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Bundesliga

Rose jubelt bei Leipzig-Debüt - Frust bei den Bayern

  • Veröffentlicht: 10.09.2022
  • 23:33 Uhr
  • dpa
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An seinem dritten Tag als Trainer von RB Leipzig gewinnt Marco Rose zum ersten Mal - und gleich gegen den Ex-Club. An der Tabellenspitze ergibt sich vorerst wieder das gewohnte Bild - aber es bleibt eng. Ein Krisenclub feiert wichtige drei Punkte, ein anderer nicht.

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Marco Rose ist sein Debüt als neuer Trainer von Pokalsieger RB Leipzig geglückt. Die Sachsen gewannen am Samstag gegen Roses Ex-Club Borussia Dortmund mit 3:0 (2:0). Rekordmeister FC Bayern übernahm trotz des späten Gegentors beim 2:2 (1:0) gegen den VfB Stuttgart wegen der besseren Tordifferenz zumindest für 24 Stunden wieder die Tabellenführung. Der SC Freiburg könnte am Sonntag aber wieder vorbeiziehen. Neuer Zweiter noch vor dem Sport-Club ist vorerst die ebenso punktgleiche TSG 1899 Hoffenheim durch ein 4:1 (0:0) gegen den FSV Mainz 05.

Dem VfL Wolfsburg gelang beim 1:0 (0:0) bei Eintracht Frankfurt der erste Saisonsieg, Bayer Leverkusen kam bei Hertha BSC nicht über ein 2:2 (0:0) hinaus und steckt weiter im unteren Tabellendrittel fest.

Elfmeter in Nachspielzeit sorgt für Bayern-Frust

Willi Orban (6.) brachte Roses neuen Club gegen den alten nach einer Ecke per Kopfball auf Höhe des Elfmeterpunkts in Führung, Dominik Szoboszlai (45.) legte mit einem herrlichen Distanzschuss nach. Amadou Haidara (84.) sorgte für die Entscheidung. Rose war erst am Donnerstag als Nachfolger von Domenico Tedesco vorgestellt worden.

Für die Bayern, die nach dem Sieg in der Champions League bei Inter Mailand mit deutlich veränderter Startformation antraten, traf Youngster Mathys Tel (36.). Mit 17 Jahren und 136 Tagen ist der Franzose der jüngste Torschütze in der langen Bundesliga-Historie der Münchner.

Der vermeintliche Ausgleich durch Serhou Guirassy wurde wegen eines vorausgegangenen Fouls nicht gegeben (51.), ehe Chris Führich (57.) dann wirklich das zwischenzeitliche 1:1 erzielte. Jamal Musiala (60.) brachte die Bayern schnell wieder in Führung. Doch ein von Guirassy (90.+2) verwandelter Foulelfmeter sorgte für späten Stuttgarter Jubel.

Kerem Demirbay (49.) traf in Berlin zum 1:0 für Bayer. Nur sieben Minuten später sorgte aber Suat Serdar für den Ausgleich, ehe Marco Richter (74.) das Spiel zunächst komplett drehte. Patrik Schick (79.) rettete Bayer doch noch das Remis.

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Max Kruse nicht in Kader von Wolfsburg 

In Hoffenheim vergab Vize-Weltmeister Andrej Kramaric zunächst einen Foulelfmeter (44.). FSV-Innenverteidiger Alexander Hack sah für das Foul zuvor im Strafraum die Rote Karte (41.). In der zweiten Halbzeit war Kramaric (53.) dann doch erfolgreich, Grischa Prömel (69.), Munas Dabbur (80.) sowie Pavel Kaderabek (90.+2) sorgten für die weiteren TSG-Tore. Für den FSV traf Dominik Kohr (83.).

Für den VfL Wolfsburg, der in Frankfurt ohne Max Kruse im Kader antrat, war Maxence Lacroix (60.) erfolgreich.

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