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Teure Präsidentschaftskandidatur

Wahlkampf-Finanzierung: Weniger Spenden für Donald Trump

  • Veröffentlicht: 01.02.2023
  • 16:29 Uhr
  • Anne Funk
Die Spendenbereitschaft für Donald Trumps Kampagne scheint zurückzugehen.
Die Spendenbereitschaft für Donald Trumps Kampagne scheint zurückzugehen.© AP

Für das Amt des Präsidenten zu kandidieren, ist ziemlich kostspielig. Spenden spielen daher eine große Rolle im Wahlkampf. Auch Donald Trump ist darauf angewiesen - doch die Bereitschaft zur finanziellen Unterstützung seiner Kampagne scheint zu schwinden.

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Ex-Präsident Donald Trump befindet sich bereits mittendrin im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur für die Republikaner. Doch so ein Wahlkampf in den USA ist teuer - 14 Milliarden Dollar sollen Republikaner und Demokraten 2020 für ihre Kandidaten fürs Weiße Haus investiert haben, berichtet der "Spiegel". Trump war bisher einsame Spitze, wenn es ums Spendensammeln für seinen Wahlkampf ging. Doch das scheint nun nicht mehr der Fall zu sein, wie mehrere Medien berichten.

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Weniger Spenden nach Kandidatur-Bekanntgabe

Demnach erhielt die Kampagne des 76-Jährigen in den sechs Wochen seit der Bekanntgabe seiner Kandidatur im November bis zum Jahresende 9,5 Millionen Dollar. Bevor Trump offiziell verkündet hatte, dass er wieder antreten will, lief es dagegen besser: 11,8 Millionen Dollar soll er in den sechs Wochen davor erhalten haben.

Damit habe Donald Trump in den Wochen zum Jahresende 201.000 Dollar pro Tag an Spenden erhalten - wesentlich weniger, als es bei früheren Spitzenkandidaten beider Lager der Fall gewesen sei. So habe Trumps demokratische Konkurrentin von 2016, Hillary Clinton, 594.000 Dollar pro Tag erhalten, der Republikaner Jep Bush sogar 762.000 Dollar pro Tag.

Nach dem Bericht des "Spiegel" sehe Trumps Kampagnensprecher Steve Cheung aber noch keinen Grund zur Sorge. Der Ex-Präsident bleibe der erfolgreichste Spendeneintreiber der Republikaner. Er werde eine "aggressive und voll finanzierte Kampagne unternehmen", um die USA von Joe Biden und den Demokraten "zurückzuholen", sagte Cheung.

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