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Angriff auf Israel im Newsticker

Israels Armee greift Krankenwagen in Gaza an

  • Veröffentlicht: 04.11.2023
  • 10:46 Uhr
  • Max Strumberger
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Israel räumt Beschuss von Krankenwagen ein +++ Bald dritte Phase im Gaza-Krieg? +++ Erneut Raketenbeschuss aus dem Libanon auf Israel +++ Alle Entwicklungen in Nahost im Newsticker vom 31. Oktober +++

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Das Wichtigste in Kürze

  • Israels Armee greift Krankenwagen in Gaza an

  • Erneute Zwischenfälle an Israels Nordgrenze

  • Bericht: Israel will Bodenoperation intensivieren

+++ 10:26 Uhr: Israels Armee hat bei ihrem Vormarsch im Norden des Gazastreifens nach eigenen Angaben einen angeblich von der islamistischen Terrormiliz Hamas benutzten Krankenwagen angegriffen. Dabei seien mehrere Terroristen getötet worden, teilte das Militär am Freitag mit. Das von der Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium gab indes an, es seien Verwundete zum Grenzübergang transportiert worden, damit diese in Ägypten behandelt werden können. Der Angriff geschah demnach vor dem Eingang des Schifa-Krankenhauses in der Stadt Gaza. 13 Menschen seien dabei getötet und 26 weitere verletzt worden. Die Angaben beider Seiten ließen sich zunächst nicht unabhängig prüfen.

Israel wirft der Hamas seit langem vor, ihre Kommandozentren, Waffenlager und Raketenabschussrampen gezielt in zivilen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Schulen zu platzieren oder in Tunneln darunter - damit sie nicht aus der Luft bombardiert werden.

UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich "entsetzt" über den Beschuss von Krankenwagen in Gaza. Die Bilder von auf der Straße liegenden Leichen seien "erschütternd", hieß es in einer Stellungnahme von Guterres vom Freitagabend. Er habe die von der Hamas in Israel verübten Terroranschläge "nicht vergessen", erklärte Guterres. Er forderte erneut die Freilassung der Geiseln.

Erneute Zwischenfälle an Israels Nordgrenze

+++ 09:25 Uhr: Derweil wehrte die israelische Armee nach eigenen Angaben Attacken von Terroristen aus dem Libanon ab. Wie die Armee in der Nacht zum Samstag auf Telegram bekanntgab, soll eine "Terrorzelle" am Vortag versucht haben, Panzerabwehrraketen auf das Gebiet des Kibbuz Yiftah im Norden Israels abzuschießen. Ein Panzer der israelischen Armee habe die Terrorzelle getroffen. Zudem habe sich ein Terrorist aus dem Libanon dem Grenzgebiet in der Nähe der Gemeinde Schelomi genähert und sei von einem israelischen Kampfflugzeug getötet worden.

Seit Beginn des Gaza-Kriegs am 7. Oktober kommt es an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon immer wieder zu Konfrontationen zwischen der israelischen Armee und der proiranischen Schiitenmiliz Hisbollah. Auf beiden Seiten gab es bereits Tote. Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah warnte Israel am Freitag vor einer militärischen Eskalation. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reagierte darauf ebenfalls mit einer Warnung: "Ein solcher Fehler wird sehr kostspielig sein. Sie zahlen einen unvorstellbaren Preis."

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Bericht: Israel will Bodenoperation intensivieren

+++ 4. Nobember, 08:24 Uhr: Die US-Regierung rechnet einem Medienbericht zufolge in den nächsten Tagen mit dem Beginn einer neuen Phase des israelischen Feldzugs gegen die Hamas. Der Sender CNN berichtete in der Nacht zu Samstag unter Berufung auf einen ranghohen Regierungsbeamten in Washington, die Regierung von Präsident Joe Biden rechne mit einer Reduzierung der Luftangriffe und einem fortan stärkeren "taktischen Fokus auf die Bodenkampagne". Demnach dürfte es darum gehen, das riesige Netz unterirdischer Tunnelkomplexe zu räumen, von denen aus die Hamas operiere.

Derweil wehrte die israelische Armee nach eigenen Angaben Attacken von Terroristen aus dem Libanon ab. Wie die Armee in der Nacht zum Samstag auf Telegram bekanntgab, soll eine "Terrorzelle" am Vortag versucht haben, Panzerabwehrraketen auf das Gebiet des Kibbuz Yiftah im Norden Israels abzuschießen. Ein Panzer der israelischen Armee habe die Terrorzelle getroffen. Zudem habe sich ein Terrorist aus dem Libanon dem Grenzgebiet in der Nähe der Gemeinde Schelomi genähert und sei von einem israelischen Kampfflugzeug getötet worden.

Seit Beginn des Gaza-Kriegs am 7. Oktober kommt es an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon immer wieder zu Konfrontationen zwischen der israelischen Armee und der proiranischen Schiitenmiliz Hisbollah. Auf beiden Seiten gab es bereits Tote. Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah warnte Israel am Freitag vor einer militärischen Eskalation. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reagierte darauf ebenfalls mit einer Warnung: "Ein solcher Fehler wird sehr kostspielig sein. Sie zahlen einen unvorstellbaren Preis."

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  • 31.10.2023
  • 08:08 Uhr
  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Nachrichtenagentur Reuters
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