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29,40 Euro für junge Leute

Ermäßigtes Deutschlandticket für Studierende ist da - aber noch nicht überall

  • Veröffentlicht: 02.04.2024
  • 11:54 Uhr
  • Lena Glöckner
Das Deutschlandticket für Studierende kommt - aber noch nicht in jedem Bundesland.
Das Deutschlandticket für Studierende kommt - aber noch nicht in jedem Bundesland.© Marcus Brandt/dpa

Im November haben sich Bund und Länder auf die Einführung eines vergünstigten Deutschlandtickets für Studierende zum Sommersemester geeinigt. Doch nicht überall ist man schon so weit.

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Mit dem jetzt beginnenden Sommersemester können viele der rund drei Millionen Studierenden in Deutschland ein vergünstigtes Deutschlandticket für 29,40 Euro nutzen. Es erlaubt, bundesweit mit Bussen und Bahnen des Nah- und Regionalverkehrs zu fahren. Doch nicht überall wird der Beschluss von Bund und Ländern zum Semesterstart umgesetzt. Manche Hochschulen machen gar nicht mit.

Im Video: Diese Änderungen bringt der April

Hamburg, Hessen und Rheinland-Pfalz

In Hamburg und Hessen können Studierende das vergünstigte Deutschlandticket mit dem Beginn des Sommersemesters nutzen, an Hochschulen mit früherem Semesterbeginn bereits seit 1. März, an anderen ab 1. April. Statt der regulär fälligen 49 Euro zahlen sie nur 29,60 Euro. In Rheinland-Pfalz startet das Deutschlandticket für Studierende im Sommersemester zunächst in Mainz und Trier, Koblenz soll zum Wintersemester folgen.

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NRW, Berlin und Sachsen

Auch die meisten Hochschulen in Nordrhein-Westfalen, Berlin und Sachsen stellen mit dem Semesterwechsel auf das vergünstigte Deutschlandticket um. In Nordrhein-Westfalen gilt das etwa für die Universitäten Köln, Düsseldorf, Münster, Bochum, Duisburg-Essen und Bonn, die TU Dortmund sowie die Hochschulen in Aachen und Bielefeld. Weitere sollen zum Wintersemester folgen. Anders als das Deutschlandticket galt das bisherige Semesterticket nicht bundesweit, sondern nur im jeweiligen Verkehrsverbund.

Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern

In Sachsen-Anhalt gibt es das neue Deutschlandticket zunächst nur in Halle und Merseburg. In der Landeshauptstadt Magdeburg soll dagegen das Ergebnis einer Befragung unter den Studierenden abgewartet werden. Frühestens zum kommenden Wintersemester könnte die neue Fahrkarte dort eingeführt werden. In Mecklenburg-Vorpommern macht nur die Uni Rostock mit. Die Uni Greifswald sowie die Hochschulen Stralsund und Neubrandenburg haben sich gegen das Ticket entschieden.

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Niedersachsen, Saarland und Thüringen

In Niedersachsen, dem Saarland und Thüringen soll das Deutschlandticket für Studierende erst zum Wintersemester kommen. Der von Bund und Ländern ins Auge gefasste Start zum Sommersemester 2024 sei von vornherein unrealistisch gewesen, hieß es beim Verkehrsverbunds Mittelthüringen. Zudem, so schränkt die Konferenz der Thüringer Studierendenschaften ein, könnten kleinere Hochschulstandorte wohl verzichten, während eine Einführung an den großen Hochschulstandorten Erfurt und Jena wahrscheinlich sei.

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Bayern und Baden-Württemberg

Bayern geht weiter einen eigenen Weg mit dem "bayerischen Ermäßigungsticket" für 29 Euro pro Monat, das auch Studierende schon seit September nutzen können. Neben Studierenden kommen auch Azubis und Freiwilligendienstleistende in den Genuss der Vergünstigung. In Baden-Württemberg gibt es seit Dezember das "D-Ticket JugendBW" für 365 Euro im Jahr. Beide Tickets berechtigen wie das Deutschlandticket bundesweit zur Nutzung von Bussen und Bahnen im Nahverkehr.

Bund und Länder hatten sich im vergangenen November auf die bundesweite Einführung des vergünstigten Deutschlandtickets für Studierende für 29,40 Euro zum Sommersemester geeinigt.  Die Hochschulen beziehungsweise deren Studierendenschaften müssen dafür entsprechende Vereinbarungen mit den Verkehrsunternehmen treffen.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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