Oscars ® 2018

Oscars® 2017: Moonlight bekommt den Goldjungen!

Moonlight

"Moonlight" ist eine Theateradaption über einen Jungen auf der Suche nach seiner Identität. Der Film bekommt einen Oscar® 2017 - obwohl erst La La Land als Gewinner bekannt gegeben wurde.

Moonlight: Im Film werden drei unterschiedliche Lebensabschnitte in voneinand...
Moonlight: Im Film werden drei unterschiedliche Lebensabschnitte in voneinander getrennten Kurzgeschichten erzählt. © FilmPressKitonline

"Moonlight" – der Faktencheck

  • Genre: Drama
  • Regie: Barry Jenkins
  • Drehbuch: Barry Jenkins
  • Länge: 111 Minuten
  • Filmstart USA: Oktober 2016
  • Filmstart Deutschland: März 2017

Darum geht’s in "Moonlight"

Der Film "Moonlight" begleitet den afroamerikanischen Chiron, gespielt von Alex R. Hibbert, Ashton Sanders und Trevante Rhodes. Im Film werden drei unterschiedliche Lebensabschnitte in voneinander getrennten Kurzgeschichten erzählt.

Erster Teil: Die Mutter von Chiron, gespielt von Naomie Harris, ist drogenabhängig und schenkt ihrem Sohn nur selten Liebe und Aufmerksamkeit. In der Schule ist er zurückgezogen und still und wird von seinen Klassenkameraden ausgegrenzt. Einzig sein bester Freund Kevin hält zu ihm. Dieser wird in den Kurzgeschichten von Jaden Piner, Jharrel Jerome und André Holland gespielt.

Zweiter Teil: Mit seinem besten Freund macht Chiron die ersten intimen Erfahrungen. Nach einer Schlägerei gehen beide jedoch getrennte Wege.

Dritter Teil: Chiron ist nun erwachsen, Drogendealer und hat ordentlich an Muskeln zugelegt. Es erreicht ihn ein Anruf von seinem ehemaligen Freund, der ihn von Atlanta wieder zurück in seine Heimatstadt Miami führt.

"Moonlight": Hintergründe und Wissenswertes

  • Das Drama basiert auf dem Theaterstück "In Moonlight Black Boys Look Blue" von Tarell Alvin McCraney. Dieser hatte das Stück im Rahmen eines Schulprojekts geschrieben und verarbeitet darin seine eigene Vergangenheit.
  • Die Kurzfilme sind mit dem Namen betitelt, mit dem der Hauptcharakter in diesem Lebensabschnitt gerade gerufen wird: "Little", "Chiron" und "Black". Die Teile sind zwar getrennt, bauen jedoch inhaltlich aufeinander auf und ergeben am Ende das große Ganze.
  • Die Schauspieler, die Chiron und Kevin in den unterschiedlichen Lebensphasen verkörpern, haben sich während der Produktion nicht kennengelernt. Regisseur Barry Jenkins wollte damit erreichen, dass sie ihre Rolle ganz individuell und ohne Einfluss der anderen entwickeln.
  • Die einzige Schauspielerin, die in allen drei Abschnitten des Film zu sehen ist, ist Naomie Harris. Sie hat alle ihre Szenen innerhalb von drei Tagen abgedreht.
"Moonlight" ist gleich für mehrere Oscars nominiert! ©WENN.com
"Moonlight" ist gleich für mehrere Oscars nominiert! ©WENN.com © Joe/WENN.com

In diesen Oscar®-Kategorien ist "Moonlight" nominiert:

  • Bester Film
  • Bester Nebendarsteller: Mahershala Ali
  • Beste Nebendarstellerin: Naomie Harris
  • Beste Regie: Barry Jenkins
  • Bestes adaptiertes Drehbuch: Barry Jenkins
  • Beste Kamera: James Laxton
  • Bester Schnitt: Nat Sanders, Joi Mc Millon
  • Beste Filmmusik