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Freizügigkeit hat ein Ende

Italien: Bikini-Verbot in San Felice Circeo

  • Aktualisiert: 21.06.2024
  • 12:15 Uhr
  • Stefan Kendzia

Erneut schiebt Italien der Freizügigkeit einen Riegel vor. In einem kleinen Badeort südlich von Rom drohen nun saftige Bußgelder, hält man sich nicht an die Kleidervorschrift.

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Der Badeort San Felice Circeo macht Schluss mit nackten Oberkörpern und Bikinis in der Innenstadt: Die Gemeinde sieht Anstand und öffentliche Ordnung bedroht. Wer im Bikini oder oben ohne durch die Straßen schlendert, zahlt.

Im Video: Mit Bakterien verunreinigt - Gardasee verhängt Verbot an beliebtem Badestrand

Bis zu 500 Euro Bußgeld drohen

Badegäste in San Felice Circeo sollten aufpassen. Wer sich allzu leger im Badeort zeigt und die neue Kleiderordnung missachtet, könnte tief in die Tasche greifen müssen. Bis zu 500 Euro Bußgeld müssen bei Verstößen gezahlt werden. Ebenfalls strafbar ist das Aufhängen von Kleidung in öffentlichen Bereichen, so "Teleuniverso". Die Maßnahme gilt im gesamten historischen Zentrum, mit Ausnahme der Bereiche Viale Europa und Via Maiolati (Strandpromenade). Im genannten Gebiet ist es verboten, sich mit nacktem Oberkörper oder im Badeanzug ohne Schuhe zu bewegen.

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:newstime

Die "Gewerkschaftsverordnung zum Schutz des städtischen Anstands" tritt für die gesamte Sommersaison bis zum 30. September 2024 in Kraft. Der Ort begründet sein hartes Durchgreifen damit, dass man das Image der Gemeinde San Felice Circeo besonders mit Beginn der Touristensaison gefährdet sehe. Zudem sollen sich viele Bewohner:innen des Ortes beschwert haben.

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