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Corona-Pandemie "vorbei"

Corona: Maskenpflicht-Ende in Praxen - Druck auf Lauterbach steigt

  • Aktualisiert: 23.01.2023
  • 16:54 Uhr
  • Lena Glöckner
Article Image Media

Immer mehr Ärztevertreter plädieren für das Ende der Maskenpflicht in Arztpraxen - "Die pandemische Lage ist vorbei." Praxen sollten dies von nun an eigenständig entscheiden.

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Ein bundesweites Ende der Maskenpflicht in Arztpraxen - das fordern die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Deutsche Hausärzteverband. "Es ist folgerichtig, die Maskenpflicht in Arztpraxen und anderen medizinischen Einrichtungen aufzuheben, wie das Bayern nun angekündigt hat. Die anderen Bundesländer sollten sich diesem Schritt anschließen", sagte etwa der KBV-Vorsitzende Andreas Gassen dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND). Gassen meint: "Die pandemische Lage ist vorbei."

Lauterbach lehnt Ärzte-Anliegen ab

Die stellvertretende Bundesvorsitzende des Hausärzteverbandes, Nicola Buhlinger-Göpfarth, teilt Gassens Ansicht: "Aus unserer Sicht bedarf es keiner Verpflichtung durch den Gesetzgeber zum Tragen einer Maske in Arztpraxen." Die Praxen sollten dies eigenständig entscheiden.

Doch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) lehnt ein rasches Ende der Maskenpflicht ab im Gesundheitswesen ab. Er begründet dies mit dem Schutz besonders vulnerabler Menschen. In Fernzügen und -bussen soll die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes allerdings zum 2. Februar fallen. Im Nahverkehr, für den die Bundesländer zuständig sind, soll bis Anfang Februar das Maskentragen ebenso keine Pflicht mehr sein. Mehrere Bundesländer haben dies bereits umgesetzt, alle anderen ziehen nun nach. Lauterbach warb dafür, zum Eigenschutz weiter freiwillig eine Maske zu tragen.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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