Oscars ® 2018

Hacksaw Ridge: Hat das Kriegsdrama Chancen bei den Oscars® 2017?

Hacksaw Ridge

Ein Kriegsdrama, das auf wahren Begebenheiten beruht. Mel Gibson als Regisseur. Ist "Hacksaw Ridge" damit für die Oscars® 2017 gewappnet?

Der Film "Hacksaw Ridge – Die Entscheidung", das Regie-Comeback von Mel Gibson, gehört zu den Nominierten in der Kategorie "Bester Film" bei den Oscars® 2017.

"Hacksaw Ridge" – Kriegsdrama von Mel Gibson

Wir haben uns näher angeschaut, worum es in dem Kriegsdrama geht und ob es sich bei den diesjährigen Academy Awards durchsetzen könnte. In der Oscars®-Nacht sind wir selbstverständlich vor Ort und berichten für euch im Livestream!

Regie-Comeback von Mel Gibson
Regie-Comeback von Mel Gibson ©universum film

"Hacksaw Ridge" – der Faktencheck

  • Genre: Drama/Kriegsfilm
  • Deutscher Titel: Hacksaw Ridge – Die Entscheidung
  • Regie: Mel Gibson
  • Drehbuch: Robert Schenkkan, Andrew Knight
  • Länge: 131 Minuten
  • Filmstart Deutschland: 26. Januar 2017

Darum geht’s in "Hacksaw Ridge"

Desmond T. Doss, gespielt von Andrew Garfield, wird im Zweiten Weltkrieg als Soldat verpflichtet. Er soll seine Heimat, die USA, gegen die Japaner verteidigen. Als überzeugter Christ weigert sich Doss jedoch, eine Waffe zu tragen und andere Menschen zu töten. Seine Vorgesetzten respektieren seinen Wunsch und ermöglichen ihm daraufhin die Ausbildung zum Sanitäter. So kann er seinem Land und seinen Kameraden helfen. In einer der blutigsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs rettet Doss 75 amerikanischen Soldaten das Leben, ohne dabei auf sein eigenes Wohl zu achten oder selbst zur Waffe zu greifen. Dafür bekommt er nach dem Krieg die Tapferkeitsmedaille verliehen.

Desmond T. Doss, gespielt von Andrew Garfield, wird im Zweiten Weltkrieg als...
Desmond T. Doss, gespielt von Andrew Garfield, wird im Zweiten Weltkrieg als Soldat verpflichtet. ©universum film

Die Hintergründe zu "Hacksaw Ridge"

"Hacksaw Ridge" basiert auf den wahren Begebenheiten, die sich während des Zweiten Weltkriegs zugetragen haben. Demond T. Doss war ein streng gläubiger Siebenten-Tags-Adventist und gehörte einer freikirchlich protestantischen Kirche an. Das sechste Gebot („Du sollst nicht töten“) verbot ihm, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen. Den Dienst im Zweiten Weltkrieg verweigerte Doss trotzdem nicht, denn sein Glaube schloss auch die Verteidigung und den Dienst für das Heimatland mit ein. Also schloss er sich der Armee an und wurde zum Sanitäter ausgebildet. Nach der spektakulären Rettung von etwa 75 Menschen in der Schlacht um Okinawa wurde ihm die Tapferkeitsmedaille verliehen und er durfte die Armee ehrenhaft verlassen.

1950 wurde Doss zum ersten Mal gefragt, ob er die Rechte an seiner Geschichte verkaufen würde. Der Kriegsveteran lehnte ab. Nach seinem Tod im Jahr 2006 konnte er seine Zustimmung zu der Produktion von "Hacksaw Ridge" nun nicht mehr geben. Ob er der Verfilmung heute seinen Segen gegeben hätte, kann man nur vermuten.

Welche Chancen hat "Hacksaw Ridge" bei den Oscars® 2017?

Der Film ist in fünf Kategorien nominiert - noch dazu gab es eine Nominierung für Andrew Garfield in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller". Jetzt heißt es nur noch abwarten und auf einen Goldjungen hoffen!

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