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49-Euro-Ticket soll zum 1. April kommen

  • Veröffentlicht: 30.11.2022
  • 10:25 Uhr
  • Anne Funk

Das 49-Euro-Ticket kommt, so viel ist klar. Nur der Zeitpunkt war bisher noch unklar. Doch auch hier scheint es nun eine Einigung zu geben: Bund und Länder streben den Start zum 1. April 2023 an.

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Am Dienstag (29. November) trafen sich die Verkehrsminister:innen von Bund und Ländern zu einer Sondersitzung, um über das 49-Euro-Ticket zu beraten. Offenbar mit einer Lösung: Angestrebt wird ein Start des Deutschlandtickets zum 1. April 2023, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) und zitiert die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Bremens Senatorin Maike Schaefer. Zuvor war von einem Start ab Mai die Rede.

Den ursprünglichen Starttermin zum 1. Januar, den Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) zunächst genannt hatte, bezeichnete Schaefer als zu ambitioniert. Organisatorisch, rechtlich und finanztechnisch sei die Einführung eine große Herausforderung. Bei der Finanzierung des Tickets drängen die Länder noch auf Klärung mit dem Bund, um mögliche Mehrkosten abdecken zu können.

Wer trägt mögliche Mehrkosten?

Bund und Länder hatten vereinbart, das die neue bundesweit gültige Fahrkarte, die der Nachfolger des 9-Euro-Tickets sein wird, jeweils zu Hälfte von ihnen finanziert werde. Bei Einführung zu Jahresbeginn werden drei Milliarden Euro pro Jahr angesetzt. Damit sollen Einnahmeausfälle bei Verkehrsanbietern ausgeglichen werden. Die Frage, wer die Kosten trägt, wenn das Ticket teurer wird, ist dabei aber noch nicht geklärt. Vor allem in der Einführungszeit seien Mehrkosten zu erwarten. Nach einer Branchenschätzung könnte es bis zu 4,7 Milliarden Euro kosten. "Wir können die Verkehrsunternehmen nicht im Regen stehen lassen", so Schaefer. Auf den Vorschlag, die Mehrkosten aufzuteilen, reagierte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) aber eher zurückhaltend. "Je schneller das Ticket kommt, desto besser", so Wissing.

Wissing betonte gegenüber der dpa, die finanziellen Fragen seien bereits zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und den Ministerpräsident:innen geklärt worden. "Die Bürgerinnen und Bürger warten auf das Deutschlandticket. Wir brauchen einen kundenorientierten ÖPNV, der es den Menschen einfach macht, ihn zu nutzen", so der Verkehrsminister. Die Ministerpräsident:innen hätten eine klare Zusage für das Ticket gegeben. Nun erwarte man von den Landesverkehrsminister:innen, dass die den Auftrag "konstruktiv umsetzen".

Verwendete Quellen:

  • Nachrichtenagentur dpa
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