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Wetterprognose 

Wetter im Winter 2022: Weiße Weihnachten? Das ist die Prognose für Dezember

  • Aktualisiert: 02.12.2022
  • 12:30
  • Janina Schlotter
Weiße Weihnachten: das wünschen sich viele. Wetter-Experten:innen verraten, wie die Chancen im Jahr 2022 für Schnee-Fans stehen.
Weiße Weihnachten: das wünschen sich viele. Wetter-Experten:innen verraten, wie die Chancen im Jahr 2022 für Schnee-Fans stehen.picture alliance / Zoonar

Auch in diesem Jahr sind wir sehr gespannt, was das Wetter Richtung Jahresende mit sich bringt. Können wir uns auf Schnee in der Adventszeit und vielleicht sogar weiße Weihnachten freuen? Wie die Wetterlage zur Adventszeit aussehen könnte und ob unser Wunsch nach weißen Weihnachten in Erfüllung geht: Meteorolog:innen geben eine Einschätzung ab.

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Wetter November 2022: Sonne, Nebel, Schnee

Nach den warmen Tagen im Oktober nahmen die Temperaturen im November deutlich ab. Mitte des letzten Herbstmonats wurde es wechselhafter und noch kühler: In Berlin gab es am 18.11.2022 sogar schon die ersten Schneeflocken.

Aktuell befindet sich Deutschland zwischen einem nach Osten abziehenden und von Westen kommenden Tiefdrucksystems. An dem 23.11.2022 verbreitete sich die Sonne, nachdem es morgens noch neblig war. Zum späten Nachmittag gab es über dem Westen jedoch Niederschlag, der sich nachts westlich einer Linie von Hamburg und München breitmachen kann. Über Mecklenburg-Vorpommern, dem nördlichen Brandenburg und Berlin sollen sich die Temperaturen zwischen +2 und +6 Grad bewegen, während es über dem Westen und Südwesten bis +12 Grad geben könnte.

Da in den kommenden Tagen Ausläufer von der atlantischen Frontalzone vorüberziehen können, ist mit durchwachsenem Wetter zu rechnen. Zeitweilig wird Regen erwartet, der zum Wochenende hin nachlassen und mit der neuen Woche wieder zunehmen könnte.

Für die letzten Novembertage liefern die Wettermodelle insgesamt eine sehr wechselhafte Prognose: Mal befindet sich Deutschland im Hochdruckgebiet mit einem Sonne-Nebel-Mix, mal im Tiefdruckgebiet mit Regen, Wind und Schnee. Die Schneefälle können kurzweilig sogar bis das Flachland erreichen.

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Wetter Dezember 2022: Ein weißer Wintermonat?

Wetterprognose für Anfang Dezember bis einschließlich Nikolaus

Am 1. Dezember befinden sich die Temperaturen noch zwischen +0 und +5 Grad und sinken bis zum ersten Wochenende des Monats auf +3 bis -2 Grad. Über dem Südwesten herrscht mit bis zu +5 Grad eine mildere Wetterlage, wobei die Nächte mit +2 bis -4 Grad kühler werden sollen.

Eine Kombination aus Wolken und Nebelfeldern sollen bis einschließlich dem ersten Dezemberwochenende für trübes Wetter sorgen. Schauer in Form von Nieselregen und mancherorts Schneegriesel oder leichter Schneefall können die Folge sein. Außerdem kann ein aus den östlichen Richtungen kommender Wind für böige Auffrischung sorgen.

In der Nikolauswoche und am Nikolaustag selbst soll die Sonne größtenteils versteckt bleiben. Wolken und ein dichtes Nebelfeld können den Himmel bedecken, doch die Niederschläge vom Vortag sollen nachlassen. Die Temperaturen liegen voraussichtlich zwischen +2 und +6 Grad und über dem Südwesten bis +8 Grad.

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Wetter an Weihnachten 2022: Wie stehen die Chancen auf weiße Weihnachten?

Alle Jahre wieder fragen wir uns, ob wir mit weißen Weihnachten im Winterwonderland rechnen können. Da wir aktuell mitten im Klimawandel stecken und ein Wettertrend sich erst zwei Wochen im Voraus bestimmen lässt, sind auch Meteorolog:innen noch gespannt darauf.

In der Vergangenheit war das Wetter über die Weihnachtsfeiertage ganz unterschiedlich:

  • In 2021 startete die Weihnachtszeit in Deutschland mit örtlichen Gewittern und eher milderen Temperaturen von +5 bis +10 Grad. In der Nacht gingen mancherorts die Temperaturen stark zurück. Während über dem Süden ungewöhnlich milde Luftmassen herrschten, war im Norden und Osten Dauerfrost und teils Schnee vorhanden. Sachsen vermeldete am zweiten Weihnachtsfeiertag eine Tiefsttemperatur von -18,9 Grad.
  • In 2020 herrschten zu Beginn der Weihnachtstage insbesondere über dem Süden stürmische Windböen. Der Grund war ein Tiefdrucksystem, das nach Osten abzog und kühlere Luftmassen mit sich brach. In der Nacht zum zweiten Weihnachtsfeiertag sank die Schneefallgrenze schließlich auf bis zu 300 Meter. Nördlich der Linie von Köln und Berlin brachte der Wind hingegen eher milde Luftmassen mit einer Temperatur von +3 bis +6 Grad.

Wetter im Winter 2022: Können wir uns auf Schnee einstellen?

Anfang Dezember hält sich laut Prognosen der Winter erst einmal noch zurück. Ein Hoch über Skandinavien soll sich in Richtung Grönland breit machen. Statt Schnee soll größtenteils Nebel und Hochnebel eine eher nasskalte sowie trübe Wetterlage bringen. Der Grund sind die noch zu hohen Temperaturen über Osteuropa.

Nach dem europäischen Wettermodell soll sich das Hoch über Grönland in den Polarwirbel hinein ausdehnen und die atlantische Frontalzone außer Kraft setzen. Folglich würden arktische Kaltluftmassen über Nordeuropa nach Süden geführt werden. Die Temperaturen sollen über Deutschland am 7. Dezember +0 bis +5 Grad erreichen und bis zum 9. Dezember auf +4 bis -6 Grad absinken. Zeitweise könnte sich Regen und bis in die tieferen Lagen Schnee breitmachen.

Laut dem amerikanischen Wettermodell soll das Hoch sich zwar über Grönland ausbreiten, sich jedoch schließlich nach Osten ausdehnen. Der aktive Part des Polarwirbels würde im Bereich von Kanada, Alaska, den Aleuten bis über das östliche Sibirien verschoben werden. Über Deutschland sollen dann die Temperaturen bis zum 7. Dezember auf bis zu +10 Grad ansteigen und am 10. Dezember zwischen +2 und +8 Grad liegen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass sich die Großwetterlage eher ungewöhnlich zeigt. Ob der Winter kommt, hängt davon ab, wie sich das Hochdrucksystem über Grönland zum Polarwirbel verhält.

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Wetter am 1. Advent

Konnten wir uns im Oktober und Anfang dieses Monats noch über warme und teils sonnige Tage freuen, so sollten wir uns ab Ende November auf kühlere und wechselhafte Zeiten einstellen. Zunächst soll ab dem 19. November ein hoher Luftdruck weit östlich von uns herrschen. Die Tiefdruckgebiete südlich und nördlich von uns können ein feucht-schmuddeliges Wetter verursachen. In den Mittelgebirgslagen soll es sogar durchaus für Schnee reichen.

Im Clip: So wahrscheinlich ist weiße Weihnachten in diesem Jahr. Experten:innen klären auf:

Richtung 1. Advent, der dieses Jahr am 27. November ist, sollen die Temperaturen jedoch wieder steigen. Der Grund: Hochdruckeinfluss und Tiefs im Norden Deutschlands. Viele Schneefans müssen sich demnach weiterhin gedulden.

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