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Warum sich Dänemark und Kanada um eine Mini-Insel streiten

26.10.2018 • 04:01

Seit 1984 streiten sich Dänemark und Kanada um eine Mini-Insel, die zwischen beiden Ländern im arktischen Ozean liegt. Der Name des Felsens: Hans Island. Wie es zu dem Streit kam und warum Alkohol dabei eine große Rolle spielt, erfahrt ihr im Video.

Hans Island – ein 1,3 Quadratkilometer großer Felsen mitten im arktischen Ozean. Hier gibt es weder Einwohner noch Vegetation. Trotzdem streiten sich die Länder Kanada und Dänemark seit Jahrzehnten über die Mini-Insel.

Der Streit um Hans Island

Der Fels mit dem lustigen Namen liegt genau auf der Grenze zwischen der kanadischen Ellesmeere Island und dem zu Dänemark gehörenden Grönland. Bis zum Jahr 1984 kümmerten sich weder Kanada noch Dänemark um die Frage zu welchem Land die Insel gehört. Doch im Jahr 1984 soll ein dänischer Minister die Flagge von Dänemark auf dem Felsen gehisst haben. Das wollte Kanada wohl nicht auf sich sitzen lassen. Sie stellten ebenfalls eine Flagge ihres Landes auf der Mini-Insel auf. Seitdem ist der „Kampf“ um die Insel eröffnet.

Warum Alkohol bei diesem Streit eine große Rolle spielt, erfahrt ihr oben im Video.

Einigung der Länder in Sicht

Doch der Streit soll bald ein Ende haben. Anwälte und Experten wollen die Unstimmigkeit nun schlichten. Es sollen mehrere Lösungsvorschläge im Raum stehen: Eine Variante wäre die Insel ganz einfach zwischen den beiden Nationen aufzuteilen. Ein anderer Vorschlag sieht vor Hans Island den grönländischen Inuit zuzusprechen. Laut Experten kann es bis zu einer Lösung allerdings noch zehn Jahre dauern.

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