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Im Clip: 5 Profitipps, um Sprit zu sparen

Einfach gar nicht mehr Auto fahren: Das wäre natürlich die einfachste und unschlagbar sparsamste Reaktion auf die immer noch historisch hohen Spritpreise. Da aber die meisten Menschen nicht aus Jux und Tollerei mit dem Wagen durch die Landschaft kutschieren, sondern damit zur Arbeit, zum Supermarkt oder zu pflegebedürftigen Angehörigen fahren, fällt diese Option meist aus. Was also tun, wenn am Ende des Geldes der Tank noch immer nicht voll ist?

"Zervakis & Opdenhövel. Live.": Sprit sparen durch smartes Fahren

Tatsächlich hängt der Spritverbrauch eines Wagens nicht alleine vom Motor ab, sondern auch von der Fahrweise: Um bis zu 20 Prozent lasse sich der Benzinverbrauch durch cleveres Fahren senken, sagt Michael Tück, Fahrsicherheitstrainer beim ADAC. Seine besten Tipps verrät er bei #ZOL: 

  • Den Reifendruck optimieren: Zu wenig Luft im Reifen verschlechtert nicht nur die Straßenlage und verlängert den Bremsweg, sondern erhöht auch den Spritverbrauch. Deshalb: beim nächsten Tankstopp gleich mal den Reifendruck checken.
     
  • Bewusst fahren: Anstatt den Motor schnell hochzujagen, um dann wieder an der nächsten Ampel hart abzubremsen, empfiehlt Tück die Fahrweise einer Straßenbahn – früh hochschalten, gleichmäßig beschleunigen und dann möglichst lange mit konstanter Geschwindigkeit dahingleiten. "Vorausschauendes Fahren" nennt der ADAC-Experte das auch: Angesichts einer roten Ampel den Gang drinnen lassen, statt der Fußbremse die Motorbremse nutzen und so über die aktive Schubabschaltung Kraftstoff sparen. 
     
  • Den Berg nutzen – indem man bergab den Fuß vom Gas nimmt und den Wagen eher rollen lässt, als ihn zu fahren. Bergauf hingegen mit hohem Gang und tiefer Drehzahl fahren.
     
  • Und im Sommer? Lieber Fenster auf und durchlüften, anstatt die Klimaanlage einzuschalten. Denn die ist ein echter Spritfresser.

#ZOL rechnet es vor: Langfristig besser auf grünen Sprit setzen

Wer Weitblick beweist und sich sowieso ein neues Auto zulegen will oder muss, für den lohnt sich der Umstieg auf Elektromobilität. Denn Strom aus regenerativen Quellen wie Wind oder Sonne wird – im Gegensatz zum Spritpreis – künftig noch günstiger. Der #ZOL-Vergleich zeigt: Das Elektroauto kann zu Hause für sieben Cent pro Kilowattstunde aufgetankt werden; 100 Kilometer schlagen dann mit rund 1,40 Euro zu Buche. Beim Verbrenner liegen die Tankkosten aktuell bei rund 2,20 Euro pro Liter. Auf 100 Kilometer kommen da – abhängig vom Verbrauch des Wagens – schnell mehr als 15 Euro zusammen. Und: Über E-Mobilität freut sich nicht nur kurzfristig der Geldbeutel, sondern langfristig auch die Umwelt.

Welche Themen und Gäst:innen Linda Zervakis und Matthias Opdenhövel in der nächsten Folge präsentieren, erfährst du am kommenden Mittwoch, 4. Mai 2022, bei "Zervakis & Opdenhövel. Live." um 21:25 Uhr auf ProSieben und auf Joyn.