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Klimawandel

Wetterchaos in den USA: Schnee in Kalifornien, Wirbelstürme in Texas

  • Veröffentlicht: 03.03.2023
  • 14:55 Uhr
  • Clarissa Yigit
Ein seltener Schneesturm in Südkalifornien suchte auch Los Angeles (USA) heim. Sogar die San-Gabriel-Berge hinter dem berühmten Hollywood-Schild sind mit Schnee bedeckt. Wegen schwerer Winterstürme hat Kaliforniens Gouverneur Newsom für 13 Bezirke des US-Bundesstaats den Notstand ausgerufen.
Ein seltener Schneesturm in Südkalifornien suchte auch Los Angeles (USA) heim. Sogar die San-Gabriel-Berge hinter dem berühmten Hollywood-Schild sind mit Schnee bedeckt. Wegen schwerer Winterstürme hat Kaliforniens Gouverneur Newsom für 13 Bezirke des US-Bundesstaats den Notstand ausgerufen. © Foto: Ringo Chiu/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Wetterchaos in den USA – Schnee in Kalifornien, Wirbelstürme in Texas und Louisiana. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom rief für 13 Bezirke den Notstand aus. Sogar die Nationalgarde muss helfen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Der US-Bundesstaat Kalifornien wurde von Winterstürmen heimgesucht, bei denen Unmengen an Schnee fielen.

  • Zum Teil war die Stromversorgung unterbrochen und rund 82.000 Haushalte waren ohne Elektrizität.

  • In Texas und Louisiana hingegen wüteten Wirbelstürme.

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom rief für 13 Bezirke des US-Bundesstaats den Notstand aus. Grund sind die schweren Winterstürme, die die Region heimgesucht haben. So mussten Straßen und Zufahrtswege von Schnee geräumt werden. Außerdem müsse vielerorts die Stromversorgung wiederhergestellt werden – die Seite "poweroutage.us" zählte mehr als 82.000 Haushalte ohne Strom, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) schreibt. Insbesondere müsste auch gewährleistet werden, dass vulnerable Bevölkerungsgruppen Lebensmittel und Wasser erreichen. Sogar Kaliforniens Nationalgarde sei zur Unterstützung von Hilfseinsätzen aktiviert geworden, erklärte Newsom am Mittwoch (1. März, Ortszeit).

Im Video: Ungewohnte Wetterlage: Kalifornien versinkt im Schneechaos

Welche Bezirke sind betroffen?

Bezirke im zentralen Landesinneren entlang der Sierra Nevada seien betroffen. Wie die "Los Angeles Times" berichtete, wurden beliebte Ausflugsziele in bergigen Gemeinden – wie beispielsweise der Lake Tahoe oder Lake Arrowhead – erneut von starkem Schneefall heimgesucht. Auch der Yosemite National Park wurde nicht verschont und blieb auf Grund rekordverdächtiger Schneemengen bis auf Weiteres geschlossen.
Sogar die sonnenverwöhnte Region rund um die Metropole Los Angeles bekam Schnee ab. Die Berge im Hintergrund – den der berühmte "Hollywood"-Schriftzug ziert – über dem gleichnamigen Stadtteil von Los Angeles wurden in ein weißes Winterparadies verwandelt.

Wie der Wetterdienst auf Twitter zunächst mitteilte, sei in manchen Regionen die Schneegrenze um rund 300 Meter gesunken und es müsse mit Hagel oder Graupel in tiefer gelegenen Gegenden gerechnet werden– kein Schnee. Dies dementierten einige Internetnutzer:innen und luden Videos in den Kanal hoch, auf denen dicke Flocken auf Palmen und Terrassen rieselten.

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Bewohner von Berggemeinden im Schnee eingeschlossen

Obwohl für das Wochenende noch mehr von der weißen Pracht erwartet wird, versuchen die vom Schnee eingeschlossenen Kalifornier:innen in den Berggemeinden verzweifelt, sich nach einem "einmaligen" Wintersturm zu befreien, schreibt die "BBC". Aber nicht nur Schnee suchte die USA heim. Auch mit Wirbelstürmen hatten die Bewohner:innen von Texas und Louisiana zu kämpfen. Der US-Wetterdienst warnt zudem im mittleren Westen vor schweren Stürmen und extremen Regenfällen, die zu Überschwemmungen führen könnten. Im Osten hingegen lasse die ungewöhnliche Wärme gleichzeitig nach. In der Südspitze von Texas breitet sich allerdings die Gefahr von Bränden aus, da dort große Trockenheit und starke Winde wüten.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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