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Selbst in Kroatien zu spüren

Bosnien und Montenegro: Erdbeben erschüttert Grenzgebiet 

  • Veröffentlicht: 14.03.2024
  • 10:50 Uhr
  • Stefan Kendzia
Nur 28 Kilometer vom Epizentrum des Erdbebens entfernt: das mittelalterliche Kloster Ostrog in Nikšić, Montenegro.
Nur 28 Kilometer vom Epizentrum des Erdbebens entfernt: das mittelalterliche Kloster Ostrog in Nikšić, Montenegro.© REUTERS

Im bosnisch-montenegrinischen Grenzgebiet hat sich ein schweres Erdbeben ereignet. Laut US-Erdbebenwarte USGS soll die Stärke 5,4 auf der Richterskala betragen haben. Bisher gibt es keine Angaben zu Verletzten.

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Nur 28 Kilometer von der Stadt Nikšić entfernt, direkt an der Grenze zwischen Montenegro und Bosnien, kam es am Donnerstagmorgen (14. März) zu schweren Erschütterungen der Stärke 5,4. Ein Erdbeben, das in ganz Kroatien sowie Bosnien und Herzegowina zu spüren war.

Im Video: Erdbeben am Supervulkan Vesuv - Anwohner in Sorge - steht Ausbruch kurz bevor?

Das bisher stärkste Beben einer ganzen Serie

Die Menschen rund um Bosnien und Montenegro sind in letzter Zeit öfter von Erdbeben betroffen, wie das kroatische Staatsradio Glas Hrvatske berichtet. Doch jetzt hat sich das bisher stärkste ereignet: Mit 5,4 auf der Richterskala war das Beben nicht nur in Bosnien und Montenegro zu spüren, sondern auch in Dalmatien, Herzegowina und Serbien.

"5,4 ist die Stärke, die [...] berechnet wurde. Dies ist nicht das erste Erdbeben dieser Serie. In den letzten Wochen haben wir in dieser Region nämlich eine ausgeprägtere seismische Aktivität verzeichnet", bestätigte Krešimir Kuk, ein kroatischer Seismologe, gegenüber dem Radiosender. "Schon seit Längerem, auch in den letzten Wochen, herrschen im Bereich der Südküste rege Spannungen, sowohl unter Wasser als auch an Land", erklärt er weiter. Die meisten dieser Erdbeben würden sich an Land ereignen. "Wir sprechen von einem epizentralen Bereich, der definitiv mit großer Kraft aktiviert wurde."

Angaben zu Verletzten oder Schäden lagen zunächst nicht vor. Wie USGS berichtet, soll sich das Beben in einer Tiefe von rund 7,6 Kilometern ereignet haben. "Vulkane.net" spricht bei einer Stärke von 5,4 auf der Richterskala von einem "starken" Beben und beschreibt die möglichen Folgen: "Von allen verspürt, viele Menschen sind verängstigt, das Gehen wird schwierig." Leichte Schäden an Gebäuden, Risse und ähnliche Schäden im Putz seien möglich. Schwere Möbel könnten sich verschieben und Gegenstände von Regalen fallen.

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:newstime
  • Verwendete Quellen:
  • Vulkane.net: "Intensität von Erdbeben, Mercalliskala"
  • USGS: "21 km SW of Pluzine, Montenegro"
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