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Einzelhandel

Bei Aldi und Kaufland: Butterpreise fallen deutlich

  • Aktualisiert: 01.02.2023
  • 17:26 Uhr
  • Clarissa Yigit
Die Butterpreise geraten in Deutschland auf breiter Front ins Rutschen.
Die Butterpreise geraten in Deutschland auf breiter Front ins Rutschen. © Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Alles in Butter? Anscheinend mehr als das, denn die Lebensmittelhändler Aldi Nord und Kaufland senkten am Mittwoch (1. Februar) die Butterpreise ihrer Eigenmarken um glatte 20 Prozent. Dass weitere Einzelhändler nachziehen und ihren Preis denen der Konkurrenz anpassen werden, wird prognostiziert.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Aldi Nord und Kaufland senkten den Butterpreis um 20 Prozent.

  • Eine Packung Butter kostet dort nun 1,59 Euro statt 1,99 Euro.

  • Edeka kündigte ebenfalls eine Preissenkung seiner "Gut & Günstig"-Butter an.

Die Lebensmittelhändler Kaufland und Aldi Nord senkten ihren Preis für die 250-Gramm-Packung Markenbutter am Mittwoch deutlich. Die Butter im Preiseinstiegsbereich kostet nun 1,59 Euro statt wie zuvor 1,99 Euro. Das sind ganze 20 Prozent Ersparnis, wie die "Bild" schreibt.

Edeka – Deutschlands größter Lebensmittelhändler – kündigte ebenfalls an, den Preis für die Butter der Marke "Gut & Günstig" in gleichem Umfang zu senken.

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Keine Sonderangebote

Bei der Preisschlacht um Butter handelt es sich allerdings nicht um Sonderangebote, sondern um die neuen Normalpreise. Auch Butter von Markenherstellern sollen vielfach günstiger geworden sein, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Da Butter als Eckpreisartikel gilt, dürfte es daher nur eine Frage der Zeit sein, bis der restliche Handel nachzieht. Im Mai vergangenen Jahres hat ein Paket Butter noch 2,29 Euro gekostet.

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Weshalb der enorme Preisnachlass?

Da die alten Verträge in der Milchbranche Ende Januar ausgelaufen sind und die Händler bei den Preisverhandlungen in den neuen Verträgen deutlich günstigere Preise vereinbaren konnten, seien die aktuellen Preissenkungen möglich gewesen, wie die dpa erläutert.

Der Hauptgeschäftsführer des Milchindustrie-Verbandes, Eckhard Heuser, beschreibt gegenüber der dpa, dass die Rohmilchproduktion in Deutschland wieder spürbar zugenommen habe. Nun sei wieder ein leichtes Überangebot entstanden. Dies setzte letztendlich die Preise unter Druck.

Die nun geschlossenen, neuen Verträge würden eine Laufzeit von vier Wochen haben. Dass es danach zu neuen Preissteigerungen kommen würde, bezweifelt der der Branchenkenner.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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