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Ganze Folge: Das war die Sendung am 10. November

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Ob als Teenager oder erwachsene Frau: Rein statistisch wird jede vierte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von häuslicher Gewalt. Doch über eine der damit häufigsten Straftaten in Deutschland wird immer noch viel zu selten öffentlich gesprochen. Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November arbeitet "Zervakis & Opdenhövel. Live." gegen dieses Schweigen an.

Victoria, Gabrielle, Nicole, Esther: Bei #ZOL erzählen vier Frauen von der Gewalt, die ihr Partner ihnen angetan hat. Sie berichten von Beleidigungen, Beschimpfungen und Eifersüchteleien. Von der ersten Ohrfeige, von Entschuldigungen und Liebesschwüren. Von Todesdrohungen und Todesangst. Davon, dass sie sich mit der Zeit immer kleiner fühlten und ihre Partner mächtiger wurden. "Es geht immer um Macht", sagt Nicole.

"Zervakis & Opdenhövel. Live.": Hilfe bei häuslicher Gewalt 

Live im Studio bei "Zervakis & Opdenhövel. Live." sind Esther Kuhn und Nicole Jäger. Esther musste schon drei Wochen nach ihrer Hochzeit in ärztliche Behandlung – wegen schweren Halswirbelsäulen-Traumas. Warum bleiben Frauen in einer Beziehung, in der sie gedemütigt, bedroht und verletzt werden? "Es geht um Angst", erklärt Nicole. "Man vertraut sich nicht mehr, die eigene Wahrnehmung leidet wahnsinnig."

Einen gewalttätigen Partner zu verlassen, "das ist eine Mammutaufgabe". Zumal danach eben nicht alles sofort wieder gut ist, "die Partner hören ja nicht auf", betont Nicole. Sie rät Frauen dennoch, sich unbedingt mitzuteilen, egal wem: "Hauptsache reden." Die ProSieben-Redaktion hat die wichtigsten Adressen und Anlaufstellen für Opfer von häuslicher Gewalt zusammengetragen. Damit häusliche Gewalt nicht länger totgeschwiegen wird.

Die vierte Coronawelle ist da: Wie sinnvoll sind 3G und 2G?

Seit wenigen Wochen geht es steil aufwärts – und das ist keine gute Nachricht. Die Anzahl der Coronainfektionen erreicht derzeit in Deutschland Rekordhöhen. Die Kliniken werden immer voller, Operationen werden verschoben und Rettungssanitäter:innen müssen selbst Akutpatient:innen immer länger durch die Gegend fahren auf der Suche nach einem Krankenhaus mit freien Kapazitäten. Als Reaktion darauf verschärfen sich die Regeln: Aus 3G wird 3G+. Oder gleich 2G.

An den Eingängen von Kinos, Clubs und Restaurants müssen sich Kontrolleur:innen dafür den Impfausweis, Genesungsnachweis oder einen negativen Coronatest zeigen lassen. Eigentlich. Aber findet das auch so statt? #ZOL hat in Berlin und München den Test gemacht. Das Ergebnis: Die Impfnachweise der beiden Testerinnen will in den Berliner Restaurants oder Cafés kaum jemand sehen. Sonst kontrolliere man natürlich immer, behaupten die ertappten Wirt:innen – nur jetzt gerade sei es vergessen worden oder etwas dazwischengekommen. In München ist die Gastronomie immerhin etwas strenger, weil auch das Ordnungsamt strenger ist.

Karneval und Corona: Feiert Köln trotzdem? 

In Köln wurde der Karnevalsprinz positiv auf Corona getestet, doch auch mit Zwei- statt Dreigestirn heißt es auf dem Heumarkt am 11. November "Kölle alaaf!". Ralf Schlegelmilch, Präsident der Willi-Ostermann-Gesellschaft und Mitorganisator des Karnevals, verweist auf das Sicherheitskonzept: "Wir fahren hier komplett unter 2G." Bützen erlaubt? "Bitte nur im eigenen Hausstand", sagt Schlegelmilch. "Das halte ich grundsätzlich für eine gute Regel."

Trotz aller Schutzmaßnahmen seien Karnevalsveranstaltungen in dieser Größenordnung "verantwortungslos", urteilt hingegen die Biochemikerin und Wissenschaftsjournalistin Dr. Christina Berndt: Das Virus feiere mit, es werde ganz sicher zu noch mehr Ansteckungen kommen. Und auch die baldigen Weihnachtsmärkte oder große Fußballspiele vor Publikum hält sie für problematisch. "Wir sind einfach nicht genügend geimpft", sagt die Expertin – das Virus findet immer noch zu viele Opfer.

Das Revival der Show-Lieblinge: "TV total" ist zurück

Na, auch am vergangenen Samstag "Wetten, dass ...?" geguckt? Keine Sorge, damit steht ihr nicht alleine da: Knapp 14 Millionen Zuschauer:innen feierten die Rückkehr des Show-Dinos. Und beklatschten dabei auch das Comeback der schwedischen Popgruppe ABBA nach 40 Jahren Bühnenabstinenz. Wiedersehen macht Freunde – und wie! In SAT.1 kommen Ende November mit der Show "Geh auf’s Ganze!" der beliebte Zonk und Moderator Jörg Draeger – 76 Jahre als! – zurück ins Fernsehen. Und jeden Mittwoch ist bei ProSieben jetzt wieder "TV total" am Start. Nicht mit Moderator Stefan Raab, dafür mit Comedian Sebastian Pufpaff hinterm Schreibtisch.

Und der bewegt sich natürlich immer noch – also der Schreibtisch. Inklusive der "Nippel" darauf. Selbst die Plauschsessel von Stefan Raab existieren noch: Ganz offensichtlich hatte ProSieben stets an eine Rückkehr von "TV total" geglaubt und deshalb alles aufbewahrt. Denn auch wenn das Fernsehen nicht mehr wie in den 1980er-Jahren das Lagerfeuer ist, um das sich jeden Abend die ganze Familie versammelt: "Hin und wieder brauchen wir auch in der modernen Welt dieses warme Gruppengefühl", erklärt TV-Produzent Jens Bujar den Retro-Trend. "Wir sind halt Rudeltiere."

Deutschlands "Tiger King" – zu Besuch beim Herrn der Großkatzen

Ähnlich bissig wie Sebastian Pufpaff sind die Haustiere von Robano Kübler: Er hält im nordrhein-westfälischen Geldern acht Katzen. Und zwar keine flauschigen Stubentiger, sondern echte Tiger mit echtem Tigergebiss. Kübler vermietet seine Tiere an Rapper, die in Videos supercool rüberkommen wollen, an Filmcrews oder für Mode-Shootings. Seit dem Erfolg der Netflix-Doku über den US-Amerikaner Joe Exotic, auch bekannt als "Tiger King", gelten Tiger als neues Must-have der besonders Hippen und Coolen. 

Überraschenderweise ist in 7 von 16 Bundesländern das Halten von Tigern auf dem eigenen Grundstück erlaubt; nötig sind dafür eine Anmeldung beim Veterinäramt und ein Nachweis bei der Baubehörde, dass ein Gehege vorhanden ist. Wenn sich der exotische Stubentiger dann als doch eher anstrengend, teuer und problematisch erweist, landen die Tiere meist in speziellen Auffangstationen. Und die sind in Deutschland bereits randvoll – weil immer mehr Menschen denken, sie könnten selbst in einer Dreizimmerwohnung ein Wildtier halten.

"Zervakis & Opdenhövel. Live.": Ab jetzt immer am Mittwoch

Welche Themen werden Linda und Matthias in der nächsten Folge am 17. November aufgreifen? Das siehst du kommenden Mittwoch bei "Zervakis & Opdenhövel. Live." um 21:15 Uhr auf ProSieben und auf Joyn.