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Offene Worte

Anke Engelke: Im "taff"-Interview kritisiert sie die Comedy-Szene

  • Aktualisiert: 15.05.2024
  • 08:04 Uhr
  • teleschau - Jürgen Winzer
Anke Engelke spricht bei der "Garfield"-Premiere ganz offen über die Schattenseiten der Comedy-Branche.
Anke Engelke spricht bei der "Garfield"-Premiere ganz offen über die Schattenseiten der Comedy-Branche.© picture alliance / Geisler-Fotopress | Frederic Kern/Geisler-Fotopress

Anke Engelke (58) ist eine der beliebtesten und erfolgreichsten Komödiantinnen Deutschlands. Über die Branche denkt sie aber nicht nur positiv. Im "taff"-Interview meinte sie: "Da sind schon einige Eumel unterwegs, Junge, Junge!"

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Im Interview mit "taff" nannte Engelke keine Namen, bezeichnete die Comedy-Branche aber allgemein als "ein bisschen bescheuert, kaputt und krank".

Im Clip: Das sagt Anke Engelke im "taff"-Interview über die Comedy-Branche

Anlass des Interviews war die Premiere von "Garfield - Eine Extra Portion Abenteuer" in Berlin. In dem dritten Kinofilm - der erste durchgehend animierte - um den Lasagne liebenden Kater leiht Engelke in der deutschen Version der Perserkatze Jinx ihre Stimme. Garfield wird von Hape Kerkeling (59) gesprochen, mit dem Engelke gemeinsam zum "taff"-Interview antrat. Diesen schloss Engelke von der Kritik ausdrücklich aus: "Er ist jemand, bei dem ich keine Angst habe."

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Anke Engelke ist für Hape Kerkeling ein "verlässliches Zuhause"

Im Interview ging es Engelke mehr darum, wie sehr sie Kerkeling als Kollegen schätzt. Und im Vergleich, gerade in puncto Verlässlichkeit bei der gemeinsamen Arbeit, fielen andere eben ab. Bei Kerkeling "werde ich immer aufgefangen", meinte Engelke. "Da fühle ich mich wohl." Und das passiere in der überdrehten Comedy-Branche eben "nicht so oft".

Das Vertrauen und Lob beruht auf Gegenseitigkeit: Kerkeling nannte Engelke im "taff"-Interview ein "verlässliches Zuhause". Obwohl Engelke und Kerkeling wenige gemeinsame Großprojekte hatten, kreuzten sich ihre Wege immer wieder. 2001 standen sie beim Deutschen Fernsehpreis gemeinsam als Moderatoren vor der Kamera. Als Gaststars traten sie 2003 in der Folge "Heldentum" der TV-Serien "Lindenstraße" auf. 2006 bekam Kerkeling beim Deutschen Comedypreis zwei Auszeichnungen, eine davon für seine Kult-Rolle als Horst Schlämmer. Den Preis überreichte Engelke - in ihrer Rolle als Ricky, mit der sie einst bei der SAT.1-Kult-Comedyshow "Die Wochenshow" (1996 bis 2000) berühmt geworden war.

  • Verwendete Quellen:
  • taff: "Bescheuert, kaputt und krank": Anke Engelke lässt sich über Comedy-Branche aus
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