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FC Bayern München

"Ewiger Experte": Oliver Kahn kontert Kritik von Lothar Matthäus

  • Veröffentlicht: 21.06.2024
  • 08:13 Uhr
  • Max Strumberger

Lothar Matthäus hat in einer Kolumne die Transferpolitik von Bayern Münchens Ex-Vorstandschef Oliver Kahn kritisiert. Der Angegriffene weist die Kritik vehement zurück und geht selbst in die Offensive.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Oliver Kahn wehrt sich gegen Kritik von Lothar Matthäus an seiner Transferpolitik als Vorstandsvorsitzender beim FC Bayern.

  • Matthäus kenne nicht alle relevanten Fakten, behauptete Kahn.

  • Er bezeichnete den deutschen Rekordnationalspieler gar als "ewigen Experten".

In seiner aktuellen EM-Kolumne hat Lothar Matthäus in der "Sport Bild" (19. Juni) Kritik an der Transferpolitik des FC Bayern München geübt. Er warf den ehemaligen Vorständen Oliver Kahn und Hasan Salihamidžić vor, "viel Geld - sagen wir mal so - nicht gut angelegt" zu haben.

Kahn reagierte prompt auf diese Aussagen und wies die Kritik in einem Statement auf Social Media zurück. Er bezeichnete Matthäus als "ewigen Experten" und stellte dessen Zugang zu "relevanten Fakten" infrage.

Der ehemalige Torwart-Titan betonte, dass man während seiner Zeit als Vorstand "die finanziellen Aspekte des Vereins stets mit großer Sorgfalt" im Blick gehabt habe. Er untermauerte dies mit dem Rekordumsatz, der in der Saison 2022/23 erzielt wurde.

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Matthäus rät Bayern zum Verkauf von Top-Stars

Zudem betonte Kahn, dass wegweisende Entscheidungen stets im Einklang mit den Vorstandskollegen und dem Aufsichtsrat getroffen wurden. Kahn kritisierte Matthäus zudem dafür, dass er keine konkreten Beispiele für seine Kritik nannte. Er forderte den Rekord-Nationalspieler auf, "weniger pauschal zu kritisieren" und "stattdessen seine Meinung mit Fakten zu unterfüttern."

Matthäus hatte geschrieben, dass der aktuelle Sportvorstand Max Eberl bei einem eventuellen Bemühen um Bayer Leverkusens Top-Star Florian Wirtz, der bei der Fußball-EM in Deutschland gerade groß aufspielt, in einem Dilemma stecke. Unter Kahns Führung habe der FCB zu hohe Ablösesummen für die falschen Spieler bezahlt sowie zu hohe Gehälter. Deshalb - um sich Wirtz leisten zu können - müssten jetzt Spieler wie Serge Gnabry oder Kingsley Coman verkauft und Gehälter um 20 Prozent reduziert werden, forderte Matthäus.

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  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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