: 28.10.2023
  • 19:24 Uhr
  • Max Strumberger

Die neue Partei der ehemaligen Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht könnte die Parteienlandschaft gehörig durcheinander wirbeln. Laut einer aktuellen Umfrage wäre das "Bündnis Sahra Wagenknecht" aus dem Stand stärker als die Grünen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Einer aktuellen Umfrage stößt die neue Wagenknecht-Partei auf großen Zuspruch.

  • Laut dem Sonntagstrend wäre die neue Partei sogar aus dem Stand stärker als die Grünen.

  • Besonders eine Partei würde unter der neuen Dynamik leiden.

Die neue Partei der langjährigen Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht würde einer Umfrage zufolge aus dem Stand auf 14 Prozent kommen. Am stärksten geschwächt wäre in einem solchen Szenario die AfD, erklärte das Meinungsforschungsinstitut Insa in seiner Meinungsumfrage für die "Bild am Sonntag". Die AfD käme demnach auf 17 Prozent und damit vier Prozentpunkte weniger als beim regulären Sonntagstrend (ohne Bündnis Sahra Wagenknecht).

Viel Stimmpotenzial liege auch bei den sonstigen Parteien. Sie kämen in dem Szenario auf vier Prozent, fünf Prozentpunkte weniger als im Sonntagstrend. Die SPD käme auf 15 Prozent (minus eins), die Union auf 29 Prozent (minus zwei) und die FDP auf fünf Prozent (minus eins). Die Grünen kämen auf zwölf Prozent (minus eins), die Linke auf vier Prozent.

urn:newsml:dpa.com:20090101:231023-911-005441
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Union wieder über 30 Prozent

Dem regulären Sonntagstrend zufolge, den Insa erhebt, kommt die Union zum ersten Mal seit der Bundestagswahl wieder auf ein Ergebnis jenseits der 30 Prozent. Demnach kommen CDU und CSU in dieser Woche auf 31 Prozent, das sind zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche.

Die Kanzlerpartei SPD kommt wie in der Vorwoche auf 16 Prozent, auch die Grünen bleiben mit 13 Prozent stabil. Die FDP kann einen Punkt zulegen und liegt jetzt bei sechs Prozent. Die AfD verliert einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche und kommt nun auf 21 Prozent, die Linke würde mit vier Prozent (minus eins) den Einzug in den Bundestag verpassen. Die sonstigen Parteien könnten neun Prozent (davon Freie Wähler drei Prozent) auf sich vereinen.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Nachrichtenagentur Reuters
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