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Ermittlungen gegen Ex-US-Präsidenten

Bei Anklage: Donald Trump droht mit "Tod und Zerstörung"

  • Aktualisiert: 27.03.2023
  • 10:14 Uhr
  • Max Strumberger

Donald Trump droht eine Anklage wegen mutmaßlicher Schweigegeldzahlungen an den Pornostar Stormy Daniels. Sollte es tatsächlich dazu kommen, könnte dies in den USA drastische Konsequenzen nach sich ziehen, warnt der Ex-US-Präsident. 

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Das Wichtigste in Kürze

  • Mit martialischen Worten warnt Donald Trump davor, ihn anzuklagen.

  • Denn dann drohe den USA "Tod und Zerstörung".

  • Auch die Ermittler griff er hart an.

Ex-US-Präsident Donald Trump hat mit Mitteilungen auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social für Empörung gesorgt. Dort hat der 76-Jährige vor "Tod und Zerstörung" gewarnt.

Im Falle einer "falschen Anklage" gegen Trump könne es ein Blutbad in Amerika geben, deutete er am 24. März an. Gegen ihn laufen Ermittlungen im Zusammenhang mit Schweigegeldzahlungen an den Pornostar Stormy Daniels und das "Playboy" Model Karen McDougal.

In einem anderen Post, den Trump teilte, war er in einer Fotomontage mit einem Baseballschläger neben dem leitenden Bezirksstaatsanwalt Alvin Bragg zu sehen.

Journalist fordert: Trump sofort festnehmen

"Er will diesen Mann umbringen lassen", twitterte der US-Journalist Keith Olbermann zu Trumps jüngsten Entgleisungen. Trump müsse sofort festgenommen werden.

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Morddrohungen gegen Staatsanwalt

Wozu Trumps Anhänger in der Lage sind, hat sich spätestens am 6. Januar 2021 gezeigt, als sie der damalige US-Präsident zum Sturm auf das US-Kapitol angestachelt hatte. Erste Morddrohungen und sogar ein Päckchen mit einer weißen Substanz habe Bezirksstaatsanwalt Alvin Bragg bereits erhalten, berichtet der US-Sender Fox News.

Am Wochenende hatte Trump zu Protesten aufgerufen, weil seine Festnahme angeblich kurz bevorstehe. Zu der Festnahme kam es bisher nicht. Seit Tagen wird in dem Fall die Entscheidung der sogenannten Grand Jury erwartet, ob Trump angeklagt werden soll. Es geht um die Frage, ob Trump durch die Schweigegeldzahlungen womöglich gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung verstoßen hat. Es wäre die erste Anklage einer Staatsanwaltschaft gegen einen amerikanischen Ex-Präsidenten.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Twitter/KeithOlbermann 
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