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Affenpocken breiten sich aus: Wie gefährlich ist die seltene Virus-Krankheit?

18.05.2022 • 05:05

Vier neue Fälle von Affenpocken bei Menschen sind in Großbritannien identifiziert worden. Damit steigt die Zahl der bekannten Infizierten auf sieben. 

Affenpocken breiten sich aus: Wie gefährlich ist die seltene Virus-Krankheit?

Vier neue Fälle von Affenpocken bei Menschen sind in Großbritannien identifiziert worden. Damit steigt die Zahl der bekannten Infizierten auf sieben. Die britische Gesundheitsbehörde UK Health Security Agency (UKHSA) erläuterte, dass es sich in allen vier neuen Fällen um Männer handle, die sexuellen Kontakt mit anderen Männern hatten.  Reisen in Länder, wo die Krankheit endemisch sei, habe es in diesen Fällen keine gegeben. Der britischen Behörde nach sind Affenpocken eine seltene Virusinfektion, die sich nicht so einfach zwischen Menschen verbreite, sondern vor allem beim engen körperlichen Kontakt. Das Risiko für die Allgemeinbevölkerung schätzt die Behörde als gering ein. Zwar seien schwere Verläufe nicht ausgeschlossen, meist sei die Krankheit aber als mild einzustufen. Die Infektion beginnt mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Erschöpfung, nach einem bis vier Tagen entwickelt sich ein Ausschlag und die für Pocken typischen Bläschen und Pusteln, die verkrusten. Das RKI stuft die Affenpocken als seltene Viruserkrankung ein, die vermutlich durch engen Kontakt oder Fleischkonsum von Nagetieren auf den Menschen übertragen wird.