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Kaufhaus-pleite

Höhere Gehälter trotz Insolvenz: Galeria-Karstadt-Management lehnt ab

  • Veröffentlicht: 09.02.2023
  • 16:39 Uhr
  • Stefan Kendzia
Kein Spielraum für höhere Gehälter. Das ist die Meinung der Galeria Karstadt Kaufhof Geschäftsführung.
Kein Spielraum für höhere Gehälter. Das ist die Meinung der Galeria Karstadt Kaufhof Geschäftsführung. © Boris Roessler/dpa

Die Geschäftsführung des insolventen Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof zeigt höheren Gehältern die rote Karte. Eine Bezahlung nach dem Flächentarifvertrag Einzelhandel sei sowohl finanziell unmöglich als auch "inhaltlich unpassend", wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) einen Sprecher des Unternehmens zitiert.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Höhere Gehälter während Insolvenz: Galeria-Geschäftsführung sagt nein.

  • Verdi fordert Einführung der Flächentarifverträge Einzelhandel.

  • Tarifgespräche beginnen in Frankfurt am Freitag den 10. Februar.

Insgesamt 17.400 verbliebene Angestellte des einstigen Deutschen Warenhaus-Riesens sind gespannt auf die Tarifgespräche, die am Freitag (10. Februar) beginnen sollen. Verdi möchte unbedingt, dass wieder die Flächentarifverträge gelten sollen, nachdem 2020 die Beschäftigten nach Scheitern der ersten Sanierung einem "neuen" Tarifvertrag zugestimmt haben. Dieser bedeutete für Vollbeschäftigte bis zu 5.500 Euro weniger Jahresgehalt.

Im Video: Jede dritte Filiale schließt - Galeria Karstadt Kaufhof beantragt Schutzschirmverfahren

Dem Flächentarifvertrag, den Verdi nun fordert, stimmt die Geschäftsführung nicht zu, da es schlicht nicht möglich sei und ein falsches Signal setzen würde.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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