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Wegen Tod von Soleimani

Aus Rache: Iran will Ex-US-Präsident Trump immer noch töten

  • Aktualisiert: 01.03.2023
  • 08:45 Uhr
  • Max Strumberger

Donald Trump hat am 3. Januar 2020 den iranischen General Qasem Soleimani töten lassen. Dafür wollen die Mulllahs den ehemaligen US-Präsidenten zur Rechenschaft ziehen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Am 3. Januar 2020 wurde der General Soleimani durch einen US-Drohnenangriff getötet.

  • US-Präsident Trump hatte dafür den Befehl gegeben.

  • Dafür hat das Regime in Teheran Trump blutige Rache geschworen.

Vor rund drei Jahren ließ Donald Trump den iranischen General Qasem Soleimani töten. Dafür will sich der Iran noch heute an dem ehemaligen US-Präsidenten rächen.

Teheran hoffe darauf, Trump zu töten, sagte der General Amirali Hadschisadeh im iranischen Fernsehen. Neben Trump stünden auch dessen damaliger Außenminister Mike Pompeo, der damalige Chef des Zentralkommandos der US-Streitkräfte, General Kenneth McKenzie, und alle weiteren beteiligten Kommandeure auf der Todesliste.

Soleimani befehligte die Al-Kuds-Brigaden, die für Auslandseinsätze zuständige Abteilung der iranischen Revolutionsgarden. Soleimani war im Januar 2020 bei einem von Trump befohlenen Drohnenangriff am Flughafen von Bagdad getötet worden.

Trump: Soleimani verantwortlich für viele tote US-Soldaten

"General Soleimani hat über einen langen Zeitraum Tausende Amerikaner getötet oder schwer verletzt, und plante, viele weitere zu töten“, hatte Trump damals sein Vorgehen gerechtfertigt.

Er hätte schon vor vielen Jahren ausgeschaltet werden sollen.

, Trump über Soleimani

Im Iran wird Soleimani noch bis heute als Volksheld verehrt. Er hatte als Kommandeur der Auslandseinheit der Revolutionsgarden den iranischen Einfluss im Irak seit den Neunzigerjahren ausgebaut. Für viele Schiiten in der Region sei Soleimani "eine Mischung aus James Bond, Erwin Rommel und Lady Gaga", schrieb der ehemalige CIA-Experte Kenneth M. Pollack vor Jahren im Times-Magazin.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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