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Könne durchaus kritisiert werden

Karl Lauterbach: Corona-Schulschließungen waren falsch

  • Aktualisiert: 30.01.2023
  • 18:02 Uhr
  • Lena Glöckner
Karl Lauterbach gesteht einen Fehler in der Corona-Politik ein.
Karl Lauterbach gesteht einen Fehler in der Corona-Politik ein.© Michael Kappeler/dpa

Der Gesundheitsminister hat die Schulschließungen während der Pandemie als Fehler bezeichnet. Das Handeln der Bundesregierung könne durchaus kritisiert werden.

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Die lange Schließung von Schulen und Kitas während der Corona-Pandemie war laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ein Fehler. Während Unternehmen relativ geschont worden, seien wir bei den Schulen und bei den Kindern "sehr hart eingestiegen", sagte der SPD-Politiker am Montag (30. Januar) im ARD-"Morgenmagazin". Das könne durchaus kritisiert werden.

"Damals wurde das aber von den Wissenschaftlern, die die Bundesregierung beraten haben, angeraten", erklärte Lauterbach. Zu dem Zeitpunkt sei noch zu wenig über die Übertragung des Virus bekannt gewesen.

Lauterbach: "Wir sind sehr viel besser vorbereitet"

Mit Blick in die Zukunft zeigte Lauterbach sich in Bezug auf eine mögliche nächste Pandemie optimistisch: "Wir sind sehr viel besser vorbereitet, wir haben viel gelernt und wir würden ganz anders herangehen." Im Vergleich mit anderen Ländern mit einer ähnlich alten Bevölkerung sei Deutschland zudem noch relativ gut durchgekommen.

Um die Viren-Ausbreitung einzudämmen, waren Schulen und Kitas in den ersten Corona-Wellen teils monatelang geschlossen geblieben. Lauterbach war zu dem Zeitpunkt noch nicht Gesundheitsminister, aber als SPD-Gesundheitsexperte in der gemeinsamen Regierung mit der Union an wichtigen Entscheidungen beteiligt.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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